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Habe ich da nur was überlesen oder spielt das wirklich keine Rolle mehr:

Die kurze Direktverbindung zwischen Straßenbahnhof Paunsdorf und Gleisschleife „Sommerfeld“ nördlich parallel der Riesaer Straße?

Das würde einerseits die Fahrzeit aus dem Osten (Reudnitz, Volkmarsdorf, Sellerhausen, Paunsdorf) zum „Paunsdorf Center“ erheblich verkürzen, eine neue (alte) Haltestelle am Fortuna-Sportpark würde auch des Behördenzentrum Schongauerstraße sowie die Sachsen-Therme für den ÖPNV  interessanter machen.

Eigentlich sollte die Trasse, wo bis 1972 die Straßenbahn nach Engelsdorf fuhr, doch noch weitgehend frei sein.
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Dass hier zuerst über eine Optimierung im Busbereich nachgedacht werden sollte, würde ich trotz des Schienenbonus' so als Vorzug sehen. Warum:
- weil in Leipzig selbst die Verlegung einer verschlissenen Strecke auf eine größtenteils vorbereitete Trasse offenbar 15 konkrete Jahre dauert
- weil die Flotte am äußersten der Verfügbarkeit gehalten wird
- weil durch jahrelange Lärm- und Krachgewöhnung die Bimmel nicht als leiser im Vgl. zum Bus gesehen wird, sondern als Ruhestörer (Debatte rund ums Herzzentrum)

Ein besseres Tramnetz ist mit derzeitiger Stadt- und LVB-Verwaltung offenbar nur in 50 Jahren zu schaffen.

Städte mit reinen Busnetzen (Aachen, Münster usw) haben nicht nur mäßige bis schlechte Modal split-Zahlen - ganz klar. Doch in und um Leipzig wirkt und wirbt der ÖPNV als ganzes. Da ist der Bus eine sinnvolle Ergänzung. Der Abschlag zur Bimmel scheint mit 30% gut umrissen zu sein. Das plante der MDV zur Linie9-Einstellung und das trat auch ein.

achja, die Haltestelle Reudnitz (Grüne Schenke) sollte perspektivisch schon 46,5m lange und geradlinige Bahnsteigkanten vertragen. Meines Wissens ist dort alles kurvig.

Gruß
der Radler
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von xXx am Gestern um 22:20:11 »
Warum kann man den Zombie "22" nicht einfach mal sein lassen? Damit wird man heute keinen Blumentopf gewinnen. Solange keine Lösung für Reudnitz gefunden werden kann, ist jede Strassenbahnlösung abzulehnen. Solche Ideen mit Haltestellen am Arsch der Welt bringen nichts.
Und auch für Reudnitz gäbe es ein paar Möglichkeiten. Eine davon wäre die Einrichtung einer weiteren Haltestelle an der Kreuzung Breite/Wurzner Straße (die wäre vom Kaufland-Eingang auch kaum weiter entfernt als die bisherige), eine andere eine ähnliche Führung wie die 70 bisher über Bergstraße und/oder Comeniusstraße. Oder noch irgendwas anderes. Und für genau sowas ist eben eine Variantenuntersuchung da und da kann natürlich am Ende auch bei herauskommen, dass der Bus auf der Relation Reudnitz/Thonberg - Schönefeld alternativlos ist (was ich aber nicht glaube), wenn (mögliche) Nachteile in Reudnitz sämtliche anderen Vorteile einer leistungsfähigen und schnellen Straßenbahn-Tangente auffressen würden. Das wäre aber ein Ergebnis und nicht bereits der Ausgangspunkt einer solchen Untersuchung.

Die kann eher ein Bus bezahlbar halten, denn bei allem --> theoretischen Bessersein der Bimmel, das Geld ist nunmal endlich vorhanden.
Aus Zeitgründen gehe ich mal nur auf einen m.M.n. entscheidenden Satz ein: Du schreibst selber, dass Geld nicht endlos vorhanden ist. Das ist zweifellos richtig und ja, eine neue Buslinie ist wesentlich billiger in der Einrichtung als eine Straßenbahn, aber sie ist bei gleicher Kapazität eben auch wesentlich teurer im Betrieb (höhere Kosten bei geringeren Erträgen). Was man am Anfang spart, zahlt man später Jahr für Jahr drauf. Nicht umsonst haben jene Städte die höchsten Betriebskostendefizite im ÖPNV, die (ausschließlich) auf den Busverkehr setzen, und trotzdem bei einem bescheidenen Modal-Split rumkrebsen, weil man damit eben kaum jemanden hinterm Ofen hervorlocken kann. Will man das in Leipzig? Wenn auf bestimmten Achsen bald Gelenkbusse im (theoretischen) 5-Minuten-Takt rumgurken müssen, ist längst die Zeit für die Straßenbahn gekommen.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von Radler am Gestern um 21:56:25 »
um nicht falsch verstanden zu werden: Gewiss sitze ich lieber in einer Bimmel... (gut, die sollte entdröhnt sein, doch das wird schon... Peterssteinweg und KarLi zeigen, wie Gleisbau und gepflegte Fahrzeuge zusammen passen)

doch um Marktanteile zu gewinnen, musst du MEHRwerte bieten! Mir nutzt die Bimmel nach Schönefeld nichts, die Kita ist rund 700m von der Haltestelle weg, vom Bus 70 ebenso. Eine Bimmel dort entlang bliebe Traum, eine Buslinie muss es nicht sein. Also hilft nichts, S-Bahn und die restlichen 1000 m mit dem mitgenommenen Rad. In Summe - im Wettbewerb zum PKW unnötig verloren. Diese meine Situationen gibt es übertragen für Zehntausende in der Stadt. Allein der Zeitverlust bei längeren Arbeitswegen, einen Zehnertakt zu verpassen, schmerzt. Folglich helfen dichte Takte. Die kann eher ein Bus bezahlbar halten, denn bei allem --> theoretischen Bessersein der Bimmel, das Geld ist nunmal endlich vorhanden.

Trassenfreihaltungen, Untersuchungsstrecken - ich habe jetzt nicht mit Wortklauberei gerechnet. Eher mit Antworten, wie alle diese Strichellinien mit tatsächlichen Fahrgästen gefüllt werden können. Die meisten Antworten hat die LVB längst - geheim gehalten. Und die sind veraltet, um nicht verjährt zu sagen.

Im Entwurf gibt es eine Minifläche "potenzielle Erweiterungsfläche Wohnen" o.ä., in Böhlitz-Ehrenberg kurz vor der Endstelle. Was soll das? In der Stadt werden ca. 50.000 Wohnungen neu gebaut gebraucht, nur um den derzeitigen Mangel nicht zu verschärfen. In besten Zeiten hatte Grünau rund 40.000 Wohnungen - nur um mal einen Flächenvergleich zu nennen. Wo sind die restlichen Standorte? Angeblich ist das InSEK eingeflossen... Nur zu sehen ist nichts!

Dort, wo man als Interessierter --> weiß, dass es mehrere 1.000 neue Wohnungen bereits gibt (rund um die Olbrichtstraße) ist --> Nichts. Die Strichellinie zwischen 12 und 16 wendet sich ausgerechnet von diesen und anderen schon existenten und kommenden Verdichtungen ab.

Nein, die Frage, ob die 22 oder die 70 mit anderen Linien kombiniert besser sei, ist obsolet, solange nicht mal ein Plan, der auch einer ist, aufgestellt werden kann.

Gruß
der Radler
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von Sven am Gestern um 20:21:29 »
Alle paar Monate wieder...

Warum kann man den Zombie "22" nicht einfach mal sein lassen? Damit wird man heute keinen Blumentopf gewinnen. Solange keine Lösung für Reudnitz gefunden werden kann, ist jede Strassenbahnlösung abzulehnen. Solche Ideen mit Haltestellen am Arsch der Welt bringen nichts.

Die NBS in Mockau wird die erste sein, die kommen wird. Alle anderen sehe ich nur langfristig. Aktuell müssen die Mittel für die Umbauten und Erweiterungen von Fahrmöglichkeiten (Beispiel: Augustusplatz) verwendet werden - und für Fahrzeuge natürlich.

Grüße
Sven
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Neuer Fahrplan Linie 87
« Letzter Beitrag von Kurswagen am Gestern um 17:41:57 »
Verbesserung für Linie 87 & 88.

Linie  /BL.087 Fahrweg Mo-Fr. aller 30 min. ab Wahren ~ Damaschkesiedlung ~ Lindenthal ~ Gohlis.

Linie  /BL.088 Fahrweg Mo-Fr. aller 30 min. ab Gohlis ~ Wiederitzsch ~ Breitenfeld ~ Lindenthal mit Anschluß zur  /BL.087 & /BL.090.

Bedeutet zwar ein Bus mehr aber die Danaschkesiedlung wird wieder Mo-Fr. aller 30min. bedient.
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hm

Die alte 22 mochte ich sehr, bin schließlich Jahre intensiv mitgefahren. Doch was soll die so viel besser können als die 70? Nicht mehr am Kaufland einen Verknüpfungspunkt bieten? Ab Gewerbepark Nordost so lange brauchen, dass man via S Thekla immer praktischer und zügiger gen Süden kommt? Der Schleußiger Weg klingt verlockend, doch die Tangente quer durch Südvorstadt und Schleußig bedarf sinnigerweise vieler Abzweige und Kreuzungen, also gepolter, donnern, scheppern und laaaangsam mit 25 km/h über die Kreuzungen schleichen. Und einen "Volkaufstand" ob der entfallenen Parkplätze und gefällten Alleen obendrein. Ich denke, dass 20 Mio. Invest nutzbringender angelegt werden können. Denn das Manko ist nicht der Bus oder Tram - Faktor, sondern der für eine dichte Kernstadt eher magere 10er Takt. Den Bus kannst du ohne Aufwand als Verdichter zur 70 fahren lassen, ab Technischem Rathaus als Verdichter zur 74. Wohin auch immer, so eine schnelle direkte Linie bringt kostengünstig mehr.

Doch egal, diese Diskussion muss der Nahverkehrsplan ja nicht leisten.

mich wundert, dass seit 21 Jahren Untersuchungsstrecken aufgeführt werden, doch nie und nimmer die Verwaltung nachfragt, was die Untersuchungen denn ergeben haben? Das wäre ja die leichteste Übung, diese nach Wirtschaftlichkeiten zu klassifizieren.

Gruß
der Radler

Das "gepolter, donnern, scheppern und laaaangsam mit 25 km/h über die Kreuzungen schleichen" ist eine Frage der Pflege und Modernität von Bahnen und Gleisanlagen und die sind in Leipzig im Moment an vielen Stellen so heruntergekommen das es entsprechend negativ auffällt. In Städten die ihr Streckennetz saniert haben tritt das Problem kaum zutage, und wenn wird schnell gehandelt! Hier bei der LVB wurde in den letzten Jahren bis kurz vorm Schienenbruch gefahren >:(, 10km/h Langsamfahrstellen künden unrühmlich davon! Bei einem Neubau, und das wird es dann weitenteils werden, können gleich lärmarme Strecken und Kreuzungen gebaut werden, der Fahrkomfort  und die Kapazität die eine bewährt moderne Straßenbahn bietet, werden auch höchtwahrscheinlich Elektrobusse nicht erreichen! Dafür müsste erst recht unglaublich viel in die Instandhaltung und Pflege des Straßennetzes gesteckt werden um Buslinien im 10-oder gar 5-Minutentakt so zu betreiben das nicht nach wenigen Jahren die Fahrbahnen herunter gefahren sind! Denkst du etwa, dass "virtuelle Schienen" wie Ulf Middelberg sie anscheinend durch seine rosarote virtuelle Brille sich vorstellt, das Problem lösen? Das autonome Fahrsystem, welches sich Herr Middelberg erträumt, wird entweder überfordert vor jedem Schlagloch anhalten oder, je nach Programmierung, gnadenlos durchbrettern!
Zum Reudnitzer Kaufland gelangt man bei der von mir beschriebenen Linienführung von der Haltestelle Höhe ehem. Ostapotheke in der Wurzner Straße welche es schon einmal bis in die frühen 90er(?) stadteinwärts bzw. Richtung Dölitz dort schon einmal gab. Die Reisegeschwindigkeit wird gleichzeitig besser als mit dem Rumgegurke über Nebenstraßen wie es der /BL.070 derzeit betreibt.
Das ist jedesmal eine Herausforderung für den Busfahrer oder in Zukunft den Computer ...
Du hattest doch auch schon mal, ich glaube beim Thema Ost-West-Tunnel, über einen  /S-Bahn Tunnel im u.a. etwa streckengleich im Bereich Südvorstadt nachgedacht?
Auf Grund der Bauweise (Vollbahnausführung mit 15KV Strom) wäre dieser sicherlich  kein Schnäppchen und trotz unterirdischer Bauweise in seinen Auswirkungen auf die Oberfläche bei Stationsbau, Grundwasserspiegel etc. erst recht mit vielen Problemstellungen belastet?
Um es nochmal klar zu sagen, erstmal sollte die LVB die Busverbindungen über den  /S-Bahn Haltepunkt MDR wesentlich verbessern und dann wird sich wahrscheinlich eine Buslinie davon als besonders Straßenbahnwürdig erweisen, vermutlich ähnlich oder genau die ich hier beschrieben habe.
Ob die Beteiligten ( LVB,Stadt,Land,Bund,EU, weiß der Geier Sonstige) fördern werden, steht wie immer bei solchen Großprojekten in den Sternen.
Die Linie steht wahrscheinlich auch deswegen schon so Ewigkeiten auf der Wunschliste: gewollt, benötigt, aber kein Geld dafür ausgeben wollen!
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von xXx am Gestern um 14:26:21 »
Die alte 22 mochte ich sehr, bin schließlich Jahre intensiv mitgefahren. Doch was soll die so viel besser können als die 70? Nicht mehr am Kaufland einen Verknüpfungspunkt bieten? Ab Gewerbepark Nordost so lange brauchen, dass man via S Thekla immer praktischer und zügiger gen Süden kommt? Der Schleußiger Weg klingt verlockend, doch die Tangente quer durch Südvorstadt und Schleußig bedarf sinnigerweise vieler Abzweige und Kreuzungen, also gepolter, donnern, scheppern und laaaangsam mit 25 km/h über die Kreuzungen schleichen. Und einen "Volkaufstand" ob der entfallenen Parkplätze und gefällten Alleen obendrein. Ich denke, dass 20 Mio. Invest nutzbringender angelegt werden können. Denn das Manko ist nicht der Bus oder Tram - Faktor, sondern der für eine dichte Kernstadt eher magere 10er Takt. Den Bus kannst du ohne Aufwand als Verdichter zur 70 fahren lassen, ab Technischem Rathaus als Verdichter zur 74. Wohin auch immer, so eine schnelle direkte Linie bringt kostengünstig mehr.

Und trotzdem wäre eine Straßenbahn auf dieser Strecke (selbst wenn sie nun abschnittsweise separiert wäre) den Bussen sowohl fahrzeitmäßig als auch komfortmäßig um Welten überlegen. Was ist denn an diesen Stopp-and-Go-Geschaukle der Busse so attraktiv um - gerade auf längeren Strecken - auch nur irgendeinen Wahlfreien zum Umsteigen zu bewegen? Den Schienenbonus gibt es ja weltweit nun nicht grundlos und seltsamerweise zieht der trotz des erbärmlichen Zustand des Straßenbahnsystems auch in Leipzig. Dazu kommt noch, dass Straßenbahnstrecken nicht gottgegeben derart auf Verschleiß gefahren werden müssen, wie es in Leipzig derzeit praktiziert wird. Da steckt also noch jede Menge Potential im System Straßenbahn ... Und die generellen Systemvorteile der Straßenbahn sind da noch nicht mal erwähnt: höhere Wirtschaftlichkeit durch Einsatz größerer Züge und einem höheren Personalwirkungsgrad (!), weitgehende Emissionsfreiheit, etc. pp. Klar, wir können jetzt natürlich auch von irgendwelchen autonom fahrenden Doppelgelenkbussen mit Elektroantrieb träumen, aber wie "gut" sowas (mit Fahrer und herkömmlichen Antrieb) funktioniert machen ja andere Städte schon vor ...
Und solche Details wie mögliche Haltestellen, exakte Routenführung, etc. ist dann sinnvollerweise der Variantenuntersuchung im Rahmen der genauen Planung vorbehalten.

Zitat
mich wundert, dass seit 21 Jahren Untersuchungsstrecken aufgeführt werden, doch nie und nimmer die Verwaltung nachfragt, was die Untersuchungen denn ergeben haben? Das wäre ja die leichteste Übung, diese nach Wirtschaftlichkeiten zu klassifizieren.

Ja und nein. Die einzigen echten Untersuchungsstrecken waren im alten NVP die Trassenverlegung in Mockau samt Verlängerung nach Thekla-Süd, welche nun zumindest ernsthaft geplant und irgendwann wohl auch gebaut wird (zumindest der erste Teil), und Liebertwolkwitz, welche eigentlich schon vor 2007 durchgefallen war und nur noch eine einfache Trassenfreihaltung hätte sein dürfen. Dieses "Downgrad" wurde jetzt nachgeholt, wobei die geänderten Rahmenbedingungen heute sicherlich auch vollkommen andere Ergebnisse als die Untersuchung damals vor 15 Jahren hervorbringen dürfte. Anyway, alle anderen jetzigen Untersuchungsstrecken waren vorher lediglich Trassenfreihaltungen (wenn überhaupt) und sollen nun erstmals untersucht werden. Etliche andere potentielle Strecken tauchen nun hingegen erstmals als Trassenfreihaltung auf.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von Radler am Gestern um 13:21:15 »
hm

Die alte 22 mochte ich sehr, bin schließlich Jahre intensiv mitgefahren. Doch was soll die so viel besser können als die 70? Nicht mehr am Kaufland einen Verknüpfungspunkt bieten? Ab Gewerbepark Nordost so lange brauchen, dass man via S Thekla immer praktischer und zügiger gen Süden kommt? Der Schleußiger Weg klingt verlockend, doch die Tangente quer durch Südvorstadt und Schleußig bedarf sinnigerweise vieler Abzweige und Kreuzungen, also gepolter, donnern, scheppern und laaaangsam mit 25 km/h über die Kreuzungen schleichen. Und einen "Volkaufstand" ob der entfallenen Parkplätze und gefällten Alleen obendrein. Ich denke, dass 20 Mio. Invest nutzbringender angelegt werden können. Denn das Manko ist nicht der Bus oder Tram - Faktor, sondern der für eine dichte Kernstadt eher magere 10er Takt. Den Bus kannst du ohne Aufwand als Verdichter zur 70 fahren lassen, ab Technischem Rathaus als Verdichter zur 74. Wohin auch immer, so eine schnelle direkte Linie bringt kostengünstig mehr.

Doch egal, diese Diskussion muss der Nahverkehrsplan ja nicht leisten.

mich wundert, dass seit 21 Jahren Untersuchungsstrecken aufgeführt werden, doch nie und nimmer die Verwaltung nachfragt, was die Untersuchungen denn ergeben haben? Das wäre ja die leichteste Übung, diese nach Wirtschaftlichkeiten zu klassifizieren.

Gruß
der Radler
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Ja, die Hermann-Liebmann-Straße finde ich auch eine gute Idee, gerade in Hinblick auf eine neue Südtangente die nach Nordost hin erweitert größtenteils den Rumpel /BL.070 qualitativ hochwertig ersetzen kann als Straßenbahnlinie: Grünau-Nord - Grünauer Allee oder Brünner Str. - Adler - Schleußiger Weg - Kurt-Eisner-Str. - /S-Bahn MDR - Prager Str. - Riebeckstraße -Wurzner Str.( dort Haltestelle Höhe ehem. Ostapotheke in beide Fahrtrichtungen )- Hermann-Liebmann-Str. - Gorkistr. - Löbauer Str. - Braunstr. -  /S-Bahn  Bahnhof Thekla (Problemstellung Bahnunterführung) - Theklaer Str. - Tauchaer Str. - Mockau/Post - Essener Str. - Wendeschleife Mockau-West  ca.in Höhe des REWE-Markt.
Für die Wittenberger Str. ist  mittelfristig sicherlich auch eine Gleisaufweitung für 2,40m breite Bahnen (inklusive Niederflurhaltestellen) noch zu realisieren, ob über die verschlissene Apelstr. oder geradeaus durch (kurzer Neubau) sollte auch noch überlegt werden.
Wenn die Verlängerung der  /SL.014 über die Saalfelder Str. käme, wäre ich sehr erfreut und überrascht: Hier im Forum ist schon oft über die Plagwitzer Eisenbahnunterführung und die anschließende Kurve diskutiert worden ob dort die Tram da lang käme...
Zumindest Richtung Duncker-Viertel dürften ab der Lützner Str. baulich keine großen Hürden lauern, egal ob über Saalfelder oder Plautstraße (oder beidem) mit Wendeschleifen-Möglichkeit Jadasohnstraße oder auf der Freifläche neben der Garagenanlage Ernst-Keil-Straße/Saalfelder Straße ( bietet auch eine mögliche Erweiterung zur Merseburger Str. Richtung Rückmarsdorf)
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