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Leipzig (Hauptforum) / Neue Ticketautomaten
« Letzter Beitrag von Tino am Heute um 12:14:50 »
Die angekündigte Umstellung der LVB-Ticket-Automaten wird konkret. Im Herbst sollen die ersten drei Geräte am Ring installiert, bis Jahresende sollen alle 112 Automaten erneuert sein. Kunden können dann auch mit EC- und Kreditkarte bezahlen.
www.lvz.de
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Abbau stillgelegter Strecken
« Letzter Beitrag von xXx am Heute um 08:59:42 »
Erstens ging es noch nie von der R.-Lehmann-Str Richtung Meusdorf es ging nur Richtung Haltestelle Messegelände Stw .
Erstens hat er nichts dergleichen behauptet ...

Zweitens das 2 Gleis war schon immer da das ist der Rest vom Landwärtigen Gleis der Linie 22 und wurde an die Schleife angebunden.
... und zweitens ist das falsch. Die Schleife wurde 2005/06 komplett erneuert (und die Gleise im Friedhofsweg komplett ausgebaut). Das einzige, was man sagen kann, ist, dass das Überholgleis der Schleife nun ungefährt im Planum des alten stadtauswärtigen Gleises liegt. Mehr aber auch nicht.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Abbau stillgelegter Strecken
« Letzter Beitrag von 1131 am Heute um 01:01:09 »
Die Schleife Naunhofer Str. hatte früher kein Ausweichgleis, im Prinzip bestand sie nur aus einem Verbindungsbogen zwischen dem Streckengleis nach Meusdorf (Li. 15) und dem Streckengleis, welches von der R.-Lehmann-Str. kam (Li. 22).


Erstens ging es noch nie von der R.-Lehmann-Str Richtung Meusdorf es ging nur Richtung Haltestelle Messegelände Stw .
Mfg.


Mit Wegfall der Schleife Tabaksmühle stand dann keine Alternativendstelle für die Naunhofer Str. mehr zur Verfügung.
Um nun an der Naunhofer Str. überholen zu können, baute man dort das zweite Gleis.

Zweitens das 2 Gleis war schon immer da das ist der Rest vom Landwärtigen Gleis der Linie 22 und wurde an die Schleife angebunden.
Mfg.


Dessen praktischer Nutzen hält sich m.E. aber in Grenzen. Gibt es auf der (15) eine Störung Ri. Meusdorf, wird die (2) mitunter zur Schleife Dt. Platz zurückgezogen, weil die sich wegen der dann verkürzten Fahrtstrecke in der Schleife Naunhofer Str. aufstauenden Züge der (15) von der (2) wegen der Länge des zweiten Gleises nicht überholt werden können. Nur ein Zug passt ins Überholgleis.

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Leipzig (Hauptforum) / Re: Abbau stillgelegter Strecken
« Letzter Beitrag von Passagier am Gestern um 21:24:37 »
Weiß jetzt nicht @ 2198, wie du auf die Diskussion des Nutzens eines Ausweichgleises an der Schleife Naunhofer, und mE dann auch bei vielen anderen Schleifen, kommst, aber:
Richtig, bei operativer Störung der  /SL.015 wird die  /SL.002 zurück gezogen. Bei geplanter Kürzung aber nicht, wie in den vergangenen Wochen geschehen.
Dann gibt es eine  /SL.004, die potentiell dorthin geleitet werden kann und: Bei jedem Stadionverkehr düst bis zur Naunhofer nicht nur eine  /SL.15E. Sprich: Das 2. Gleis wird häufig genutzt.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Abbau stillgelegter Strecken
« Letzter Beitrag von 2198 am Gestern um 20:00:42 »
Vielen Dank für eure Mühe. Dass es die Schleife an der Naunhofer Straße schon immer gab, war mir nicht bekannt. Ich bin immer davon ausgegangen, dass diese als Ersatz für die Schleife am Völkerschlachtdenkmal nach Stilllegung der 22 neu errichtet wurde, da einfacher und somit billiger in der Unterhaltung.

Die Schleife Naunhofer Str. hatte früher kein Ausweichgleis, im Prinzip bestand sie nur aus einem Verbindungsbogen zwischen dem Streckengleis nach Meusdorf (Li. 15) und dem Streckengleis, welches von der R.-Lehmann-Str. kam (Li. 22).
Mit Wegfall der Schleife Tabaksmühle stand dann keine Alternativendstelle für die Naunhofer Str. mehr zur Verfügung.
Um nun an der Naunhofer Str. überholen zu können, baute man dort das zweite Gleis.
Dessen praktischer Nutzen hält sich m.E. aber in Grenzen. Gibt es auf der (15) eine Störung Ri. Meusdorf, wird die (2) mitunter zur Schleife Dt. Platz zurückgezogen, weil die sich wegen der dann verkürzten Fahrtstrecke in der Schleife Naunhofer Str. aufstauenden Züge der (15) von der (2) wegen der Länge des zweiten Gleises nicht überholt werden können. Nur ein Zug passt ins Überholgleis.
Für gelegentliche Sonderfahrten u.ä. hätte vielleicht auch ein Rest des ehemaligen Streckengleises in der Str. des 18.Oktober als Stumpfgleis gereicht.
Allenfalls für geplante Umleitungen der (4) erkenne ich einen Sinn des zweiten Gleises.

2198
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Leipzig (Hauptforum) / Re: LVB Haltestelle "Hauptbahnhof"
« Letzter Beitrag von Fabi am Gestern um 18:46:35 »
Bitte lies meinen Beitrag genau. Ich habe gesagt, dass dies 10 Minuten länger dauert...

Wie genau das Ganze funktionieren soll hast du mir aber trotzdem noch nicht verraten.

Was genau soll bspw. ein Fahrgast, der aus Schkeuditz kommt und mit der 1 nach Schönefeld / der 3 nach Taucha weiterfahren will, denn nun tun?
Mit der 11 bis zur Lützowstr., weiter mit der 12 bis zum Goerdelerring und dann dort in die 1 / 3 umsteigen?

Wenn du mit der Taktik den ÖPNV attraktiver machen und Fahrgäste gewinnen möchtest: Viel Erfolg!
Kann man zwar machen, man kann sich aber auch ein Loch ins Knie schießen und ein Bier durchgießen… oder direkt aufs Auto umsteigen. Dann muss man nicht am Hauptbahnhof umsteigen und kommt zudem mit hoher Sicherheit auch noch deutlich schneller an.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: LVB Haltestelle "Hauptbahnhof"
« Letzter Beitrag von Fahrg.ast1234 am Gestern um 18:30:18 »
Und wer nicht am Hauptbahnhof umstiegen will, kann das gerne machen, da gibt es bei jeder Verbindung Alternativen, die aber dann einen Takt mehr brauchen und damm 10 Minuten länger dauern.

Welche Alternative (die komfortabel ist und die Reisezeit nicht künstlich verlängert) würdest du denn für diejenigen vorschlagen, die bspw. von 10/11/16 zu 1/3 oder 4/7/15 umsteigen wollen?
Ich glaube, deine Argumentation ist nicht wirklich durchdacht...

Bitte lies meinen Beitrag genau. Ich habe gesagt, dass dies 10 Minuten(  oder einen Takt...) länger dauert... Und ich halte den Platz für völlig ausreichend. Diese Umbauarbeiten würden eine wochenlange Sperrung zumindest einiger Gleise des Hauptbahnhofes nach sich ziehen, eher eine Totalsperrung, es würde verdammt teuer werden (Millionen) und eine echte Verbesserung ist mir nicht ersichtlich. Da plädiere ich eher dafür, mehr Fahrten anzubieten, gerade in der HVZ sind viele Verkehrsmittel sehr gut gefüllt bis überfüllt.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: LVB Haltestelle "Hauptbahnhof"
« Letzter Beitrag von Fabi am Gestern um 10:58:13 »
Und wer nicht am Hauptbahnhof umstiegen will, kann das gerne machen, da gibt es bei jeder Verbindung Alternativen, die aber dann einen Takt mehr brauchen und damm 10 Minuten länger dauern.

Welche Alternative (die komfortabel ist und die Reisezeit nicht künstlich verlängert) würdest du denn für diejenigen vorschlagen, die bspw. von 10/11/16 zu 1/3 oder 4/7/15 umsteigen wollen?
Ich glaube, deine Argumentation ist nicht wirklich durchdacht...
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Leipzig (Hauptforum) / Re: LVB Haltestelle "Hauptbahnhof"
« Letzter Beitrag von Tino am Gestern um 10:08:34 »
Vor dem Umbau der Haltestellen Goerdelerring und Hauptbahnhof dürfte es überhaupt keine Geländer zwischen den Gleisen gegeben haben. Deshalb standen oder liefen Passanten oft auf den Gleisen herum, was auch nicht der Sicherheit dienlich war.
Mit Umbau der Haltestelle Goerdelerring wurde erstmals der mittlere Überweg eingeführt und das versetzte Halten je nach Fahrzeuglänge, um das umsteigen in die Gegenrichtung zu erleichtern. Ich glaube auch, an dieser Haltestelle wurden die ersten DFI aufgestellt. Langsam macht sich auch an dieser Haltestelle wieder eine Sanierung erforderlich, einschließlich Kreuzung.
Nun nochmals der ►Film◄ zur Haltestelle Hauptbahnhof.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: LVB Haltestelle "Hauptbahnhof"
« Letzter Beitrag von Radler am Gestern um 09:29:11 »
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Als die Station umgeplant wurde, so im Jahr 1999 / 2000 herum, sah sie aus wie heute der Goerdelerring, vier sehr schmal Bahnsteige, gleichgerichteter Betrieb, Geländer auf ganzer Länge und schäbige kleine Wartehäuschen. Allein die Sicherheitsräume hinter einem Geländer (0,5m) hätten insgesamt 2 m der wertvollen Gesamtbreite von 29 m gekostet.

Dann wurde auf Initiative von außen der Richtungsbetrieb vorgeschlagen, welcher gemäß den Linienführungen der Netzreform 2001 die Konflikte untereinander minimiert. Durch den mittleren Bahnsteig gewinnt man netto 1 m Breite.

Dann wurde ab 2004 nach einem Gestaltkonzept gesucht, das Büro Kulka gewann den städtischen Wettbewerb mit drei als "Tankstellendächern" weit oben schwebenden unregelmäßigen Formen. Die waren mehr Show als Schutz und deshalb kam der zweitplatzierte Entwurf von Eike Becker Architekten Berlin zur Anwendung, die kurz vorher den Dt. Architekturpreis für die Zentrale der Verbundnetz Gas AG im Gewerbepark NordOst bekommen haben.

Als Drittes kam der Bau der S-Bahn-Station hinzu, welcher zeitlich und räumlich einen mehr als engen Bauraum ergab, bis zur Fußball-WM 2006 musste alles wieder rollen.

Die Gestaltfragen der Möblierung zogen sich soweit hin, dass die Fundamentierung immer knapper wurde, deshalb rückten die Windfänge unnötig weit in den Bahnsteig (außen) hinein.

Das Dach wurde mittig unterbrochen, weil geglaubt wurde, dass der Verbau der freien Sicht auf den Hbf nicht akzeptiert worden wäre. Im Nachhinein ein Trugschluss, beim Blick auf historische Aufnahmen (bis 1995) hätte man die alten äußeren Wartehäuser ebenso als blickdicht wahrnehmen müssen. Mit Bau des Leuschnerplatzes wurde erstmals das Halteregime erster Zug mit Heck am mittleren Überweg, zweiter Zug mit Spitze direkt am mittleren Überweg eingeführt, welches nach einiger Übung den Fahrern auch gelang. Am Hbf wurde ein mittlerer Überweg als notwendig erkannt.

Am Hbf wurde festgelegt, dass Busse wie separat zu behandeln sind, da sonst das mittlere Queren bei versetzt haltenden Großzügen unmöglich wird.

Auch wurde nötig, dass die Bahnen an allen Kreuzungs- und Konfliktpunkten untereinander signalisiert werden. Anmeldungen und Anforderungen dazu ergeben sich anhand des Fahrwegs bereits im Umfeld (erkennbar am "S" in der Fahrleitung). Damit ist die Zugfolge fixiert, da die Ampeln nach außen allesamt den MIV mit der starren 90s Folge berücksichtigen müssen. Auch wurde festgelegt, dass die Borde der Querungen 10 m breit werden, ursprünglich hatten die Ing-Büros den Standard von 6 m gewählt !!  Die Absenkung ist durchgängig auf 3 cm für das taktile Ertasten mit dem Langstock. Eine Radfurt wie am Leuschnerplatz sollte es nicht geben, das das Risiko der Tram/Rad Konflikte zu groß ist, deshalb gibt es auch kein Rad-Logo in den Furtampeln. Dennoch sollte so ganz normal gequert werden dürfen.

Hüpf- und Rotlichter wurden verworfen, da - wie schon geschildert - diese dauerhüpfen oder rotleuchten würden. Da nach Belegen gefragt wurde, in Köln wurde das wissenschaftlich ausführlich untersucht, anhand mehrerer Z-Überwege der dortigen Stadtbahnen. Ergebnis: Rotlichter sind am gefährlichsten! Gelblichter bringen relativ wenig und gar kein Licht ist am sichersten, da nur so die echte ureigene Aufmerksamkeit der Passanten mit Überlebenswillen gefordert wird. Das was user fahrg.ast1234 als gefährlich meint, sind "Interaktionen" zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Diese gibt es immer, sind damit automatisch aber nicht gefährlich. Dass es am Hbf selten (1 x im Jahr) zu Unfällen kommt, ist tragisch, dennoch ist die Quote (damit dich Sicherheit) eine niedrige. Bedenke, dass am Tag nahezu 100.000 Menschen die Überwege frequentieren. Das sind fast 40.000.000  Querungen im Jahr, dafür passiert eben wenig.

Abhilfe:
- schafft die Mittlere Querung, denn dann sind die Einbiegekonflikte der Bahnen nicht räumlich nahe am Fußgänger und das Gedränge nimmt ab
- Nichtraucherhaltestelle, denn störungsfreies Warten ist mit Kindern nahezu unmöglich, vom Dreck und Siff an Papierkörben zu schweigen, ohne Kippenausdrücker können einige demontiert werden.
- Dämpfung des MIV durch Doppelfrei für Bahnen und Passanten, das schafft viel mehr Durchsatz und kostet vom Umlauf dem MIV ca. 25%.
- Einkürzung der Windfänge auf 1 Scheibe, schafft mehr Laufraum
- Demontage der Buden, wenn technisch möglich, schafft mehr Platz

In Summe ist es finanziell wenig Aufwand, man muss nur mehr Leserbriefe und 1 Monat Stau aushalten. Dann haben es alle geschnackelt.

Gruß
der Radler
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