Autor Thema: Überlastungen der Tramlinien  (Gelesen 29723 mal)

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Offline Thomas L.E.

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #180 am: 11.01.2018, 19:20:30 »
Was mir bei Fahrten mit dem LeoLiner immer unangenehm auffiel war das ständige sanden und das damit verbundene nervige Geräusch im Fahrgastraum (ganz extrem bei der Ausfahrt der /SL.015 aus der Endstelle in Meusdorf). Weiterhin gab es in unregelmäßigen Abständen immer so ein eigenartiges quietschendes Geräusch. Es klingt ähnlich einem lauten Schrei oder wenn eine Riemenscheibe beim Anlauf unter Last durchrutscht.
« Letzte Änderung: 11.01.2018, 19:25:53 von Thomas L.E. »
Die (Service-) Wüste lebt!

Offline Laany Toke

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #181 am: 11.01.2018, 19:36:15 »
Weiterhin gab es in unregelmäßigen Abständen immer so ein eigenartiges quietschendes Geräusch. Es klingt ähnlich einem lauten Schrei oder wenn eine Riemenscheibe beim Anlauf unter Last durchrutscht.
Das ist das Hochlaufen der Lüfter der Heizkörper.
Das Schönste an Dresden: Das Ortsausgangsschild.

Offline thomas15e

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #182 am: 13.01.2018, 13:04:41 »
 Habe Heute Post Von der LVB bekommen , das sie wissen das ihre Trams übervoll sind vor allen in den Hauptverkehrszeiten wegen den gestiegenen Schülerverkehr ,
aber aufgrund fehlende Fahrzeuge und Fahrpersonal und aus  Finanziellen Gründen  keine  neuen Fahrerplanstellen kommen , Zuwenig Bezahlung der Stadt Leipzig für den ÖPNV
in der nächsten Zeit  Keine Verdichtungen des 10min Taktes und Zusatz Linien kommen werden. Also muss man damit leben leider.  Also es bringt nichts mehr Vorschläge zu unterbreiten.
15E        PROBSTHEIDA
             Lindenau

Offline Sven

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #183 am: 13.01.2018, 14:11:53 »
Übersetzt ins Deutsche:

Schulterzucken und je nach persönlichen Wunsch Kopf in den Sand stecken oder der Stadtverwaltung in den Arsch kriechen.

Genau so ein Management wünscht man sich  >:(

Offline Linie 22

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #184 am: 13.01.2018, 22:01:26 »
@Sven: Danke, du hast die Antwort der LVB gut zusammengefasst.

Während einige Forenteilnehmer selbst die zukünftige Ergänzung des Straßenbahnwagenparks mit Zweirichtungswagen als "dahergesponnen" o.ä. abtuen, kommen von der Stadtpolitik Themen wie der Ost-West-Citytunnel in das Medienrauschen, während die LVB anscheinend ein Armutszeugnis an thomas15e verschickt hat!

Leider scheinen nur Wenige bisher verstanden zu haben weshalb ich bei der zukünftigen Fahrzeugbeschaffung so sehr auf die größtmöglichen Bahnen (45m) und ergänzend ca. 12 Zweirichtungsbahnen ( bei Bedarf auch mehr) aus bin: EINE FINANZIELL ARME ABER GLEICHZEITIG STARK WACHSENDE STADT BENÖTIGT KEINE GROSSMANNSTRÄUMEREIEN ABER AUCH KEINE SICH SELBST KANNIBALISIERENDE KNAUSEREI UND BEDARF EINER LVB-GESCHÄFTSFÜHRUNG DIE DER POLITIK AUF AUGENHÖHE BEGEGNET! 
 
Weshalb hat man denn in  Leipzig seit ca. 18 Jahren KEINE NEUBAUSTRECKE MEHR eröffnen können?

Ich aus meiner Laieneinschätzung heraus würde sagen, dass  die Führung der LVB der Politik gegenüber keine gescheiten Ideen unterbreitet hat und sich  zusehendst  eher als Erfüllungsgehilfe der Politik sieht.

@Passagier: Die Idee mit der möglichen abschnittsweisen Wiederherstellung bzw. Neubau der Trasse Connewitz/Kreuz - Wildpark (1. Bauabschnitt)-Forsthaus Raschwitz( 2. Bauabschnitt) - Markkleeberg-Zöbigker (3. Bauabschnitt) und den dort dafür sinnvollen Einsatz von Zweirichtungsbahnen hast du mir nicht widerlegen können. Du schreibst dass du an eine ALLES-ODER-NICHTS-VARIANTE glaubst.
Und so wird es dabei wahrscheinlich kommen: Wir bekommen am Ende NICHTS!
Die Politik wird bei der Komplettvariante Connewitz/Kreuz - Zöbigker (ca. 5km) resigniert feststellen das der Streckenbau ZU TEUER wird.
Bei einer stückweisen und damit preiswerteren Realisierung kann der Politik ein Angebot unterbreitet werden, womit sie auch wesentlich einfacher Fördermittel beantragen und die jeweiligen Eigenanteile finanzieren kann. Politiker können dann mehrfach  öffentlichkeitswirksam rote Bänder zerschneiden und träumen weniger von Milliardenprestigeobjekt en!!!

Offline 1131

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #185 am: 13.01.2018, 22:26:11 »
@Sven: Danke, du hast die Antwort der LVB gut zusammengefasst.

Während einige Forenteilnehmer selbst die zukünftige Ergänzung des Straßenbahnwagenparks mit Zweirichtungswagen als "dahergesponnen" o.ä. abtuen, kommen von der Stadtpolitik Themen wie der Ost-West-Citytunnel in das Medienrauschen, während die LVB anscheinend ein Armutszeugnis an thomas15e verschickt hat!

Leider scheinen nur Wenige bisher verstanden zu haben weshalb ich bei der zukünftigen Fahrzeugbeschaffung so sehr auf die größtmöglichen Bahnen (45m) und ergänzend ca. 12 Zweirichtungsbahnen ( bei Bedarf auch mehr) aus bin: EINE FINANZIELL ARME ABER GLEICHZEITIG STARK WACHSENDE STADT BENÖTIGT KEINE GROSSMANNSTRÄUMEREIEN ABER AUCH KEINE SICH SELBST KANNIBALISIERENDE KNAUSEREI UND BEDARF EINER LVB-GESCHÄFTSFÜHRUNG DIE DER POLITIK AUF AUGENHÖHE BEGEGNET! 
 
Weshalb hat man denn in  Leipzig seit ca. 18 Jahren KEINE NEUBAUSTRECKE MEHR eröffnen können?

Ich aus meiner Laieneinschätzung heraus würde sagen, dass  die Führung der LVB der Politik gegenüber keine gescheiten Ideen unterbreitet hat und sich  zusehendst  eher als Erfüllungsgehilfe der Politik sieht.

@Passagier: Die Idee mit der möglichen abschnittsweisen Wiederherstellung bzw. Neubau der Trasse Connewitz/Kreuz - Wildpark (1. Bauabschnitt)-Forsthaus Raschwitz( 2. Bauabschnitt) - Markkleeberg-Zöbigker (3. Bauabschnitt) und den dort dafür sinnvollen Einsatz von Zweirichtungsbahnen hast du mir nicht widerlegen können. Du schreibst dass du an eine ALLES-ODER-NICHTS-VARIANTE glaubst.
Und so wird es dabei wahrscheinlich kommen: Wir bekommen am Ende NICHTS!
Die Politik wird bei der Komplettvariante Connewitz/Kreuz - Zöbigker (ca. 5km) resigniert feststellen das der Streckenbau ZU TEUER wird.
Bei einer stückweisen und damit preiswerteren Realisierung kann der Politik ein Angebot unterbreitet werden, womit sie auch wesentlich einfacher Fördermittel beantragen und die jeweiligen Eigenanteile finanzieren kann. Politiker können dann mehrfach  öffentlichkeitswirksam rote Bänder zerschneiden und träumen weniger von Milliardenprestigeobjekt en!!!

Zweirichtungsbahnen  wird es in Leipzig auf Wunsch einer Person nicht geben . Stichstrecken werden nicht gebaut da wir Wendeschleifen haben Dann sind die Wagen teurer als die vorhandenen. Solaris baut keine und die müsten neu Konstruiert werden und ausgeschrieben werden danach die Fördermittel beantragt werden.Wer soll das Bezahlen?
Zu Markleeberg  Mit der Straßenbahn ist am Ortseingangsschild schluß man will einfach keine Straßenbahn dort haben sonst währen wir bis Markleeberg Mitte weiter gefahren
Mfg.

Offline 2198

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #186 am: 14.01.2018, 00:01:01 »
Einen kleinen Teil Zweirichter zu beschaffen finde ich gar nicht so schlecht.
Weniger für zu bauende Stumpfendstellen, mehr für Baustellen- und Havarie-Pendelverkehre, um nicht mehr Haltestellen im SEV befahren zu müssen als nötig.
Aber in Leipzig scheint die Ablehnung mehr einer gewissen Philosophie zu entspringen als zwingenden technischen und / oder wirtschaftlichen Gründen.
Oder sind z.B. nach Dresden oder Chemnitz diese Gründe nicht durchgedrungen, so dass diese Betriebe trotz Schleifen an allen Endstellen auch Zweirichter im Fahrzeugpark (und Gleiswechsel im Netz) haben?
Neben reinen Zweirichtern gäbe es ja noch die Möglichkeit von Heck an Heck zu kuppelnden Anderthalbrichtern (z.B. Halle), die zudem in Schwachlastzeiten einzeln verkehren könnten.

MfG

Offline Torgauer

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #187 am: 14.01.2018, 01:20:21 »
Leider scheinen nur Wenige bisher verstanden zu haben weshalb ich bei der zukünftigen Fahrzeugbeschaffung so sehr auf die größtmöglichen Bahnen (45m) und ergänzend ca. 12 Zweirichtungsbahnen ( bei Bedarf auch mehr) aus bin: EINE FINANZIELL ARME ABER GLEICHZEITIG STARK WACHSENDE STADT BENÖTIGT KEINE GROSSMANNSTRÄUMEREIEN ABER AUCH KEINE SICH SELBST KANNIBALISIERENDE KNAUSEREI UND BEDARF EINER LVB-GESCHÄFTSFÜHRUNG DIE DER POLITIK AUF AUGENHÖHE BEGEGNET! 
 
Weshalb hat man denn in  Leipzig seit ca. 18 Jahren KEINE NEUBAUSTRECKE MEHR eröffnen können?

Ich aus meiner Laieneinschätzung heraus würde sagen, dass  die Führung der LVB der Politik gegenüber keine gescheiten Ideen unterbreitet hat und sich  zusehendst  eher als Erfüllungsgehilfe der Politik sieht.
Lass doch mal überlegen, wie sich Leipzig entwickelt hat. Bis in die späten 90er-Jahre ist Leipzig stark geschrumpft. In den 2000er Jahren ist sie stagniert bis leicht gewachsen. Aus Dresden hat man sich derweil von den Landesregierungen negative Prognosen für die Jahre nach 2020 vorlegen lassen, der City-Tunnel war im Bau. Hinzu kam noch eine Finanzkrise 2008. Folge: Es wurde nicht über Neubaustrecken diskutiert, sondern über Streckenstillegungen. Wie soll denn da die LVB-Spitze argumentieren, dass man plötzlich neue Strecken braucht? Das wäre gelinde gesagt mehr als dumm gewesen, es galt Strecken zu erhalten. Ob die Diskussion anders gelaufen wäre, hätte man Zweirichtungsfahrzeuge gehabt, darf sich jeder selbst beantworten, da kommt man wohl nicht mehr auf einen Ast.

Offline LE Mon. hist.

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #188 am: 14.01.2018, 04:10:12 »
Der Fairness halber muss man sagen, dass in den Jahren um 2010 nicht nur das Statistische Landesamt in Kamenz der Landesregierung in Dresden Prognosen mit schrumpfenden, stagnierenden oder nur leicht steigenden Einwohner_innenzahlen vorgelegt haben, sondern auch andere staatliche und nichtstaatliche Institute wie das BBSR oder die Bertelsmann-Stiftung. So ging man etwa noch 2011 in Kamenz in der niedrigsten Variante davon aus, dass Leipzig in 2025 nur noch 512.000 Einwohner_innen haben würde. Ähnlich urteilte das BBSR mit 520.100 und etwas optimistischer war man bei der Bertelsmann-Stiftung: 561.470. Doch auch die Vorausberechnungen des Amtes für Statistik innerhalb der Leipziger Stadtverwaltung kamen zu vergleichbaren Ergebnissen: 539.600.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einwohnerentwicklung_von_Leipzig#Bev%C3%B6lkerungsprognose
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=364102#post364102

Die aktuelle Prognose aus Kamenz, die 6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen 2015 bis 2030, geht davon aus, dass Leipzig in 2030 etwa 618.000 Einwohner_innen haben könnte. Das liegt deutlich unter den viel optimistischeren Prognosen der Leipziger Stadtverwaltung aus dem Boomjahr 2015/2016. Deren Haupt- und obere Variante mit 722.000 oder gar 770.000 Einwohner_innen im Jahr 2030 wird so mit einiger Wahrscheinlichkeit jedoch nicht eintreten.

Derzeit ist nicht abzusehen, ob die Prognose der Landesstatistiker_innen mit etwa 618.000 oder die untere Variante der kommunalen Statistikstelle mit 674.000 Einwohner_innen näher an der Realität des Jahres 2030 liegen wird. So ist das halt mit Prognosen.
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=588526#post588526

Und natürlich können Bevölkerungsprognosen nichts über sich änderndes Mobilitätsverhalten der (Neu)-Leipziger_innen oder sehr bewusstes Umsteuern der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik in der Zukunft aussagen. Sie können nur die etwas älteren und aktuellen Entwicklungen in die Zukunft fortschreiben.

Offline Passagier

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #189 am: 14.01.2018, 06:16:03 »

@Passagier: Die Idee mit der möglichen abschnittsweisen Wiederherstellung bzw. Neubau der Trasse Connewitz/Kreuz - Wildpark (1. Bauabschnitt)-Forsthaus Raschwitz( 2. Bauabschnitt) - Markkleeberg-Zöbigker (3. Bauabschnitt) und den dort dafür sinnvollen Einsatz von Zweirichtungsbahnen hast du mir nicht widerlegen können. Du schreibst dass du an eine ALLES-ODER-NICHTS-VARIANTE glaubst.

Ich schreibe, dass ein Parallelverkehr Bus/ Tram Quark ist. Da ein solcher Streckenneubau bisher nicht mal geplant ist, brauchen wir dafür auch nicht an solche Fahrzeuge zu denken. Und ich schreibe, dass es keine Notwendigkeit gibt und nur begrenzte Möglichkeiten, Gleiswechsel zu bauen. Abgesehen davon lösen ZR-Fahrzeuge unsere Probleme nicht. Aber du kannst dich gerne weiter verrennen.

Offline T4D-Fan

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #190 am: 14.01.2018, 10:15:03 »
Zweirichtungsbahnen  wird es in Leipzig auf Wunsch einer Person nicht geben . Stichstrecken werden nicht gebaut da wir Wendeschleifen haben Dann sind die Wagen teurer als die vorhandenen. Solaris baut keine ...

Mhh, und die fünf Tramino für Jena, welche Zweirichtungswagen sind, hat eine andere Firma Solaris gebaut ??

Jeder Straßenbahnhersteller muss beide Varianten anbieten, schon alleine aus Wettbewerbsgründen. Auch HeiterBlick bietet seinen Vamos als Einrichtungswagen (Hannover) und Zweirichtungswagen (Bielefeld) an, auch wenn sie vom Design unterschiedlich aussieht.

Grüße T4D-Fan

Offline FTB

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #191 am: 14.01.2018, 14:45:39 »
Die für den Neubaubetrieb im polnischen Olsztyn sind auch Zweirichtungswagen.
"Egal wie langsam wir laufen, wir überholen jeden, der auf der Couch liegt!" (aus einer MS-Facebook-Gruppe)

Offline Radler

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #192 am: 14.01.2018, 16:23:47 »
Das Argument, bisher käme der SEV auch ohne Zweirichter aus, trifft auf die Abwicklung in gewisser Weise zu. Das Argument Einnahmesicherung steht dem entgegen. Denn jeder SEV bedeutet massive Fahrgastverluste durch zeitweises umorientieren o.ä., jeder nicht-mehr-Fahrgast im ÖV-System kostet Geld. Die Fahrgastzahlen 2014 waren m.E. auch weniger weden der neuen S-Bahn niedriger sondern wegen längerer Großbaustellen mit entsprechenden Einschränkungen. Übers Jahr und Stadt gesehen geht es immer um mehrere Millionen! (Euro auch!) 

Gruß
der Radler

Offline Südvorstadt

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #193 am: 15.01.2018, 15:44:10 »
Ich fahre gerne mit dem Leo. So schlecht sind die Wagen gar nicht. Von mir aus können die gerne auf der 10 und 16 eingesetzt werden.
Ich empfinde die Leo-Traktionen auf der  /SL.11E als Ersatz für die Tratras als Strafe. Hab noch niemanden gesehen, der meinte "Boah geil, parallel zu den Gleisen sitzen, schön mit dem Sitznachbarn kuscheln, angerempelt werden, Fußmassage mit Koffern, Trollis und anderen Füßen"

Der Niederflurbereich ist zu eng und oft überfüllt, man quält sich mit der Reisetasche letztlich doch in den Hochflurbereich, hat dort im Gegensatz zu den Tatras aber keinen Platz. Im Prinzip ein übergroßer NB4.... Einsteigen macht auch keinen Spaß: Vernünftig rein kommt nur man im Niederflurbereich, im Hochflurabschnitt niete ich gleich den ersten Fahrgast um, wenn ich 'n Rucksack auf hab.

Aber ja, sie können gerne auf der  /SL.016 eingesetzt werden, dann bekomme ich sie im Alltag nicht zu spüren. :D

Offline AG501

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Re: Überlastungen der Tramlinien
« Antwort #194 am: 15.01.2018, 16:12:45 »
Dann lass sie uns doch mit den Tatras auf der  /SL.001 tauschen, die vielen Mütter mit Kinderwagen würden sich freuen, sich nicht alle in die NB4 quetschen zu müssen.