Autor Thema: ? in Bezug zum Bewerbertag  (Gelesen 7389 mal)

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Offline MD 612

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #30 am: 06.01.2019, 20:06:13 »
Aber wenn ich von Grund auf alles in Frage stelle und jeden einzelnen Gerichtsspruch und Gesetzestext gleich von Anfang an gegen jegliche betriebliche Regelungen setze, geht man doch davon aus, dass "2101" gar kein Fahrer werden möchte, sondern einfach nur pöbeln wollte.
Achso, die LVB sollen sich also gar nicht um irgendwelche Gesetze und Grundsatzurteile scheren. Die suchen angepasste Ja-Sager, Klappe aufmachen ist nicht erwünscht. Wenn jemand seine Rechte anspricht, wird er als Pöbler abgewatscht. Da muss man sich ja nicht wundern, wenn die Leute abhauen.

Notfalls wird der Wagen in Thekla abgestellt, nach Paunsdorf (Dienstbeginn) mit den Öffentlichen gefahren und dann kann man von Thekla zum Feierabend nach Hause fahren.
Das ist natürlich voll im Sinne der Mitarbeiter. Hast Du schonmal geguckt, wie "schnell" man mit dem Nachtbus von Thekla nach Paunsdorf kommt?? Man muss noch eine oder zwei Stunden früher aufstehen, damit der AG bloß nicht seiner selbstverständlichen Pflicht nachkommen muss dem Mitarbeiter einen Spind zum Umziehen und Wegschließen seiner persönlichen Sachen zur Verfügung zu stellen. Ansprüche darf man da wirklich nicht stellen...

Und ein Fahrzeug (Bahn oder Bus) kann man ggf. auch von der Bereitschaft aufrüsten lassen, sodass bei "kurz vor knapp" doch noch alles glatt läuft.
Und wenn die Bereitschaft gerade unterwegs ist?? Dann fährt die Bahn später raus und der Mitarbeiter bekommt 'ne Abmahnung wegen zu spät zum Dienst...

Gruß Peter
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Indianische Weisheit

Offline 2101

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #31 am: 06.01.2019, 20:53:32 »
Ja, es werden händeringend Fahrer gesucht. Aber wenn ich von Grund auf alles in Frage stelle und jeden einzelnen Gerichtsspruch und Gesetzestext gleich von Anfang an gegen jegliche betriebliche Regelungen setze, geht man doch davon aus, dass "2101" gar kein Fahrer werden möchte, sondern einfach nur pöbeln wollte. Wenn ich von Anfang an negativ gegenüber den Verkehrsbetrieben eingestellt bin, braucht man sich nicht wundern.

Haha... du bist echt gut. Jetzt bin also ich Schuld, nur weil ich/wir uns erlaubt haben etwas genauer nachzufragen. Es tut mir leid ( und bestimmt auch meinem Freund ), dass wir nicht ganz dumm durch die Welt laufen und gewisse Sachen hinterfragen die man uns erzählt. Da muss ich dir wohl doch Recht geben. Damit passen wir wohl nicht zur LVB. Einfach ja zu allem sagen ist wohl nicht unser Ding. Aber das wird gleich als „man wollte nur rumpöbeln“ abgetan. Sorry, aber du machst es dir zu einfach. Wie wäre es, wenn du mal das Handeln deines Arbeitgebers kritisch hinterfragst?

Offline Fabi

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #32 am: 06.01.2019, 22:49:37 »
Ich hatte geschrieben, dass es Ablösepunkte gibt, von wo man einen "richtigen" Pausenort erreicht: S-Bf. Connewitz = Dölitz, Ratzelbogen = Lausen. Connewitz, Kreuz wird nur noch zum Ablösen genutzt, nicht mehr zum Pause-machen. Torgauer Platz grundsätzlich nicht mehr als Pausen- oder Ablöseort.

Und wenn man bspw. in Connewitz abgelöst wird, wird dann die Fahrzeit nach Dölitz vergütet? So wie es sich liest, denke ich nicht…

Die Fahrer von "den Dörfern" und der Umgebung, die nachts nicht gut mit ÖPNV versorgt sind, fahren schon seit je her mit dem eigenen PKW von und zum Dienst. Notfalls wird der Wagen in Thekla abgestellt, nach Paunsdorf (Dienstbeginn) mit den Öffentlichen gefahren und dann kann man von Thekla zum Feierabend nach Hause fahren.

Im Prinzip ähnlich wie oben: Angenommen ich stelle mein Auto in Thekla ab und fahre dann nach Paunsdorf, wo Dienstbeginn ist? Wird die Zeit vergütet? Ich glaube ebenfalls nicht.
Daher meine Frage: Warum sollte ich, zusätzlich zu einem schlechten Gehalt, auch noch wertvolle Freizeit opfern müssen, weil mein AG es nicht schafft Dienstbeginn und Dienstende an den gleichen Ort zu legen?

Offline Tino

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #33 am: 07.01.2019, 01:02:57 »
Und wenn man bspw. in Connewitz abgelöst wird, wird dann die Fahrzeit nach Dölitz vergütet? So wie es sich liest, denke ich nicht…
Du liest scheinbar zu viel falsches.
Natürlich zählen Wartezeiten und Wegezeiten im Dienst zur Arbeitszeit.
Auch wenn es sich nur um die recht kurzen Wege zwischen WLP, Augustusplatz (mit Pausenplatz) oder Hauptbahnhof handelt.
Die unbezahlte Pause beginnt und endet am vorgesehen Pausenort.


Offline nietenzähler

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #34 am: 07.01.2019, 03:23:18 »
Es waren nur zwei Linien, die 12 und die 16. Und die Fahrer fuhren dann zwischen Betriebshof und Ablösepunkt im Dienst, das war somit bezahlte Arbeitszeit.
Sorry, aber ganz so war es nicht. In alten Zeiten hatte jeder Betriebshof sein eigenes "Reich" und Dienstplangruppen und Dienstbesetzungen. So wurde viele Linien von zwei Höfen gefahren. Somit gab es für jeden Hof eigene Ablösepunkte. Erinnern kann ich mich z.B. an die Hermann-Liebmann-Straße für die 13, 17, 27 mit einem anfangs bewirtschafteten kleinen Laden an der Haltestelle in der H.-L.-Str. stw. für den Hof Reudnitz. Ebenso für den Hof Reudnitz der Ablösepunkt Grüne Schänke für die 22. Oder für die 5 und 16 an der Arno-Nitzsche-Straße mit Pausenraum am Connewitzer Kreuz (heutige Südbrause) für den Hof Dölitz. Und bis zur Schließung der Wittenberger Straße gab es Ablösungen am Goerdelerring für die 1 und 4. Und damals gab es nach meinen Erinnerungen keine bezahlten Wegezeiten. Das heißt man mußte in der unbezahlten Pause zum Pausenraum oder retour fahren. Die heute bezahlten Wege- und Wartezeiten mit angegebenen Fahrzeiten wurden erst in der jüngeren Vergangenheit eingeführt. Aber wir schweifen vom Thema ab.

Offline Q-terra

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #35 am: 07.01.2019, 12:04:45 »
Daher meine Frage: Warum sollte ich, zusätzlich zu einem schlechten Gehalt, auch noch wertvolle Freizeit opfern müssen, weil mein AG es nicht schafft Dienstbeginn und Dienstende an den gleichen Ort zu legen?

Meinst Du, dass die LVB die einzigen Verkehrsbetriebe sind, die Anfangs- und Endort an verschiedenen Punkten haben? Das ist nun mal Gang und Gebe im Verkehrsgewerbe in den Städten. Vielleicht hat man in den Landkreisen das Glück, den ganzen Dienst mit einem Fahrzeug von A nach A zurück zu genießen, dafür aber sicher mit ewig langen Unterbrechungen auf kleinen Dörfern.


Haha... du bist echt gut. Jetzt bin also ich Schuld, nur weil ich/wir uns erlaubt haben etwas genauer nachzufragen. Es tut mir leid ( und bestimmt auch meinem Freund ), dass wir nicht ganz dumm durch die Welt laufen und gewisse Sachen hinterfragen die man uns erzählt. Da muss ich dir wohl doch Recht geben. Damit passen wir wohl nicht zur LVB. Einfach ja zu allem sagen ist wohl nicht unser Ding. Aber das wird gleich als „man wollte nur rumpöbeln“ abgetan. Sorry, aber du machst es dir zu einfach. Wie wäre es, wenn du mal das Handeln deines Arbeitgebers kritisch hinterfragst?

Das hat nix mit "zu allem Ja sagen" zu tun. Ich wusste von Anfang an, auf was ich mich einlasse: Auf ein Verkehrsunternehmen. Dort, wo es seit Jahrzehnten gang und gebe ist, dass man eine ordentliche Dienstkleidung trägt und mit dieser schon zum Dienst erscheint und wieder geht (zumindest war es in meiner Heimatstadt schon so üblich). Die Dienstkleidung wird kostenfrei zur Verfügung gestellt und man bekommt ein pauschales Wäschegeld. So kenne ich das von meinen vorherigen Arbeitgebern auch.
Auch war klar, dass ich eben mal an Orten meinen Dienst beende, wo ich gar nicht angefangen habe und einen Weg mit dem ÖPNV oder gar mit dem Auto in Kauf nehmen muss. Man tut seitens des AG schon einiges, um Dienste zu harmonisieren, um DA und DE am gleichen Ort zu haben. Aber das ist eben nicht immer möglich.

Offline solarisurbino

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #36 am: 07.01.2019, 12:24:40 »
Natürlich ist es möglich immer an dem Ort des Dienstbeginns auch Feierabend zu haben. Mit einer bezahlen Gastfahrt ist dies möglich. 

Offline 2101

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #37 am: 07.01.2019, 13:09:54 »
Das hat nix mit "zu allem Ja sagen" zu tun. Ich wusste von Anfang an, auf was ich mich einlasse: Auf ein Verkehrsunternehmen. Dort, wo es seit Jahrzehnten gang und gebe ist, dass man eine ordentliche Dienstkleidung trägt und mit dieser schon zum Dienst erscheint und wieder geht (zumindest war es in meiner Heimatstadt schon so üblich). Die Dienstkleidung wird kostenfrei zur Verfügung gestellt und man bekommt ein pauschales Wäschegeld. So kenne ich das von meinen vorherigen Arbeitgebern auch.

Ja, mit einmalig 12€ im Jahr Wäschegeld kommt man auch weit. Aber egal. Es geht auch nicht darum, dass die LVB von ihren Mitarbeitern verlangt Dienstkleidung zu tragen, sondern darum, dass sie es nicht bezahlt und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung stellt. Es wird von den Mitarbeitern einfach erwartet, dass sie es unbezahlt zu Hause tun. Und das ist schlichtweg nicht in Ordnung. Dann sollen sie einfach die Kleiderordnung abschaffen und gut ist. Aber dazu nimmt keiner von euch Stellung! Warum frage ich mich. Ich kann es euch beantworten. Wenn ihr euch damit wirklich kritisch auseinandersetzen würdet, dann würde ihr zum Schluss kommen, dass die LVB von ihren Mitarbeitern etwas verlangt, was so nicht rechtens ist. Aber das zerstört wahrscheinlich euer heiliges Weltbild von dem Betrieb. Stattdessen im weiter die Parole vom tollen Betrieb rausposaunen, der nie etwas unrechtes tun würde. Hab ihr schon selber so viel Angst vor dem eigenen Arbeitgeber, dass ihr euch so klein macht und auf eure Rechte „freiwillig“ verzichtet?
« Letzte Änderung: 07.01.2019, 13:31:14 von 2101 »

Offline 2198

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #38 am: 07.01.2019, 15:40:32 »
Du darfst aber neben den 12€ Wäschegeld die Aufwendungen nicht vergessen, die durch das Tragen von Dienstkleidung statt privater Kleidung auf dem Weg zum Einsatzort entfallen. Mit jedem Schritt in der Diensthose nutzt sich das Gewebe der privaten Hose ca. 0,3 Nanometer pro 100m Laufstrecke weniger ab.
Für das Schwingen der Arme sind bei der Jacke 0,1 Nanometer je 100m anzusetzen. Beides sind geldwerte Vorteile im Sinne des EStG.
Wer nur läuft und nicht marschiert, also die Arme ruhig hält, kann noch mehr einsparen.
Bei den Schuhen bin ich mir nicht sicher. Wenn es keine Stahlkappenschuhe sind, dürfen sie auch privat, z.B. zum Tanz, genutzt werden. Da wird die Berechnung des geldwerten Vorteils schwierig.

2198

Offline solarisurbino

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #39 am: 07.01.2019, 16:04:34 »
Du darfst aber neben den 12€ Wäschegeld die Aufwendungen nicht vergessen, die durch das Tragen von Dienstkleidung statt privater Kleidung auf dem Weg zum Einsatzort entfallen. Mit jedem Schritt in der Diensthose nutzt sich das Gewebe der privaten Hose ca. 0,3 Nanometer pro 100m Laufstrecke weniger ab.
Für das Schwingen der Arme sind bei der Jacke 0,1 Nanometer je 100m anzusetzen. Beides sind geldwerte Vorteile im Sinne des EStG.
Wer nur läuft und nicht marschiert, also die Arme ruhig hält, kann noch mehr einsparen.
Bei den Schuhen bin ich mir nicht sicher. Wenn es keine Stahlkappenschuhe sind, dürfen sie auch privat, z.B. zum Tanz, genutzt werden. Da wird die Berechnung des geldwerten Vorteils schwierig.

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Und was ist mit den die nicht in Dienstkleidung von und zum Dienst fahren? 

Offline 2198

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #40 am: 07.01.2019, 16:16:24 »
Die sind selber schuld, denn sie hätten ja die Dienstkleidung anziehen können.

(Ich dachte, die Rechnung wäre als Scherz erkennbar.)

Insgesamt sehe ich in der Problematik mit der Dienstkleidung aber nicht den Schwerpunkt bei der Arbeitskräftegewinnung durch das L, auch wenn in diesem Punkt eine etwas lockerere Handhabung nicht verkehrt wäre.

Sicher kann dort nicht jeder herumlaufen wie er denkt, aber eine allgemeine Regelung in der Art wie "gedeckte Kleidung, keine Leuchtfarben und keine kurzen Hosen oder ärmellose Hemden" tut es vielleicht auch.

2198

Offline Q-terra

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #41 am: 07.01.2019, 16:50:23 »
Ja, mit einmalig 12€ im Jahr Wäschegeld kommt man auch weit. Aber egal. Es geht auch nicht darum, dass die LVB von ihren Mitarbeitern verlangt Dienstkleidung zu tragen, sondern darum, dass sie es nicht bezahlt und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung stellt. Es wird von den Mitarbeitern einfach erwartet, dass sie es unbezahlt zu Hause tun. Und das ist schlichtweg nicht in Ordnung. Dann sollen sie einfach die Kleiderordnung abschaffen und gut ist. Aber dazu nimmt keiner von euch Stellung! Warum frage ich mich. Ich kann es euch beantworten. Wenn ihr euch damit wirklich kritisch auseinandersetzen würdet, dann würde ihr zum Schluss kommen, dass die LVB von ihren Mitarbeitern etwas verlangt, was so nicht rechtens ist. Aber das zerstört wahrscheinlich euer heiliges Weltbild von dem Betrieb. Stattdessen im weiter die Parole vom tollen Betrieb rausposaunen, der nie etwas unrechtes tun würde. Hab ihr schon selber so viel Angst vor dem eigenen Arbeitgeber, dass ihr euch so klein macht und auf eure Rechte „freiwillig“ verzichtet?

Du willst mir doch nicht sagen, dass du Dienstkleidung völlig seperat und mit eigenem Waschmittel waschen würdest? Deswegen ist es eben ein Pauschalbetrag.

Wie ich oben bereits schrieb, habe ich von Anfang an gewusst, dass man in einem Verkehrsbetrieb Dienstkleidung trägt und das man diese zu Hause anzieht. So wie es mein Vater und mein Opa schon Jahrzehnte vorher getan haben. Ebenfalls unentgeltlich und ohne Spinde auf den Betriebshöfen oder Einsatzstellen.
Wieso soll das nicht in Ordnung sein? Ich frage mich echt, wie man daraus ein richtiges Problem entwickeln kann...  ???

Ich glaube auch, dass es weitaus wichtigere Probleme gibt.

Offline solarisurbino

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #42 am: 07.01.2019, 17:11:48 »
Wieso sollte man als Arbeitnehmer auf sein Recht nach bezahlter Umkleidezeit verzichten??
Es wird doch sowieso kommen müssen das die Umkleidezeit bezahlt wird oder aus der Tragepflicht ein Tragerecht wird. Spätestens wenn ein Arbeitnehmer deswegen klagt wird es kommen. Daher könnte die LVB es dich auch gleich machen und nicht erst darauf warten das ein Arbeitnehmer der LVB klagt um sein Recht zu bekommen.

Offline 2101

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #43 am: 07.01.2019, 17:27:00 »
Du willst mir doch nicht sagen, dass du Dienstkleidung völlig seperat und mit eigenem Waschmittel waschen würdest? Deswegen ist es eben ein Pauschalbetrag.

Wie ich oben bereits schrieb, habe ich von Anfang an gewusst, dass man in einem Verkehrsbetrieb Dienstkleidung trägt und das man diese zu Hause anzieht. So wie es mein Vater und mein Opa schon Jahrzehnte vorher getan haben. Ebenfalls unentgeltlich und ohne Spinde auf den Betriebshöfen oder Einsatzstellen.
Wieso soll das nicht in Ordnung sein? Ich frage mich echt, wie man daraus ein richtiges Problem entwickeln kann...  ???

Ich glaube auch, dass es weitaus wichtigere Probleme gibt.

Die Zeiten haben sich geändert. Es ist egal wie das dein Opa gemacht hat oder wie du es für richtig hälst. Das interessiert keinen. Jetzt hat es vergütet zu werden und Umkleidemöglichkeiten sind zu schaffen. Aber die LVB kommt hier ihrer Pflicht nicht nach. Und hierfür wollte ich schon 2x eine Antwort von dir, warum du es so billigst. Ich bekomme sie aber nicht. Warum das so sein wird, habe ich bereits weiter oben geschrieben.

Offline Q-terra

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Re: ? in Bezug zum Bewerbertag
« Antwort #44 am: 07.01.2019, 17:53:17 »
Jetzt hat es vergütet zu werden und Umkleidemöglichkeiten sind zu schaffen. Aber die LVB kommt hier ihrer Pflicht nicht nach. Und hierfür wollte ich schon 2x eine Antwort von dir, warum du es so billigst. Ich bekomme sie aber nicht. Warum das so sein wird, habe ich bereits weiter oben geschrieben.

Lieber 2101,

ich wohne etwa 5 Geh-Minuten von meiner Einsatzstelle entfernt. Ich verzichte ganz gern auf die Umkleidezeit. Wir bekommen ja Pauschalzeiten als Vor- und Nachbereitung bezahlt, damit finde ich das abgegolten.

Bekommst Du denn bei deinem aktuellen Arbeitgeber deine Umkleidezeiten bezahlt? Dienstkleidung gestellt? Und ist es, passenderweise, ein Verkehrsunternehmen?