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Wolks wurde auch schon mal vor ca. 15 Jahren grob effizenzbewertet. Der Nutzenfaktor (muss ja zur Fördertauglichkeit größer 1 sein) lag weit weit im negativen Bereich, fast zweistellig.

GVZ mittels Bimmel halte ich nicht für attraktiv. Nach Schkeuditz quetschen sich Tausende lieber in Mini-S-Bahnen anstatt im XXL da raus zu fahren. Warum: Dauert vergleichsweise zu lange. GVZ mit Bimmel ergibt erst Sinn, wenn Güterverkehre (wie auch immer) mittels Straßenbahn eingerichtet werden.

Da bekanntermaßen die Planungs- und Realisierungszeiträume nicht in Jahren sondern Generationen gemessen werden müssen, ist mir ein Busnetz 2020 eben lieber. Das könnte ich mit viel Glück noch erleben, halb blind oder taub vielleicht, aber immerhin.

Gruß
der Radler
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Seite 77, Spalte 5, Planungsbeginn bis 2024:

- Marschnerstraße
- Reudnitz, Koehlerstraße
- Bayerischer Bahnhof

Immerhin ist der Anfang der Planung bis dahin geplant. Realisierung bis 2030? :D Beim Bayrischen bin ich ja mal gespannt, wie man die Umsteigebeziehungen verbessern will, nachdem man sie beim Umbau verschlechtert hat.

Zitat
Seite 82, Neubaustrecken:

Während Neues wie Liebertwolkwitz und Bahnhof Miltitz dabei ist,

Wolks steht doch aber auch schon seit dem ersten NVP drin, oder?
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Dann hänge ich mich mal dran... ;D

Seite 10, Spalte 1, Absatz 5:

Zitat
Netzentwicklung
Eine Erweiterung des Straßenbahnnetzes ist – abgesehen von der bereits fest geplanten Verlegung der Linie 9 in Mockau – bis 2024 voraussichtlich noch nicht erforderlich.

Ich muss nicht erläutern, wieso dieser Satz der vielleicht größte Schwachsinn in der zweiten Forschreibung ist!

Seite 77, Spalte 5, Planungsbeginn bis 2024:

- Marschnerstraße
- Reudnitz, Koehlerstraße
- Bayerischer Bahnhof

Weshalb dieses Haltestellen keine Priorität bis 2024 haben?

- S-Bf. Möckern

Ist schon ausgebaut.

Weiterer Bedarf:

- S-Bf. Mockauer Straße (laut DB: Mockau Süd)

Hätte für mich auch Priorität bis 2024. Immerhin sind die S-Bf. Stötteritz und Plagwitz dabei.

Seite 82, Neubaustrecken:

Während Neues wie Liebertwolkwitz und Bahnhof Miltitz dabei ist, weshalb aber keine Anbindung an das GVZ? Oder meint man, dass der S-Bahn-Haltepunkt ausreichend wäre?
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Ich freue mich über kleine Veränderungen, welche es in den Plan geschafft haben und die aus meiner Sicht sinnvoll sind:

- Mockauer Str. wird gebaut (wenn das VTA nicht noch irgendeine Scheisse macht)
- Roscherstr. für die Anbindung des alten Freiladebahnhofs
- Schleife Hänichen

Bis auf die Roscherstraße sind die anderen Punkte aber schon in älteren Plänen enthalten. Eine Schleife in Lützschena/Hänichen (den geplanten Ort scheint man nun geändert zu haben) sollte schon bis 2010 realisiert werden. Und die Mockauer Straße... naja, ein Trauerspiel. Die steht ja auch schon "seit Anbeginn der Zeit" im NVP. Also von daher ist im neuen NVP nun nicht wirklich viel spektakuläres zu lesen.
Und wie wir auch wissen, ist der NVP sehr geduldig.

Die Roscherstraße hätte den Vorteil, dass man den vorhandenen Ast nicht noch umbauen müsste und dieser dann entfallen kann.

Interessant ist auch der im neuen NVP enthaltene Punkt 6.2.4 der die Betriebshöfe beleuchtet.
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D. h. im Jahr im Schnitt 5 Projekte von der Liste und zuzüglich kleinere Instandhaltungen.

Ich würde mich ja freuen, wenn das so realisiert wird, glaube es aber angesichts der letzten Jahre nicht.
Gern können wir ja Ende 2024 Bilanz ziehen.

Ich würde einfach mal von 5 Projekten bis 2024 ausgehen.

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@Sven

Es sind 25 Ausbau- und 1 Neubauvorhaben bis 2024 enthalten. (Huttenstraße ist 2019 gebaut).
Also insgesamt 25 Vorhaben in 5 Jahren.
D. h. im Jahr im Schnitt 5 Projekte von der Liste und zuzüglich kleinere Instandhaltungen.

Ich würde mich ja freuen, wenn das so realisiert wird, glaube es aber angesichts der letzten Jahre nicht.
Gern können wir ja Ende 2024 Bilanz ziehen.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von xXx am Gestern um 22:49:45 »
@Sven
Ich habe keine Ahnung, welche Pläne du miteinander vergleichst, jedenfalls kann ich deine Ausführungen bezüglich Tauschungen, etc. nicht nachvollziehen. Gegenüber dem Entwurf sind die Ausbaupläne bis 2024 so wie von mir dargestellt in der Endversion gekürzt worden. Lediglich der Südabschnitt der Karli ist berechtigterweise rausgefallen, da hier wohl ein Fehler vorlag (bereits auf 2,40m ausgebaut, im Gegenzug sind dafür so manche bereits ausgebaute Strecken auf wundersame Weise plötzlich wieder untauglich geworden ??? Alles recht merkwürdig). Aber egal, vergleiche einfach nochmal detailliert die Ausbaupläne in den verschiedenen Fassungen (Entwurf / Endversion) und wirst die Änderungen finden.

Ich finde es auch nicht schlimm, dass die Vorhabenliste ausgedünnt wurde, denn selbst dieses Programm ist extrem ambitioniert und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viel zu ambitioniert, denn das sind ja nur Ausbauvorhaben; die ganz normale Instandhaltung des heruntergewirtschafteten Netzes ist da noch gar nicht enthalten! Und irgendwo muss ja das Geld auch noch herkommen...
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von Sven am Gestern um 21:13:02 »
Ich finde das alles sowieso so schwammig. Es wird immer nur geschrieben „soll erreicht werden“ „wenn möglich“. Da muss man sich keine Mühe geben, irgendwas zu verändern. Besser wäre, bis Ende 2024 ist zu erreichen: und dann das Ziel.

Bei den Formulierungen magst du durchaus Recht haben. Eine direktere Sprache im Text führt aber nicht automatisch zu anderen Konsequenzen. Von daher ist das alles Prosa.


@ Sven

Was maulst Du mich denn voll?

1. Der Link ist verfügbar. Den hatte mir gestern Roland Quester -persönlicher Referent von Frau Dubrau- gesendet.

Großes Kino. Dann ist nicht nur Frau Dubrau unfähig. Der Referent gleich dazu. Der Link auf die eigentlich Inhaltsseite ist nämlich erst ganz am Schluss aufgeführt. Das Geblubber auf der Seite ist ja nur für die Presse zum Abtippen. In einem Nahverkehrsforum können wir doch bitte direkt die Quelle angeben.


3. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Plan schlecht aufbereitet ist.
So ist der S-Bf. Essener Straße seit Ende 2018 fertig. Ein Plan mit Stand Juni 2019 sollte u. a. das aktualisiert haben.
Dass die Schleife Feuerbachstraße im Text und nicht im Plan steht, ist zu hinterfragen.

Die Fortschreibung des Nahverkehrsplan sollte bereits vor Jahren(!) beschlossen werden. Ich glaube alle 10 Jahre validiert man und gibt sich neue Ziele. Daher ist der Plan zwei Jahre überfällig. Die Fortschreibung soll ja jetzt erst mal 5 Jahre laufen.

Das man nicht alles noch mal umscheisst sollte einleuchten. Daher hat man nur an einigen Stellen nachgebessert. Alles neu machen bedeutet eben wieder Verzug.


4. Die von xXx aufgeführten Baumaßnahmen fehlen in der jetzigen Fassung des Planes.
Es ist also ein Rückschritt.
Und die restlichen Maßnahmen sind auch noch nicht so sicher, wie Du uns erzählst.

So gibt es für 2020 mit der Baumaßnahme Rosa-Luxemburg-Straße offenbar Probleme:
https://www.linksfraktion-leipzig.de/nc/presse/detail/news/keine-baustopps-fuer-komplexe-strassensanierungen/

Per se kann ich keinen Rückschritt erkennen. Schaue dir bitte mal die Länge der eingezeichneten Baukorridore an. Der gesamte Abschnitt der Dieskaustr bis Schleife Kleinzschocher ist da drin. Das fehlte komplett in der alten Version. Die komplette Waldstr. ist enthalten. Man hat eben andere Maßnahmen vorgezogen.

In der Rosa-Luxemburg-Str. gibt es nur wegen der Fördergelder Probleme. Das ich den Plan zum Umbau wegen der Entfernung Hofmeisterstr. <> Hbf/Westseite totalen Scheiss finde, habe ich ja schon mal gesagt.


5. Was ist denn alles vom letzten beschlossenen Plan noch offen?

Interessiert das jemanden? Hat das Konsequenzen für irgendwen?


6. Zum zweigleisigen Ausbau  der Landsberger Straße hat auch xXx alles gesagt.
Wenn man dort baut, sollte das eigentlich selbstverständlich sein!

Dort wird aber nicht gebaut!


Was nimmst Du denn den Schrumpfplan mit vagen Absichtserklärungen in Schutz?
Eine Stadt mit 600.000 Einwohner wird er nicht gerecht!
Der langen Verzögerung schon gar nicht!

Von Schrumpfen kann gar keine Rede sein. Worüber ich mich immer mokiere sind die Wolkenkuckucksheime vieler Foristen. Wollt Ihr nur Blödsinn im Plan haben oder realistische Ziele? Viel wichtiger ist es, dass es endlich voran geht und das die Veränderungen sichtbar werden. Im Ratskeller steht nun mal kein Dukatenesel unter, der fleissig die Stadtkasse füllt.

Ich freue mich über kleine Veränderungen, welche es in den Plan geschafft haben und die aus meiner Sicht sinnvoll sind:

- Mockauer Str. wird gebaut (wenn das VTA nicht noch irgendeine Scheisse macht)
- Roscherstr. für die Anbindung des alten Freiladebahnhofs
- Schleife Hänichen


Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Mockauer Str., Gohliser Str., Plagwitz, untere Torgauer Straße, Teile von G.-Schumann-, Landsberger, Zschochersche, A.-Hoffmann-, Gorki-, Riebeck-, Dresdner, und K.-Liebknecht-Straße.

Hmm. mal schauen:

- Mockauer Str. -> ist drin (1)
- Gohliser Str. ist abgetauscht mit Pfaffendorfer (11) --> Umleitung für 2,40m breite Fahrzeuge ab Nordplatz, ergo sinnvoll!
- Plagwitz -> nicht proritär
- untere Torgauer Str. -> ist drin (19)
- Georg-Schumann-Str. -> fehlt, liegt wahrscheinlich am fehlenden Gesamtkonzept
- Landsberger Str. -> ist drin (14)
- Zchochersche Str. -> abgetauscht gegen Dieskaustr. (3+4) und Felsenkeller (5)
- Artur-Hoffmann-Str. -> ist drin (23)
- Gorkistr. -> nur teilweise (17)
- Riebeckstr. und Dresdner Str. -> fehlendes Gesamtkonzept
- Karl-Liebknecht-Str. -> das musst du mir erklären. Dort ist alles fertig.

So schlimm ist es also nicht, wie du es darstellst.

Viele Grüße
Sven
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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von Jo Hey am Gestern um 20:11:42 »
^ Das sehe ich nun komplett anders, auch wenn das natürlich im speziellen Fall von der Innenraumkonfiguration abhängt. Aber immerhin hatten schon selbst die Reichsbahn-Dostos an jeder Tür ein barrierefreies Mehrzweckabteil. Insgesamt bot so ein Zug aus 3 Wagen, wie sie standardmäßig nach Hoy oder Zwickau unterwegs waren, mehr Platz, mithin auch mehr Platz für Gepäck (übrigens auch 3 WC, davon eines barrierefrei). Was den Sitzkomfort angeht waren die Sitze oben außen sowie unten außen jeweils bei Kopf- bzw. Beinfreiheit etwas bescheiden, dieses ist bei den neueren Generationen aber kein Problem mehr. Insofern sehe ich die Talente keineswegs um Längen besser. Sie waren für mich schon zu Beginn eine schön aussehende Rolle rückwärts, und jetzt, da sie nicht mehr so schön aussehen, naja...

Gruß Jo Hey
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von 2101 am Gestern um 18:45:14 »
Ich finde das alles sowieso so schwammig. Es wird immer nur geschrieben „soll erreicht werden“ „wenn möglich“. Da muss man sich keine Mühe geben, irgendwas zu verändern. Besser wäre, bis Ende 2024 ist zu erreichen: und dann das Ziel.
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