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Leipzig (Hauptforum) / Re: Die neue Straßenbahn für Leipzig: Der XL (NGT10)
« Letzter Beitrag von Linie 17 am Gestern um 22:06:02 »
Scheint heute wieder Probleme mit einem NGT10 gegeben zu haben. Gegen 11 Uhr blockierte eine auf Probefahrt befindliche NGT10 eine Seite der Karl-Liebknecht-Straße für ca. 10 Minuten. Dadurch hatten natürlich die 10 und 11 ordentlich Verspätung und von Seiten einiger verärgerter Fahrgäste hörte man Töne wie z.B. "Wie konnte man nur auf solche Fahrzeuge setzen".

Ein wenig wunderlich sind die Traminos schon. Hatte dann neulich endlich mal das Vergnügen, mit einer länger als eine Station unterwegs zu sein.
  • Das flagship feature Lichttemperatur war etwas außer Dienst, siehe Bild. Zudem im kalten Bereich nur die Hälfte der Lichter an
  • Ansagen funktionierten nur sporadisch — wenn, dann auch mit einer Lautsprecherqualität, die an Spielzeug erinnert, das einem Comicheft beigelegt wurde. (Recht tollkühn, sowas in der „modernsten Straßenbahn der Welt“ zu verbauen.)
  • Fahrtverlaufbildschirm hing fest
  • Fahrgastfernsehen ging überhaupt nicht

Lustigerweise stieg ich am nächsten Tag wieder in eine Bahn. Möglicherweise die gleiche, hab‘ keine Nummern verglichen. Licht und Bildschirme hatten noch das gleiche Problem …

„Hauptsache, sie fährt“ zählt an dieser Stelle auch nicht: Ich kenne die Stadt gut und das Netz auch. Hatte aber im Dunkeln auf der Strecke, die ich nur selten fahre, ordentlich zu tun, mich zu orientieren. Und jemand, der sich gar nicht auskennt?

Überhaupt darf man bei derart neuen Bahnen schon mal mimimi machen. Oder ist das Ding mitsamt Elektronik zu labil für die Leipziger Ruckel-und-Schepper-Gleise?


Heiteres Farbenspiel.

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Leipzig (Hauptforum) / Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Letzter Beitrag von MD 612 am Gestern um 21:13:28 »
^ Es ist doch bedingt durch die geringe Luftfeuchtigkeit eher "trockener" Frost zu erwarten, wodurch auch kaum Reifablagerungen zu erwarten sind. Ich behaupte mal (ohne es zu wissen), da ist die Behandlung der Fahrdrähte mit Glyzerin gar nicht nötig.

Gruß Peter
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Letzter Beitrag von T4D-Fan am Gestern um 21:09:04 »
In den nächsten Nächten, wie auch schon in den Nächten davor, soll es auch in Leipzig zu Dauerfrost kommen.
Weiß jemand, ob  /SO 5092 zur Behandlung der Fahrleitung (insbesondere der Außenstrecke) zum Einsatz kommt bzw. schon unterwegs war ?

In meiner neuen "Heimatstadt" Dessau fährt der Partywagen 007 (welcher auch ein zweiten Bügel zur Glyzerin-Behandlung der Fahrleitung besitzt) bisher jeden Abend nach dem letzten Kurswagen durch das (kleiner) Netz.

Grüße T4D-Fan
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Citytunnel II
« Letzter Beitrag von Linie 22 am Gestern um 20:45:42 »
Manchmal verpasst oder übersieht man ja was: Ist es immer noch der Fall dass der Oberbürgermeister seit der Veröffentlichung in der LVZ Mitte Januar sich immer noch nicht dazu positioniert hat das so ein Tunnel, wenn er eines fernen Tages denn mal kommen mag, unter dem HBF oder zumindest unter der Innenstadt verlaufen sollte? Mit allen anderen Optionen ist so eine Idee erst recht nicht ernstzunehmen und politisch macht sich Herr Jung lächerlich wenn er hier Spekulationen ins Kraut schießen lässt a la S-Bahntunnel unterm Rosental oder Hochbahn an der Hochstraße von Süden her einfallend. Herr Tappert von der LVZ mag anscheinend solche Storys...
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Citytunnel II
« Letzter Beitrag von Jörg.L.E. am Gestern um 18:37:20 »
Mal von RB abgesehen finde ich den Hochbahn-Vorschlags auch eher durchwachsen. Von Connewitz zum Zentro und im Grunde genommen an Freund und Feind vorbei. Außer zu irgendwelchen Events am Sportforum dürfte der Nutzen des Ganzen gen Null gehen.

Und bevor m.M. nach ein zweiter CTL ins Spiel kommt sollte man die LVB erstmal dazu bewegen deren Potenzial auszuspielen. Für die kalkulierten 400 Mio. € kann man die LVB knapp 9 Jahre lang mit Ausgleichszahlungen ausstatten. Oder mindestens 100 neue Trams holen. Wenn man das fahrende Personal (müssten grob 500 Mitarbeiter sein) monatlich mit nem Tausender extra vergütet dürfte das Geld auch für die nächsten 66 Jahre reichen und dem Personalengpass wirksam entgegen treten. Ich geb zu andere Zeiten, aber der Verein hatte (bis 1989) mal über 300 Mio. Fahrgäste transportiert. Und das Netz hat sich im Groben nicht so sehr verändert. Also mal von Mensch und Material abgesehen ist das theoretische und praktische Potenzial noch gegeben. Ist aber wahrscheinlich wie immer ne Philosophiefrage.

MfG
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Diskussionen rund um die Fortschreibung Nahverkehrsplan
« Letzter Beitrag von MD 612 am Gestern um 18:10:24 »
Hier rutscht dir eine Unterstellung raus, die zum einen nicht zur Debatte steht und zum anderen nur darauf fußt, dass du eine andere inhaltliche Auffassung hast. Alle weitere vereinsinternen Dinge bleiben intern.

Das ist keine Unterstellung. Es wäre nur mal interessant zu wissen, inwieweit das Positionspapier die Meinung der großen Mehrheit der ProBahn-Mitglieder widergibt, die ja in etwa der Meinung der Mehrheit der Bahnkunden entsprechen müsste. Oder ob es nicht doch nur die Meinung von ein paar Enthusiasten ist, die aktiv bei ProBahn mitwirken.

Aber da wir wohl bei den diversen Themen hier sowieso nicht zueinanderkommen werden, nochmal ein paar grundsätzliche Gedanken.

Zum Stünzer Kreuz:

Dessen Sinn steht und fällt ja mit der Querverbindung Stötteritz - Taucha. Nun konntest Du mich nicht vom Potenzial dieser Verbindung überzeugen, ich halte sie nach wie vor für obsolet. Damit ergibt das Kreuz selbst auch keinen Sinn, denn Umsteigemöglichkeiten zwischen Bahn/Bahn und Bahn/Bimmel gibt es, wenn man besagte Querverbindung nicht aufbaut, auch ohne Kreuz in alle Richtungen, und für Busse lässt sich überall was finden. Vorausgesetzt, Paunsdorf oben (am Güterring) wird wie ursprünglich einmal geplant noch gebaut. Damit blieben die Halte in Sellerhausen (ggf. mit dritter Kante am Chemnitzer Gleis) erhalten, ein Hp Stünz in Stünz wäre dann noch eine Option, weite Wege aus den Wohngebieten werden kürzer. Aber selbst wenn die Querverbindung kommen würde, gäbe es da nur einen Halbstundentakt. Kurze Umsteigezeiten wären ein Lotteriespiel, womit das Kreuz kaum attraktiv für Umsteiger wäre.

Auch bei den Möglichkeiten der baulichen Ausführung bleibe ich bei meinen Zweifeln. Schon alleine weil teilweise der Platz für die notwendigen Bahnsteige und kurzen Zuwegungen fehlt. Und ein Überbau über den Gleise dürfte angesichts schier unlösbarer Grundstücksfragen Utopie bleiben...

Zur Einfädelung der Chemnitzer RE auf die LDE in Paunsdorf:

Wie im vorherigen Beitrag schon geschrieben würde man sich in Deiner Variante die Entflechtung Fern- und Nahverkehr auf der Dresdner Strecke mit zusätzlichen Trassenkonflikten auf der Chemnitzer Strecke erkaufen. Für die Überleitung der Chemnitzer RE auf die Dresdner Strecke gilt das umgedreht genauso. Ich sehe da keinen betrieblichen Vorteil, eher sogar Nachteile, weil sich RB110 einerseits und RE6 andererseits in die Takte zweier Strecken einpassen müssten. Zudem würde damit die weitgehende Autonomie der Chemnitzer Strecke aufgegeben werden, da ja derzeit RB113 und RE6 weitgehend konfliktfrei zu anderen Strecken in den Hbf einlaufen.

Ein Kreuzungsbauwerk unter der LDE hindurch braucht nicht nur die Breite eines Bahnsteiges. Neben dem Regellichtraumprofil wäre noch ein Rettungsweg nötig, dazu die Stützmauern des Troges, da ist man bei rund 8 Metern Bauwerksbreite zuzüglich Abstand Bestandsstrecke LDE zum Trog. Dazu kommt noch, dass der Trog nicht glatt parallel neben der LDE verlaufen würde, sondern vor und hinter der Kreuzung mit der LDE in einem Bogen verlaufen müsste, um den Kreuzungswinkel in einem vernünftigen Maß zu halten. Vergleichbar mit dem Kreuzungsbauwerk südlich MDR. Dort liegt der Abstand zwischen Streckengleis MDR - Connewitz und der westlichen Bauwerkskante des Troges Richtung Stötteritz bei rund 15 Metern. Dieser Platz ist zwischen den Gleisen der Dresdner und Chemnitzer Strecke nicht vorhanden und bräuchte nördlich der Strecke mindestens ein paar Gärten. Und das Ganze dann für gerademal einen Zug je Stunde??

Zu zusätzlichen S-Bahn-Gleisen Paunsdorf - Engelsdorf - Borsdorf:

Klingt verlockend und fußt Deinerseits vermutlich auf den Meldungen, den Rangierbahnhof Engelsdorf nach Inbetriebnahme der ZBA Halle stilllegen zu wollen. Nur sind von der beabsichtigten Stilllegung nur die Anlagen betroffen, die derzeit zur Auflösung und Neubildung von Güterzügen genutzt werden. Im Groben also der Westberg mit der Einfahrgruppe in Höhe eines  künftigen Hp. Paunsdorf an der S4, die Richtungsgleise sowie die Ausfahrgleise südlich des Stellwerkturmes B8. Die beiden aufeinanderfolgenden Gleisgruppen unmittelbar südlich neben der LDE zwischen der Ausfädelung der S4 von den Gütergleisen zur LDE und der Hans-Weigel-Brücke dienen heute und in Zukunft hauptsächlich für Lokwechsel, Lokführerpausen sowie vor allem als Pufferzone zwischen Güterring und Dresdner Strecke für durchlaufende Züge, haben also für die eigentliche und künftig wegfallende Zugbildung in Engelsdorf keine Bedeutung und bleiben deshalb auch weiterhin bestehen. Auch das dritte Gleis zwischen Borsdorf und Engelsdorf dient vor allem als Pufferzone zur Zugdisposition, um eine flexible Aus- und Einfädlung von Güterzügen zwischen Hauptstrecke, Bahnhof Engelsdorf und Güterring zu ermöglichen. Da besteht also auch in Zukunft kein Platz für separate S-Bahn-Gleise. Die reell einzig mögliche Option wäre der von Dir schon früher propagierte zusätzliche Bahnsteig an einem Kopfgleis an der Hans-Weigel-Brücke, um einen weiteren Takt von Stötteritz bis Engelsdorf zu verlängern. Aber auch dafür müssten 2 der derzeit 8 dort vorhandenen Gleise geopfert werden, möglicherweise könnten die aber südlich im Bereich künftig wegfallender Anlagen neu angelegt werden.

Mit der Einschätzung, dass auch die S-Bahn BINNENverkehre innert Leipzigs übernehmen muss, stehe ich nicht als weltfremder ortsunkundiger Spinner allein da, sondern die Stadtverwaltung hat angesichts der Komplexität aus Einwohnerwachstum, ÖPNV-Netz und Wohn/Arbeitsplatzstandorten nebst Mobilitätsanforderungen immerhin erkannt, was für Herausforderungen anstehen.
Ob die Meinung der Stadtverwaltung die Gleiche wäre, wenn sie Bau und Betrieb des S-Bahn-Strecken selbst finanzieren müsste?? Angesichts ausbleibender Investitionen in Straßenbahnnetz und -linien darf das erheblich bezweifelt werden...

Deine Einlassungen zu der ZVNL-Gesellschafter-Struktur kann so sein, zeigt jedoch mehr wie gefährlich Stadtgrenzenneid und Kirchturmdenken ist.  Immerhin - DORT liegt einer der Hebel für Veränderungen.
Wer wie ich anno 2011 die öffentliche Sitzung des und die dortige Debatte innerhalb des ZVNL im Vorfeld der damals kurzfristig geplanten Teileinstellungen im Verbandsgebiet (S1, Zwischentakte MRB5, RE16, Teilstrecke MRB70), der wird bestätigen können, wie Recht Du hier hast. Bei der Veranstaltung wurden einem die Augen endgültig geöffnet. Da ging es hauptsächlich um den Streit um die Förmchen im eigenen Sandkasten und nicht ums große Ganze. Und geändert hat sich bis heute nichts...

Doch, das [den 15-min-Takt Leipzig – Schkeuditz] hat HaCon in einer Betriebsprüfung mal durchgerechnet.
Theoretisch mag das gehen, das will ich ja noch nichtmal bestreiten. Praktisch gäbe es aber fast keine Fahrplanreserven, um nicht selbst kleine Verspätungen auf den Gegenzug bzw. Folgetakte zu übertragen.

Im Kostenüberschlag ist ein kräftiger Betrag für die ECTS-Nachrüstung enthalten. Noch kein Muss, aber nichts für in allzugroßer Ferne.
Eine ETCS-Nachrüstung würde im Tunnel dichtere Takte ermöglichen. Fahrzeit und Zeitzuschläge für die Auflösung und Einstellung von Fahrstraßen lassen sich damit aber nicht realisieren. Will heißen, eine ETCS-Nachrüstung würde im eingleisigen Abschnitt zwischen Leipzig Hbf und Olbrichtstraße nicht zur Fahrzeiteinsparung und damit nicht zu praktisch größeren (aber notwendigen) Fahrplanreserven führen.

Gruß Peter
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Letzter Beitrag von Jörg.L.E. am Gestern um 17:09:51 »
Mal ne Frage allgemein zum Thread. Ist es überhaupt noch notwendig beim Zoo noch nach Verkehrskonzepten zu suchen? Der Hype im Zuge um die Eröffnung des Gondwanalandes hat sich mittlerweile erledigt. Die Besucherzahlen sind seitdem erst rückläufig, jetzt verharren sie seit einiger Zeit bei ca. 1,7-1,8 Mio. (Rekord war mal bei 2,1 Mio. Besucher). M.M. nach sind bis auf die bekannten Großkampftage (Ostern, Pfingsten) die Bahnen nicht so voll, als dass man Extra-Fahrten bräuchte. Und solange das Parkticket günstiger ist als das ÖPNV-Ticket (bei einem 2h-Besuch) kann man sich neue Konzepte sowieso sparen.

MfG
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Letzter Beitrag von sfn am Gestern um 16:03:20 »
Ist ein kognitives Dauerproblem von Verkehrsunternehmen mit ihren Sprüchen à la "Mit uns kommen Sie überall hin." (rühmliche Ausnahme: BVG, mit eigenen Sprüchen für die Rückreise) Das Zurück fällt regelmäßig aus der Gedankenspirale.

Bei den LVB betrifft die Betriebsblindheit den früh einsetzenden Spätverkehr, den mittlerweile wieder weiterausbaufähigen Nachtverkehr, den Verkehr nach Eventende und ganz besonders den Verkehr um die Jahreswende. 
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Citytunnel II
« Letzter Beitrag von AG501 am Gestern um 15:36:18 »
Dass die Stadt wächst, hatten die Altvorderen bei ihrer Idee eines Tunnels annodazumal schon vorhergesehen. Nur kam eine dunklere Zeit dazwischen. Dass der Bedarf angesichts des großen Hbf da sein könnte, dachte man sich schon.

Wenn aber momentan die aktuellen Möglichkeiten noch nicht annähernd ausgeschöpft werden (und noch dazu ein Tunnel am Bedarf vorbei, also am Hbf und der Innenstadt), warum soll man das dann gut finden?

Ich habe nicht von dem jetzt kursierenden Vorschlag geschrieben, sondern von der allgemeinen Idee eines 2. Tunnels in Ost-West-Richtung. Das dieser den Hbf bzw. die Innenstadt tangieren sollte, steht für mich außer Frage. Es geht mir darum, jetzt Ideen auf den Weg zu bringen, welche in vielleicht 25 oder 30 Jahren realisiert werden.
Das ein Nord-Süd-Tunnel schon vor langer Zeit im Gespräch war, ist mir bewusst, allerdings kenne ich keine alten Planungen in der anderen Richtung.
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Leipzig (Hauptforum) / Re: Citytunnel II
« Letzter Beitrag von Passagier am Gestern um 15:23:07 »
Zum Thema Citytunnel II: Ich finde es schon etwas merkwürdig, wie ein jetzt aufkommendes Thema von Anfang an so negativ bewertet wird. Einer Prüfung zumindest sollte man erst einmal neutral entgegensehen, ob dann später etwas daraus wird, steht auf einem anderen Blatt.
Dass die Stadt wächst, hatten die Altvorderen bei ihrer Idee eines Tunnels annodazumal schon vorhergesehen. Nur kam eine dunklere Zeit dazwischen. Dass der Bedarf angesichts des großen Hbf da sein könnte, dachte man sich schon.

Wenn aber momentan die aktuellen Möglichkeiten noch nicht annähernd ausgeschöpft werden (und noch dazu ein Tunnel am Bedarf vorbei, also am Hbf und der Innenstadt), warum soll man das dann gut finden?
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