Autor Thema: 50 Jahre Tatra in Leipzig  (Gelesen 3679 mal)

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Offline Oliver Wadewitz

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #15 am: 18.09.2019, 19:25:25 »
Hallo zusammen,
dem mit dem Fahrzeugkorso hätte sich einige Fans sehr gewünscht.
Wünschenswert wäre u.a. eine kleine Ausfahrt von der Witte zum Messegelände.
Dort hätte man auch dank der Umfahrung eine oder 2 Runden drehen können und dann zurück zur Witte fahren können.


Fachbuch über die Grundlagen der Fahrzeugtechnik und Infrastruktur des ÖPNV in Deutschland. Bei Interesse bitte auf das Bild klicken.

Offline Thomas L.E.

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #16 am: 18.09.2019, 22:02:43 »
Ich war am Sonntag Nachmittag in der Innenstadt unterwegs. Am WLP lief tatsächlich mal kurz eine Laufschrift, dass das Straßenbahnmuseum geöffnet ist, am DFI durch. Sie verschwand dann jedoch wieder, damit die Hinweise bezüglich der Umleitungen angezeigt werden konnten.
Die (Service-) Wüste lebt!

Offline SES

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #17 am: 18.09.2019, 23:12:25 »
UPS,

bisher war ich der Meinung, mit meinen Eindrücken im Laufe der Jahre alleine da zu stehen und bei beiden Vereinen und einigen anderen Hobby Kollegen wie Kolleginnen unten durch zu sein.

Prinzipiell suche ich nicht nach Fehlern oder negativem. Im Gegenteil, mit der Schilderung meiner Eindrücke versuche ich aufzuzeigen, was besser sein könnte.

Man nutzt SL XY oder Bus XY um zum Hbf. zu gelangen, um mit der 29E bzw. 21E zum "Straßenbahnmuseum" zu gelangen.

Egal was kommt, man(n) freut sich auf das Ü-Ei.

Nichts gegen die Fahrgeld Erstattung.
Eine Info was geplant ist oder evtl. sein könnte, kommt nicht. Statt dessen - sind die Führerstände scheiße eng - tummelt sich alles in der Kabiene.

Am Eingang, dito. Wobei, den "Mädels" mache ich keine Vorwürfe. Schön vor dem Stall geparkt und abgeschnitten.

Wenn Ansagen kommen, wirken diese genötigt, unpersönlich, genervt und nicht einladend. Zugegeben, es ist nicht jedem gegeben.

Werkstatt Besichtigung:
Sich einen alternativen Zugang bahnend, rutschen dem derzeitigen ersten Vorsitzenden Kommentare raus, die alles andere als den Eindruck "danke für euer Interesse, danke das ihr da seit" vermittelt. Im Gegenteil, Vereinsmitglieder sind per seh mal alle zu doof: "Grrr, muss das hier stehen?"

Eine Spezialität scheint es zu sein, 16.30 Uhr, spätestens 17.00 Uhr abzuhauen. In sauberer Uniform. Es sind immer wieder die selben, welche rangieren/ afräumen.

Und genau diese Person(en) (J. S.) sehen im Vergleich zum Video von 1996 und im Laufe der letzten Jahre - sorry - einfach Scheiße aus.
Scheint so, als wenn er sehr Haare lassen musste und der Verein nicht mehr das ist was er mal war oder sein sollte. Erholung, Entspannung?

Hören sagen: wer warum ging oder sich zurück gezogen hat, ich weiß es nicht genau. Nur in die Welt von www gehört es nicht.

Fotos schießen ist schwer, wenn der Herr mit Brille und Bauch einem permanent ins Motiv läuft. Warum auch nicht. Er ist ja derjenige welcher, der alles schön per Fotoapparat dokumentiert und als Autor (G. S.) in Büchern genannt wird.

Souvenirs kaufen: der Herr im Glaskasten erweckt nicht den Eindruck, das er es gerne macht.

Nachdenklich...
« Letzte Änderung: 19.09.2019, 00:00:43 von SES »
1898-05-26 Behördliche Probefahrten.
1898-05-27 Eröffnungsfahrten und -feier.
1898-05-28 Aufnahme des Fahrplanmäßigen Betriebes.

Offline Minol-Pirol

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #18 am: 19.09.2019, 00:47:07 »
SES, du hast schon Recht.

Mir macht das Museum immer den Eindruck, dass man nicht unbedingt Öffnungstage will und es alles unter Zwang entsteht/entstanden ist. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Tage immer mit sehr viel Aufwand verbunden sind und viel Personal, Herzblut, Zeit und Einsatz benötigen. Wenn man allerdings seine erreichten Ziele vorzeigen will, gehört auch ein wenig Einsatz dazu, man muss sich ob des Erreichten nicht verstecken! Sollte die Personaldecke zu dünn sein, muss man das Konzept des Museums bzw. der Öffnungstage überdenken.

Die Informationen, was im Jahr bzw. an den Öffnungstagen geplant ist, sind geheim - jedenfalls findet man nichts darüber oder gibt es noch versteckte Seiten auf der Internetseite? Falls die Überraschung das Konzept des Anlockens von Besuchern sein soll, ist das defintiv gelungen. Ich finde es v.a. für Leute, die von weiter anreisen oder nicht an jedem der Sonntage Zeit haben, wenig hilfreich. Und selbst wenn man in Leipzig wohnt, wird man nicht jedes mal hinfahren nur weil u.U. etwas sein könnte. Ich freue mich für alle, die die Hoppla-Hopp-Sonderfahrt 1602/520 am Sonntag begleiten und genießen durften. Bin mir aber sicher, dass auch noch mehr Leute gern in den Genuss gekommen wären. Woran hängt es da? Muss man einem Geheimbund angehören oder vielleicht Freimaurer sein um derartige Informationen zu erhalten? Oder doch mit den "richtigen" Leuten per Du sein?

Bei Facebook wurde mir letztens empfohlen ohne Erwartungen hinzugehen. Gut, wo keine sind, können kein enttäuscht werden. Gegenfrage: ich zahle Eintritt, darf man da nichts erwarten? Oder gilt das nur als Obolus dafür, dass ich mit meinen Straßenschuhen u.U. die Fahrzeuge beschmutzen könnte? Andere Frage: warum fahre ich z.B. lieber öfter im Jahr ins Dresdner Straßenbahnmuseum und gebe dort mein Geld aus? Liegt wohl daran, dass man informiert wird, wann und wo eine Sonderfahrt stattfindet (die nächsten am 9./10.11. im Übrigen).

Vielleicht wäre es eine Idee, wenn die Verantwortlichen des Vereins auch mal Stellung zu den Hinweisen nehmen würden, Kritik muss zumindest erlaubt sein - was darauf gemacht wird, steht wieder auf einem anderen Blatt. Aber ich denke, man kocht lieber weiter sein eigenes Süppchen. Wer möchte uns vom Gegenteil überzeugen?

Offline Passagier

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #19 am: 19.09.2019, 10:14:29 »
Ich ahne schon, warum ich auf meine zweimal gestellte Frage nach der Resonanz keine Antwort bekommen habe.  ::)

Ohne zu wissen, ob es so etwas gab, will ich hier mal meine Gedanken aufschreiben für einen (gelungenen) Öffnungstag. Davon abgesehen ist das ein Straßenbahnmuseum, das am Sonntag, den 15.9. letztmals in diesem Jahr geöffnet hatte!!!!! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
Und ja ich weiß, dass das alles ehrenamtlich gestemmt wird. Aber um mal die Dimension zu erläutern, was ein solcher öffentlicher Tag bedeutet, hier mal ein paar Ausführungen:

Ein ehrenamtlicher Verein braucht mit Sicherheit Geld und ggf. Sympathie. Sympathie bekommt man über eine gewissen Öffentlichkeitsarbeit und ein solcher Tag ist die allerbeste Gelegenheit. Nicht nur dass dieser Tag Einnahmen bringt, er hat auch eine Werbewirkung, bspw. bei Leuten, die auf die Idee kommen könnten, zu spenden, mitzumachen oder eine Sonderfahrt zu buchen.

Um auf sich aufmerksam zu machen ist folgendes nötig:

Eine Homepage die nicht aussieht wie 1999. Ich hoffe für diese Seite und das CMS, dass dieses Fossil ausreichend gegen Viren geschützt ist. Oder ist sie Bestandteil des Konzepts, museal zu wirken?

Öffnungstage, bspw. auch in der dunkleren Jahreszeit mit entsprechenden Lichteffekten durch leuchtende Bahnen. Die Öffnungstage könnten unter einem Motto stehen mit entsprechenden Sonderfahrten zu bestimmten Zeiten mit vorher bestimmten Fahrzeugen - und nicht nur öffentlich die Zubringerbahn ausweisen.

Zu den Öffnungstagen organisieren: Ein kleines Kinderkarrusell, die LVB, u.a. mit dem aufblasbaren Bus als Hüpfburg. Spezielle Kinderführungen wären noch der Punkt auf das "I". Stichwort Nachwuchsgewinnung für das Museum und auch die LVB.

Imbissversorgung.
Aktionen wie: Mit Muskelkraft eine Bahn ziehen.

Ggf. ein bisschen Musik. Vielleicht auch live.
Ggf. die LVB mit dem Fahrschulwagen für eine kleine Runde (um's Depot) zum Selberfahren - gegen Geld natürlich.

Der Strbf. Wittenberger bietet sooo viel Platz und Möglichkeiten.
Dazu wäre interessant zu wissen, wie das Verhältnis zu den LVB ist.

Sponsoren: Kinderkarussell und Catering trägt sich von selbst.
LVB sollten im Eigeninteresse für Nachwuchs- und Kundengewinnung daran teilnehmen und unterstützen. So eine Veranstaltung könnte mit Azubi-Aktionstagen zusammen gelegt werden. (Muss ja nicht an jedem Öffnungstag sein.)

So.
Spontan ein paar Ideen.

Und das A & O ist Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam mit den LVB über DFI und Fahrgast-TV, Social Media und eine zeitgemäße und ansprechende Homepage. Pressemitteilungen an die lokalen Medien.

Und nun noch ein Schmankerl: In Chemnitz fährt im Liniendienst ein Tatra-TT in klassischem Weiß-rot Reklame für deren Straßenbahnmuseum! Ich gehe davon aus, dass das Museum der CVAG keinen Cent dafür zahlt.

Wollen die LVB das Museum nicht? Oder arbeiten im Verein verbitterte ex-LVBler, die den Kontakt scheuen wie Teufel Weihwasser?

Es liegen viele Dinge auf der Hand und so nah...

Da gibt es ein Museum mit super Bedingungen und vielen Fahrzeugen - und viele Leipziger wissen mglw. gar nichts von deren Existenz. Wenn das Museum und der Fahrzeugbestand nur für's eigene Hobby betrieben wird, dann weiter so. Wenn es aber möglichst viele ansprechen soll, dann solltet ihr, lieber Verein, dringend das Vorgehen für 2020 besprechen und ändern.
Wenn ihr ein paar beratende Ideen braucht, meldet euch gern per PN bei mir.

Und die Frage "Wer soll das alles machen?" stellt sich sicher mancher. Die Frage wird aber nicht durch Nicht-Öffnen bzw. Nicht-Bewerben der Öffnungstage beantwortet.
« Letzte Änderung: 19.09.2019, 10:39:09 von Passagier »

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #20 am: 19.09.2019, 11:34:01 »
Also eine Hüpfburg oder ein Karussell müssen nun nicht sein. Wir wollen ja kein Freizeitpark für Kinder. Die sollen vielmehr die Verkehrsgeschichte und deren Fahrzeuge kennenlernen. Da sollen sich die Eltern und deren Kinder auch damit beschäftigen und nicht unter der Oberleitung rumspringen. Zumal für solche Dinge eh kein Platz wäre. Das Museum hat ja nur die Halle wo die Fahrzeuge stehen. Schon die Abstellfläche rechts daneben gehört nicht mehr dazu.
Aber gute Anregungen waren von dir dabei.
Dennoch sollte man auch anerkennen, was in all den Jahren von den Mitarbeitern geleistet worden ist, damit wir heute das Alles zu sehen bekommen. Dafür auch ein großes Dankeschön!!!
Mir persönlich fehlt mehr der Mix von alt und nicht so alten Fahrzeugen. An Öffnungstagen sind bis auf den Zubringer so gut wie nur die alten offenen Wagen unterwegs. Das finde ich auch gut dass die zum Einsatz kommen. Aber ich hätte auch gern mal den 1602 oder gar T6. Die Zeit geht weiter und man möchte halt auch Fahrzeuge seiner Generation sehen und erleben. Das Museum scheint die Priorität aber eher in die Aufarbeitung älterer Fahrzeuge zu legen, was ich auch nachvollziehen kann. Noch leben Leute, die eventuell Hinweise zur Aufarbeitung der alten Fahrzeuge geben können. Das muss man auch mit bedenken.

Offline Passagier

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #21 am: 19.09.2019, 12:00:51 »

Dennoch sollte man auch anerkennen, was in all den Jahren von den Mitarbeitern geleistet worden ist, damit wir heute das Alles zu sehen bekommen. Dafür auch ein großes Dankeschön!!!
Um dies anzuerkennen, muss man aber auch die Gelegenheit bekommen. Das ist ja das. Wenn das Museum fünf Tage im Jahr offen hat und nur wenige davon wissen...? Zentrale Frage ist ja: Wofür oder für wen machen sie das alles? Doch nicht nur für sich selbst. Öffnungstage offenbar als lästige Pflichtveranstaltung, Publikum als Störfaktor. Man werkelt mit viel Aufwand unter Ausschluss der Öffentlichkeit und hat vorzeigbare Ergebnisse, die man der Öffentlichkeit erfolgreich vorenthält. Für mich als ein solcher Ehrenamtler wäre es Ansporn, riesiger Ansporn, der (?) Ansporn für diese viele Zeit, wenn auch möglichst viele Leute von den Ergebnissen erfahren.

Hüpfburg und Karussell... ob es sein muss oder nicht ist ein Detail, über das wir uns hier nicht auslassen müssen. Manche Eltern wären froh, ihren Dreijährigen mal beschäftigt zu haben, um selbst mal kurz was gucken zu können. Aber das nur wirklich nebenbei.

"50 Jahre Tatra" - Steilvorlage für eine öffentlichkeitswirksame Aktion. Wurde ja offenbar so sehr in den Sand gesetzt, wie man es nur kann. Traurig. Bei einem Straßenbahnmuseum, dass einen T6, T4D, KTD4D im Bestand hat. Modernisierte T4D, Cabrio-Tatra, Fahrschul-Tatra, Reperatur-Tatra im Bestand der LVB)... noch was vergessen? Dazu noch die Loren.
« Letzte Änderung: 19.09.2019, 12:06:54 von Passagier »

Offline RoSchoLe

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #22 am: 19.09.2019, 15:31:47 »
Der Fehler der Vereinsleitung besteht einfach nur darin diese Veranstaltung am letzten Öffnungstag durchzuführen.
Das muss man vor allem  dem Aspekt des noch lange nicht angeschlossenen Umzugs und des damit einhergehenden provisorischen Museumsbetriebes sehen.
Nur leider hat man hier dem Drängen gewisser Personen nachgegeben, die am liebsten noch weitere solche Veranstaltungen geplant hätten.
Ein Fehler, wie man nun sicher gelernt hat.

Offline MD 612

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #23 am: 19.09.2019, 16:35:58 »
Diejenigen, die sich hier wortreich und zeitintensiv und teilweise zum wiederholten Male über die Arbeit des Museums und dessen Verein, über Öffnungstage, Ausstellungsgestaltung, Sonderaktionen und die Öffentlichkeitsarbeit echauffieren haben doch sicher alle schon ihre Mitarbeit in ihrer Freizeit angeboten. Nicht nur als Fahrer an der Kurbel, sondern vor allem im Hintergrund. Also, wer von Euch schraubt an den Fahrzeugen, wer kassiert beim nächsten Mal den Eintritt, wer führt die Besucher sachkundig durch die Sammlung, wer wirbt Sponsoren und weitere aktive Mitglieder an, wer betreut die Homepage und schreibt Pressemeldungen für anstehende Öffnungstage und Sonderaktionen?? Los geht's...

Oder reicht's doch nur für Meckerbeiträge vom heimischen Sofa aus??

Gruß Peter
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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #24 am: 19.09.2019, 17:26:03 »
Das ist doch Quatsch, Peter. Man wird doch wohl noch Kritik über dürfen, ohne dass es hinterher gleich heißt: „Ihr habt doch sicher alle schon eure Mitarbeit angeboten“. Wenn dir im Restaurant der Service nicht gefallen hat, dann wirst du das auch kritisieren, ohne das nächste Mal gleich mit zu kellnern.
Und es sind einfach Dinge nicht optimal gelaufen. Darüber kann man doch sprechen. Ich seh da nicht das Problem.

Offline MD 612

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #25 am: 19.09.2019, 17:38:44 »
Man wird doch wohl noch Kritik über dürfen
Ja das kann man, aber wie wäre es dann mit einer freundlichen Mail an den Verein, anstatt ihn hier anzuprangern?? Eine Mail kann der Verein beantworten und seine Sicht der Dinge schildern. Aber hier??

Zumal hier einige eben nicht nur kritisieren, sondern fordern und dem Verein vorschreiben wollen, wie er zu arbeiten hat. Das aber steht nunmal nur Vereinsmitgliedern zu. Zudem sollte bekannt sein, dass das Museum ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern in deren Freizeit betrieben wird, mit allen drum und dran, was dazu gehört. Die suchen ständig Nachwuchs, denn der fehlt schon lange. Ich befürchte eher, dass das Museum altersbedingt bald ganz dicht macht. Deswegen meine Aufforderung an alle diejenigen, die zu viel Zeit haben und sowieso viel besser wissen, wie der Verein zu arbeiten hat und das Museum zu betreiben ist: Nicht nur meckern, sondern klotzen!!

Gruß Peter
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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #26 am: 19.09.2019, 17:47:13 »
Und wenn dort genau so umgegangen wird, wie ich es erlebt habe, dann wundert es mich nicht, dass einige Leute gegangen sind ( die genau davon berichteten ) und kein Nachwuchs nachkommt! Da sind aber nicht die Besucher Schuld. Da muss man sich eventuell mal intern selbstreflektieren.

Offline Passagier

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #27 am: 19.09.2019, 17:49:34 »
Hier will niemand etwas vorschreiben, MD. Hier wird sich gewundert. Und es werden Vorschläge gemacht. Und ich biete mich hier an.
Zitat
Die suchen ständig Nachwuchs, denn der fehlt schon lange. Ich befürchte eher, dass das Museum altersbedingt bald ganz dicht macht. Deswegen meine Aufforderung an alle diejenigen, die zu viel Zeit haben und sowieso viel besser wissen, wie der Verein zu arbeiten hat und das Museum zu betreiben ist: Nicht nur meckern, sondern klotzen!!
Und genau deshalb sollte das Museum WERBUNG machen!
Ansonsten hast du hier nur Totschlagargumente geliefert. Nicht meckern, selber machen. Nun ja.

Und noch eins:

Ich bin straßenbahnbegeistert, deshalb lese ich hier auch mit. Wenn ich aber nicht einmal hier etwas lese zum Thema Reklame, wenn ich oder auch andere hier langsam aus der Nase ziehen muss: "Na wann ist denn nun der Umzug? Wann ist der Umzug denn beendet?" - dann sagt das viel aus.

Offline MD 612

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #28 am: 19.09.2019, 18:13:50 »
Ich bin straßenbahnbegeistert, deshalb lese ich hier auch mit. Wenn ich aber nicht einmal hier etwas lese zum Thema Reklame, wenn ich oder auch andere hier langsam aus der Nase ziehen muss: "Na wann ist denn nun der Umzug? Wann ist der Umzug denn beendet?" - dann sagt das viel aus.
Na dann ran an die Buletten!! Lass Deiner Begeisterung freien Lauf!! Schraubenschlüssel, Tickettasche und der Laptop für Homepage-Bearbeitung und Presseerklärungen warten ja regelrecht auf Dich. Zeig was Du kannst! Aber denke dran, dann sitzt Du auf der anderen Seite, wenn die nächsten Meckerbeiträge hier im Forum erscheinen...

Gruß Peter
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Offline RoSchoLe

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Re: 50 Jahre Tatra in Leipzig
« Antwort #29 am: 19.09.2019, 18:30:53 »
Wenn dir im Restaurant der Service nicht gefallen hat, dann wirst du das auch kritisieren, ohne das nächste Mal gleich mit zu kellnern.
Sicher, aber ich werde auch nicht endlose Beiträge verfassen, sondern das nächste Mal dorthin gehen, wo es mir besser gefällt. Vielleicht bevorzugt der Wirt ja ein anderes Klientel, dem die Art der Bewirtung gefällt. Es kann aber auch sein, dass der Wirt nicht merkt, dass ihm die Kunden weglaufen.