Autor Thema: Fahrplanwechsel 2017  (Gelesen 59183 mal)

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #30 am: 04.09.2017, 21:03:08 »
Nunja, wenn einige stehen müssen ist die Bahn sicher nicht überfüllt, wenn aber fast auf der gesamten Fahrstrecke  viele Fahrgäste stehn müssen und so Durchgägne blockiert werden, dann ist von einer ÜBerfüllung zu reden

Träume weiter aber wen möglich wo anders uns nervt es nur noch
Mfg.

Offline MD 612

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #31 am: 04.09.2017, 21:03:45 »
Nunja, wenn einige stehen müssen ist die Bahn sicher nicht überfüllt, wenn aber fast auf der gesamten Fahrstrecke  viele Fahrgäste stehn müssen und so Durchgägne blockiert werden, dann ist von einer ÜBerfüllung zu reden
Es mag Dir nicht gefallen, aber Stehplätze werden in der HVZ bis zu einer Fahrzeit von 30 min als zumutbar angesehen. Egal ob Strab, Bus oder S-Bahn. Wie ich finde, zu Recht. Denn nur für die HVZ extra Fahrzeuge vorzuhalten, nur damit alle sitzen können, treibt die Kosten (und damit auch die Fahrpreise) unnötig in die Höhe.
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Kin Hubbard (1868–1930), US-amerikanischer Humorist

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #32 am: 04.09.2017, 21:08:20 »
Dass das Straßenbahnnetz in Leipzig nun nicht gerade überausgebaut ist, dürfte wohl allen bekannt sein. Merkwürdig auch, dass nicht bereits vor Jahren aufgefallen ist, dass die Geburtenraten steigen.

Wenn ich mir gerade Schleußig z. B. (oder jedes andere dicht bebaute innenstadtnahe Gründerzeitviertel) anschaue, wie alleine der Schülerverkehr zugenommen hat, dann wundert es, dass keine Verdichtung, zumindest punktuell, erfolgt.

Darüber hinaus ist die Arbeitslosigkeit gesunken, was man insbesondere daran beobachten konnte, dass in der HVZ morgens deutlich mehr Fahrgäste aus Grünau in Richtung Innenstadt fahren.

Oder der anhaltend hohe Bedarf im Bereich Lindenau/Leutzsch, Reudnitz, oder, oder, oder...
Also ich finde es schon geradezu hanebüchen, dass hier nicht der Bedarf erkannt wird.

In einer Stadt, die auf die 700.000 Einwohner zusteuert, sicherlich in ein paar Jahrzehnten wieder die Größe seiner Blütezeit um 1900 erreichen wird, mit einem damals jedoch viel dichteren Straßenbahnetz.

Und bevor hier jetzt irgendein Troll was erzählt, von wegen dass es damals auch noch nicht so viele Pkws gab und der Bedarf an ÖPNV höher war als heute, legt bitte euer "Pkw-Scheuklappen-Verhalten" ab. Wenn man bedenkt, wie viele prekäre Jobs es in Leipzig gibt und wie viele sich trotz Vollzeit-Arbeit keinen Pkw leisten können, dann ist der Bedarf heute dennoch gegeben. ÖPNV gehört zur Daseinsfürsorge!

Offline Fahrg.ast1234

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #33 am: 04.09.2017, 21:12:06 »
Nunja, da muss ich die anderen User auch etwas in Schutz nehmen, der Bedarf wird erkannt. Allerdings wird keine deutlich Kritik geübt, dass die LVB oder die Stadt Leipzig nicht für eine zumindest punktuelle Taktverdichtung gesorgt hat. Das finde ich problematischer.

Es mag Dir nicht gefallen, aber Stehplätze werden in der HVZ bis zu einer Fahrzeit von 30 min als zumutbar angesehen. Egal ob Strab, Bus oder S-Bahn. Wie ich finde, zu Recht. Denn nur für die HVZ extra Fahrzeuge vorzuhalten, nur damit alle sitzen können, treibt die Kosten (und damit auch die Fahrpreise) unnötig in die Höhe.

Ich stehe auch gerne  1 Stunde oder wenn es sein muss noch länger. Aber ich möchte deutlichen Abstand zu den Stehnachbarn. Es sollte nicht jeder freie Raum besetzt werden. Zeit ist nicht mein Kriterium, eher der Raum.

Offline MD 612

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #34 am: 04.09.2017, 21:21:02 »
Ich stehe auch gerne  1 Stunde oder wenn es sein muss noch länger. Aber ich möchte deutlichen Abstand zu den Stehnachbarn.
Also wie täglich in der HVZ. Wieso bläst Du Dich wieder auf??
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Offline Fahrg.ast1234

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #35 am: 04.09.2017, 21:30:10 »
Also wie täglich in der HVZ. Wieso bläst Du Dich wieder auf??

Wie täglich in der HVZ??? Wenn ich früh fahre, dann ist da nicht mehr viel mit Platz. Da stehen wir dicht an dicht, mit nur sehr geringem Abstand.  Der ist mir viel zu wenig.

Offline MD 612

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #36 am: 04.09.2017, 21:44:40 »
Der ist mir viel zu wenig.
Was zählt schon Deine alleinige Meinung?? Und vor allem, was bedeutet "nicht mehr viel mit Platz" und was ist Deiner Meinung nach ein "deutlicher Abstand zu den Stehnachbarn"??
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Offline Fahrg.ast1234

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #37 am: 04.09.2017, 21:55:27 »
Nicht mehr viel Platz beduetet, das vielleicht die Länge einer Hand zwischen den Passagieren frei sit. ich erwarte etwa die halbe Länge eines Arms in beide Richtungen.

Offline MD 612

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #38 am: 04.09.2017, 22:00:33 »
ich erwarte etwa die halbe Länge eines Arms in beide Richtungen.
Also so, wie es in Spitzenzeiten in Leipzigs Bahnen zugeht. Wenn überhaupt...

Wie üblich, übertreibst Du nämlich wieder maßlos.
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Offline Fahrg.ast1234

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #39 am: 04.09.2017, 22:20:11 »
also ich erlebe anderes, aber wir werden uns da nicht einigen. Daher denke ich, sollte man diesen Zweig der Diskussion jetzt beenden. Komischerweise geht das meinen Bekannten genauso. Wenn die nicht auf die LVB angewiesen wären, würden sie nicht mehr fahren.

Offline Alph

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #40 am: 04.09.2017, 22:49:44 »
Ich bin bis vor kurzem zu den unterschiedlichsten Zeiten auf (fast) allen Linien regelmäßig mitgefahren, die von dir genannten 'Überfüllten' Nahnen sind mir nicht einmal begegnet, auch nicht zur HVZ.

Um welche Linie geht es denn bei dir nun konkret?

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #41 am: 05.09.2017, 02:41:21 »
Macht mal eine Fläsche von 1m^2 und stellt da mal 4 Personen drauf, dann wird die maximale Stehplatzgröße ersichtlich. Und erst wenn man wirklich so in der Bahn mit fährt ist sie Voll ansonsten ist noch Platz für andere Fahrgäste und wem es nicht passt sollte zum VDV gehen und sich beschweren. Andernfalls nehmen wir wieder die DDR Rechnung mit 6 Personen auf dem m^2
MfG Roman aus Stuttgart

Offline Radler

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #42 am: 05.09.2017, 08:18:28 »
Das Maß einer Überfüllung ist doch nicht an der Art auszumachen, ob man noch mit viel oder wenig oder viel oder wenig Rucksack oder viel oder wenig Bauchumfang festzumachen.

Betriebskritisch ist die steigende Aufenthaltszeit an Stationen, weil Ein- und Aussteigen immer länger dauert (Die S3 sammelt in ungünstigen Fällen bis Halle so fast 10 Minuten Verspätung ein.

Ebenso kritisch ist, wenn Kinderwagen oder generell Eltern mit Kindern nicht mehr mitkommen.

Das ist in Leipzig zum Glück nur auf wenigen Abschnitten zu wenigen Zeiten ein Thema, deshalb ist es wichtiger, MEHR Fahrgäste zu gewinnen und durch geschickte Linienführungen besser auf alle Linien und Angebote zu verteilen.

Manchmal ist weniger eine halbe Armlänge sondern eine ganze Gehirnwindung wichtiger!
Gruß
der Radler

Offline Fahrg.ast1234

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #43 am: 05.09.2017, 16:18:13 »
die steigende Aufenthaltszeit sehe ich nicht als problematisch an, weil darauf im Fahrplan reagiert werden kann. Das geht sogar von jetzt bis Dezember. Aber  es ist überhaupt nicht angenehm von allen seiten dicht bedrängt zu werden.

Offline sfn

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Re: Fahrplanwechsel 2017
« Antwort #44 am: 05.09.2017, 17:15:09 »
Lieber Fahrg.ast1234, kann es sein, dass Du die kuschligen  /S-Bahn -Bahnen meinst? Da würde ich Dir in Deinen Erfahrungen zustimmen. Bei den LVB würde ich eigentlich nur auf  /SL.011 und  /SL.016 tippen.

Es scheint mir nämlich, dass Du oder Deine Kollegen die  /S-Bahn -Bahnen für ein Angebot der LVB halten, was zum großen Glück Leipzigs nicht der Fall ist.
Im LVB-Netz gibt es nur Große oder Keine Anschlüsse.

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Sinnlosmarketing: Fahrzeugtaufen
Dümmliches aus Antwortmails: DFI+IBIS können um Minuten voneinander abweichen; Lösen von mehr als 3 Zonen an den mobilen FKA softwareseitig nicht möglich,...

28. Oktober 2009: Schwarzer Tag für den öffentlichen Stadtverkehr in Leipzig