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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von DAvE LE am Heute um 07:21:24 »
Ursprünglich war das Netz für 2,20 m breite Bahnen ausgelegt, dann u.a. für den „Flexity Classic XXL“ ist für 2,30 m ausgebaut worden, jetzt sind 2,40 m geplant.

Die Breite von 2,40 Meter war schon vor dem Classic XXL geplant. Wie Radler schrieb, können bei passenden Strecken für 2,20 Meter ausgebaute Fahrzeugbreiten auch 2,30 Meter breite Fahrzeuge fahren. Mittlerweile hat man alle Hindernisse entschärft. Man entschied sich beim NGT6 und NGT12 - und beim NGT10 natürlich auch - für 2,30 Meter, um der zukünftigen Breite näher zu kommen.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Radler am Heute um 01:05:35 »
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nein, so simple ist es nicht.

Hauptelement der Anpassung für neue Fahrzeugbreiten ist in DD wie L auch der Gleisachsmittenabstand. Vormals 2,56 m reichte dies locker für 2,20 m breite Typen, es können, je nach Hüllgeometrie auch noch 2,30 m breite Wagen fahren.

Zukünftig werden 2,80m Gleismittenachsabstand verbaut, damit kann problemlos mit 2,40 m breiten Typen gefahren werden.

Auf Brücken oder anderen Bauwerken mit ca. 100 Jahren Verweildauer wird gern 3,10 m gewählt, um Optionen für die überübernächste Generation nicht zu verbauen.

Bei 170 km Streckenlänge und jährlichem Umbau von 1 bis 4 km kannst du selbst ausrechnen, wie langfristig dieses Unterfangen ist. Ob DD wie dermaleinst hinnimmt, bestimmte Strecken von bestimmten Typen auszuschließen, nun besser ist - am Ende hängt es nicht daran.

Die Bahnsteigkanten müssen auch einheitlich festgelegt sein. Jetzt auf 2,40 m breite Wagen zu bauen und diese erst in 20 Jahren zu haben, wäre im Wortsinne lückenhaft. Deshalb passt die Ausrichtung auf 2,20 m breite Wagen in Bahnsteighöhe und passenden Einzug in diesem Bereich (Bombierung). Die Kurvengeometrie ist dann Bahnsteig für Bahnsteig im Netz nachzuweisen...

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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Linie 22 am Heute um 00:50:36 »
@DAvE LE: Das beantwortet leider meine Frage nicht, was im Unterschied getan werden müsste um gleich auf 2,65 m Breite statt nur auf 2.40 m Breite das Netz umzubauen??
Ursprünglich war das Netz für 2,20 m breite Bahnen ausgelegt, dann u.a. für den „Flexity Classic XXL“ ist für 2,30 m ausgebaut worden, jetzt sind 2,40 m geplant. Wahrscheinlich stellt die LVB danach  wieder fest das doch 2,65 m ganz super wären um der wachsenden Stadt gerecht zu werden und mehr Möglichkeiten bei der Herstellerauswahl zu haben und baut nochmals um...
Dresden setzt auf sich nach unten verjüngende Fahrzeuge mit einer Breite über Schienenoberkante (SO) auf 2 30 m, evtl. ist dann der Anpassungsbedarf im Netz nicht mehr allzu hoch ??
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Radler am Gestern um 23:05:00 »
@Tatra-Fan

ich meine die Standseilbahn  ,-)

ansonsten:

spaß beiseite, hier gibt es mehr glauben als wissen, denn die Vergabeunterlagen dürfen auf keinen Fall so formuliert sein, dass nur ein Hersteller gewinnen kann. Sobald ein unterlegener Bieter da einen Vergabenachprüfungsantrag stellt, kassiert, nein, muss jedes Gericht die Vergabe aufheben. Die Regularien sollen ja gerade verhindern, dass nur ein Hersteller zum Zuge kommt. Dass dies u.U. suboptimal ist, ändert nichts am Rechtsprinzip und das wiegt nun einmal höher. Protektionismus war noch nie eine glückliche Entscheidungsgrundlage.. .. ist wie beim Schönsaufen, das Gefühl ist gut, die Realität bleibt bescheiden.

Rahmenprogramme wären schon möglich, also die gemeinsame Beschaffung aller meinetwegen sächsischen Betriebe. Bei der Eisenbahn ging das mit dem E-Talent II auch, welcher dann regional völlig verschieden war. Bei Trambetrieben wäre es eine gemeinsame Plattform. Huch, das gabs schon mal, nannte sich Combino, von Siemens. Ein Fehler (ein fehlender Bewegungsfreiheitsgrad in einem der Wagenkastengelenke) reichte, um diese Plattform vom Markt zu fegen... Wohl und Wehe liegen immer dicht beeinander.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von DAvE LE am Gestern um 22:37:13 »
Eine Anpassung an 2,40m breite Bahnen soll nach der XL-Beschaffung ohnehin erfolgen, macht dann nicht gleich die "Dresdner Lösung" durchzuziehen  mehr Sinn?

Unser Netz wird nur für eine Fahrzeugbreite von 2,40 Metern ausgebaut, daher sind 2,65 Meter nicht möglich.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Letzter Beitrag von ralfix am Gestern um 22:28:37 »
Wenn derzeit die SPD ihre Ringbahn recht weit außerhalb des Stadtzentrums ins Gespräch bringt, auch um den Ost -West- ÖPNV zu beschleunigen, stellt sich mir auch die Frage ob nicht wieder eine direkte  /S-Bahn-Verbindung oben im Hauptbahnhof mit "Kopfmachen" eingerichtet werden kann? Um das Ganze kreuzungsarm zu gestalten, bietet sich ein Überführungsbauwerk/Brücke (um den Citytunnel nicht ins Gehege zu kommen) an, um die Züge von der sogenannten Thüringer Bahn und der Halleschen  /S-Bahn- Strecke hinter Gohlis zu den Gleisen der Hauptbahnhof/ Ostseite, also Gleis 16-23 zu führen. D

Sicher könnte man.
Aber wozu für viel Geld eine Umgehung der attraktiven Innenstadtziele bauen?
Die Linienführung der  /S1 ist doch ganz brauchbar.
Wenn der politische Wille da wäre, dann einfach dichteren Takt und größere FZG bestellen.
 
Gruß Ralf
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Linie 22 am Gestern um 22:04:51 »
@Sven: In der Ausschreibung steht: "Fahrzeugbreite: maximal 2 650 mm mit Einzug im Fußbodenbereich unterhalb 350 mm über Schienenoberkante (SO) auf 2 300 mm"
So wie ich das verstehe also nach unten eine Verjüngung auf 2,30m Breite. Welche Anstrengungen müssten unternommen werden um eben diese für Dresden geplanten Fahrzeuge auch uneingeschränkt im Leipziger Netz einsetzen zu können? Eine Anpassung an 2,40m breite Bahnen soll nach der XL-Beschaffung ohnehin erfolgen, macht dann nicht gleich die "Dresdner Lösung" durchzuziehen  mehr Sinn?
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Sven am Gestern um 21:40:30 »
So, ein Nachtrag zur besten Straßenbahn der Welt. Gesehen an der 1008 auf der  /SL.003

Bei solchem Wetter beschlagen die Scheiben komplett. Betrifft auch die heckseitige Fahrzielanzeige. Man kann noch die Linienfarbe erkennen, Text ist unmöglich zu lesen. Wer hat solch ein Scheiss gebaut?

Happy guessing if you approach your Tram from behind.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Sven am Gestern um 21:36:46 »
Gibt es den keine Bemühungen seitens der LVB, mal eine gemeinsame Ausschreibung mit der DVB in Gang zu bringen um sowohl beim Mengenrabatt als auch bei der langfristigen Instandhaltung der Bahnen besser dazustehen?

Vorher friert die Hölle zu  ;D Spaß beiseite:

Dresden setzt zukünftig auf 2,65m breite Fahrzeuge, Leipzig auf 2,40m. Weiterhin möchte Dresden mehr Qualität beim Reisen haben. Leipzig steht auf billig.

In Leipzig ist man noch nicht mal in der Lage, den hiesigen Hersteller zu unterstützen. Dresden bestellt traditionell im alten Bezirk. Ausschreibungen kann man nun man so formulieren, das der gewünschte Partner gewinnt.

Was glaubst du wohl warum wir jetzt Sorlaris-Bahnen haben?

Grüße
Sven
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Tino am Gestern um 21:07:28 »
Gibt es den keine Bemühungen seitens der LVB, mal eine gemeinsame Ausschreibung mit der DVB in Gang zu bringen um sowohl beim Mengenrabatt als auch bei der langfristigen Instandhaltung der Bahnen besser dazustehen?
Das dürfte schwierig sein, da Dresden über eine noch recht junge Fahrzeugflotte verfügt und diese nicht einfach “wegschmeißen” kann. Leipzig benötigt aber schon früher neue Fahrzeuge, wegen der noch vielen vorhandenen Tatras.
In Dresden kommen die ersten neuen Fahrzeuge 2021, viel zu spät für Leipzig.
Umgekehrt kann Dresden jetzt noch keine neuen Fahrzeuge beschaffen, wegen der Fördermittelbindung auf dem vorhandenen Fahrzeugpark. Diese müssen erst wirtschaftlich abgeschrieben sein.
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