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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von Sven am 10.05.2019, 19:55:53 »
Mit der Elektrifizierung bis Döbeln wäre der Rest der Strecke bis Meißen abgeschossen, allerdings stehen die Zeichen dort gerade auf Wiederaufnahme des Betriebes. Will man dann gleich bis Meißen durchelektrifizieren, ein Dieselpendel Döbeln-Meißen etablieren oder doch alles ganz anders mit dem Wasserstoffzug? Da ist auf jeden Fall noch vieles möglich.

Ich kann dieses Argument überhaupt nicht verstehen und es fehlt ihm jede Grundlage.

Die Orte östlich von Döbeln sind eher auf Chemnitz bzw. Dresden ausgerichtet. Da braucht man keine Durchbindung in Richtung Leipzig. Da Döbeln ein Vollknoten wird, kann man aus Richtung Nossen davor ankommen und fährt danach wieder zurück.

Viel wichtiger wäre ein Direktzug Döbeln - Nossen - Meißen - Dresden Hbf. Dieser kann und sollte als Hybridzug ausgestattet sein. Damit gewinnt man Fahrgäste.

Zum Flügeln in Halle hat sich Peter schon geäußert. Sowas sollte problemlos machbar sein, da die "geplanten" Haltezeiten sehr üppig sind. Da gibt es andere Netze, da geht das zügiger.

Grüße
Sven
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Zu gestrigen Unfall
« Letzter Beitrag von 2198 am 10.05.2019, 19:34:16 »
Was hat das mit einer Garantie zu tun?

Bei 1003 ging es wohl im Grunde darum, dass sich diese zum Unfallzeitpunkt noch im Eigentum des Herstellers (Solaris bzw. Nachfolger) befand, somit kein LVB-Eigentum beschädigt wurde.
Der Eigentümer muss dann mit der Versicherung des Schädigers (LVB-Tatra) entscheiden, ob und wie das Fahrzeug repariert wird.

Dass der Bus noch im Herstellereigentum gewesen sein sollte würde mich wundern. Dort gibt es anscheinend nicht so erhebliche Mängel, wegen derer ein Eigentumsübergang vom Hersteller zum Erwerber noch nicht erfolgt wäre.

Zumindest als normaler Haftpflichtschaden wäre es eh nicht ganz einfach, weil sich die LVB als Halter beider Fahrzeuge (Bus und Bahn) quasi selbst und damit keinen Dritten geschädigt haben. Aber sicher wird man auch eine Versicherung für solche Fälle haben, die ja in einem Großbetrieb so unwahrscheinlich nicht sind.

2198
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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von Radler am 10.05.2019, 17:56:12 »
Der Umweg aus Wurzen via Völkerschlachtdenkmal ist mE für die S-Bahn noch passabel und die Vorteile überwiegen (was die Nutzerzahlen aufzeigen).

Aus Grimma kommt jedoch noch der Umweg via Borsdorf hinzu, so das der Streckenanteil der beiden Umwege fast die gesamte Reiselänge ausmacht. Hier erwarte ich nur einen Zuwachs aufgrund zeitgemäßer Fahrzeuge. Halbstundentakt gibt es bereits. Und Zuwächse werden durch den Bruch bis oder ab Döbeln wieder aufgezehrt.

Aus meiner Sicht halte ich das Stünzer Kreuz als Umsteigeknoten mit gänzlicher Neuordnung der Gleisnutzung für preiswerter, einfacher und flexibler machbar. Geithain und Döbeln/Grimma wären dann als Gleispaar (Diesel / H2-Zug) bekommen jeweils 30' Takt (Teilabschnitte) und ein Gleispaar. Die Dresdner Schiene wäre die Strecke für alle schnellen Züge. S-Bahnen mit Halt über den Ost-West-Gleisen gen Taucha (diese Idee findet bereits Zuspruch) und über der Watzdorfbrücke gen Wurzen zuzüglich Straßenbahnhaltestelle an den 70m langen geraden Gleisabschnitt unterhalb der Dresdner Schienen bieten wesentlich mehr schnelle und taktdichte Netzwirkung als ein doppelter Umbogen.

Gruß
der Radler
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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von MD 612 am 10.05.2019, 15:29:45 »
Da ist auf jeden Fall noch vieles möglich.
Richtige Antwort. Bis jetzt ist das Ganze ja auch keine feste Planung, sondern lediglich ein Gutachterentwurf, auf dessen Basis künftige Infrastrukturmaßnahmen geplant werden sollen, die dann zum hinterlegten Fahrplan führen könnten. Was davon umgesetzt wird, steht in den Sternen und hängt vor allem an verschiedenen Geldtöpfen, die erfahrungsgemäß nicht allzu prall gefüllt sind. Im Übrigen weicht der Gutachterentwurf vielerorts zum Teil gravierend von den Planungen der zuständigen SPNV-Besteller ab. Was die dann ausschreiben und bestellen, lassen die sich bestimmt nicht vom Bundesministerium vorschreiben...

Die Flügelung der /S3 in Halle wird doch im tagtäglichen Berufsverkehr zum Vabanque-Spiel, gleiches mit der aufgewärmten Idee, die /S5X in Werdau zu flügeln.
Technisch ist das mit den jetzigen Triebwagen eigentlich kein Problem, Störungen beim Kuppeln und Trennen sind relativ selten. Und im Falle Werdau - Plauen ist das längst dringend nötig. Eigentlich ist es eine Schande, dass sich der dortige Zweckverband seit Jahren einer Direktverbindung vom Vogtland nach Leipzig verweigert. Das wirkt sich auch auf die Fahrgastzahlen aus. Wo bis Ende 2013 regelmäßig 30-50 und noch mehr Leute im 612 saßen, steigen heute in Werdau oftmals keine 10 Leute um. Zumal die Vogtlandbahn erfahrungsgemäß nur bei geringfügiger Verspätung der S5X wartet. Ob das Flügeln in Halle sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt, dort würde ich auch eine Verlängerung der S8 oder S9 nach Nietleben favorisieren. Aber wer fragt uns schon...

Schaut man sich die aussteigenden FG der RB 100 110 im Hauptbahnhof an, so wandert doch die große Masse zu den Ausgängen Ost und dem Seitlichen.
... und gehen von dort aus direkt in die Innenstadt oder zur Straßenbahn. Eh die Leute vom Bahnsteig 21 in den Tunnel gelaufen sind, haben sie zu Fuß und Straßenbahn schon die Hälfte ihres Weges hinter sich. Im Prinzip ist es die gleiche Diskussion wie seinerzeit mit der S-Bahn von Wurzen. Auch damals wurde der Umweg über Stötteritz scharf kritisiert, und heute steigen die Leute aus bzw. nach Wurzen reihenweise an den übrigen Tunnelstationen ein und aus.

Wenn man die Grimmaer Linie unbedingt durch den Tunnel haben möchte, dann müsste sie schon auf der Nordseite in den Tunnel einfahren.
Man kommt aber von Paunsdorf her gar nicht in den Tunnel, das gibt der Gleisplan gar nicht her. Da würde auch kein Umbau helfen, denn die Nordrampe ist viel zu weit weg von den aus Paunsdorf kommenden Gleisen.

Gruß Peter
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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von RoSchoLe am 10.05.2019, 14:39:09 »
... und zum Markt, Leuschnerplatz und Bayer.Bf zehn Minuten und einmal umsteigen weniger. ...
Gruß Peter
Na, das sehe ich ein bisschen anders. Schaut man sich die aussteigenden FG der RB 100 im Hauptbahnhof an, so wandert doch die große Masse zu den Ausgängen Ost und dem Seitlichen.
Nur wenige nehmen einen Weg rechts auf dem Querbahnsteig und wie viele davon bis zur S-Bahn gehen ist fraglich.
Wenn man die Grimmaer Linie unbedingt durch den Tunnel haben möchte, dann müsste sie schon auf der Nordseite in den Tunnel einfahren. Dann ist sie immer noch 6 Minuten schneller am Markt, und 4 Minuten schneller am WLP. Erst am Bayrischen Bf. wird es zeitgleich. Man schaue sich mal die absonderliche Kurvenfahrt an: Erst der Umweg nach Borsdorf und dann wieder ein großes Stück zurück Richtung Süden.
Genau genommen wird hier deutlich, dass es schon einer Ost-West-Verbindung für eine Schnell-Bahn bedarf um dem Namen auch gerecht zu werden.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Zu gestrigen Unfall
« Letzter Beitrag von 1336 am 10.05.2019, 14:20:34 »
Warum den Bus umständlich abschleppen, wenn er noch aus eigener Kraft fahren kann?

Weil der Wagen schon so aussah, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben sein könnte.

Angesehen mal davon: versucht man jetzt wirklich auf Biegen und Brechen den Wagen wieder aufzubauen? Erst hieß es, er wird Ausgemustert, jetzt, dass er „vorerst“ abgestellt ist. Ist zwar schön, wenn er wieder Fahrtüchtig gemacht wird, allerdings sieht es für mich wie ein sehr kostenintensiven Schaden aus, und LeoBus bzw. das große gelbe L haben ja keinen Goldesel. Könnte es auch ein Garantiefall sein wie mit XL 1003?

Mit freundlichen Grüßen
1336
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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von Halleipzig am 10.05.2019, 12:19:21 »
Die Flügelung der /S3 in Halle wird doch im tagtäglichen Berufsverkehr zum Vabanque-Spiel, gleiches mit der aufgewärmten Idee, die /S5X in Werdau zu flügeln. D

Man könnte ja die  /S3 wie jetzt einfach weiter nach Trotha fahren lassen, die S8 weiter nach Nietleben und die S9 nach Eisleben. Dann wird der HBF Halle wenigstens mal als das genutzt was er ist: ein Durchgangsbahnhof.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von frank_le am 10.05.2019, 09:39:00 »
Mit der Elektrifizierung bis Döbeln wäre der Rest der Strecke bis Meißen abgeschossen, allerdings stehen die Zeichen dort gerade auf Wiederaufnahme des Betriebes. Will man dann gleich bis Meißen durchelektrifizieren, ein Dieselpendel Döbeln-Meißen etablieren oder doch alles ganz anders mit dem Wasserstoffzug? Da ist auf jeden Fall noch vieles möglich.

Die Flügelung der /S3 in Halle wird doch im tagtäglichen Berufsverkehr zum Vabanque-Spiel, gleiches mit der aufgewärmten Idee, die /S5X in Werdau zu flügeln. Die /S4 zu kappen, finde ich gut. Ob eine halbstündige Verbindung nach Riesa (zsm. mit dem Saxonia) - und zusätzlich die stündlichen Fernzüge - wirklich nötig ist, sei mal dahingestellt.
 
Nunja, Papier ist geduldig.

Gruß Jo

Riesa alle 30 Minuten ist nicht schlecht, es gibt ja auch noch Städte wie Dahlen und Oschatz auf dem Stück davor.

Ist Flügeln wirklich noch das Problem? - woanders klappt es doch auch.


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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von Jo Hey am 09.05.2019, 23:25:10 »
Mit der Elektrifizierung bis Döbeln wäre der Rest der Strecke bis Meißen abgeschossen, allerdings stehen die Zeichen dort gerade auf Wiederaufnahme des Betriebes. Will man dann gleich bis Meißen durchelektrifizieren, ein Dieselpendel Döbeln-Meißen etablieren oder doch alles ganz anders mit dem Wasserstoffzug? Da ist auf jeden Fall noch vieles möglich.

Die Flügelung der /S3 in Halle wird doch im tagtäglichen Berufsverkehr zum Vabanque-Spiel, gleiches mit der aufgewärmten Idee, die /S5X in Werdau zu flügeln. Die /S4 zu kappen, finde ich gut. Ob eine halbstündige Verbindung nach Riesa (zsm. mit dem Saxonia) - und zusätzlich die stündlichen Fernzüge - wirklich nötig ist, sei mal dahingestellt.
 
Nunja, Papier ist geduldig.

Gruß Jo



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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von MD 612 am 09.05.2019, 21:57:27 »
Ist doch toll. Vom Grimma nach Leipzig Hbf. dauert es dann volle 10 Minuten mehr.
... und zum Markt, Leuschnerplatz und Bayer.Bf zehn Minuten und einmal umsteigen weniger. Die Diskussion hatten wir doch seinerzeit im Falle Wurzen auch schon. Das Ergebnis ist, dass an genannten Stationen viele Fahrgäste aus der aus Osten kommenden S4 aussteigen. Die wenigsten von denen kommen aus Stötteritz und Engelsdorf.

Gruß Peter
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