Autor Thema: Galgenfrist für Linie 9  (Gelesen 364173 mal)

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Offline Radler

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Galgenfrist für Linie 9
« am: 02.03.2015, 23:41:56 »
morgen wird in der lokalen Zeitung stehen, dass sich die Stadt Markkleeberg, Stadt Leipzig, Landkreis Leipzig (als Aufgabenträger) Regionalbus GmbH, DB AG und ZVNL und last but not least die LVB selbst auf das Ende der Markkleeberger Linie 9 verständigt haben. Zum Fahrplanwechsel ist Schluss.

Gruß
der Radler

Offline 2101

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #1 am: 03.03.2015, 00:35:28 »
Bei der LVZ gibt es auch schon den Artikel dazu. Man muss sich aber anmelden um alles lesen zu können.

Offline Willy d. Baubieber

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #2 am: 03.03.2015, 07:40:02 »
Laut Artikel der LVZ soll sich das Angebot mit Wegfall der Linie 9 nicht verschlechtern, sondern im gleichen Maße von der Buslinie 70 übernommen werden. Gleiche Linienführung und Mo-Fr 10 Minuten Takt.

Offline André Loh-Kliesch

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #3 am: 03.03.2015, 07:57:27 »
Laut LVZ geht es aber nur um den Abschnitt der Linie 9 südlich des Connewitzer Kreuzes. Der Titel dieses Threads "Galgenfrist für Linie 9" liest sich, als ob die ganze Linie eingestellt werden soll - davon schreibt die LVZ nichts. Dafür kündigt sie auch eine Ost-West-Busverbindung innerhalb Markkleebergs an.

Übrigens kein Wort zu eventuellen E-Bussen - waren die nicht (testweise?) sowohl die Linie 70 als auch Markkleeberg im Gespräch? Aber vielleicht irre ich mich auch....

Offline Passagier

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #4 am: 03.03.2015, 09:24:22 »
Da der Artikel in der gedruckten Ausgabe auf der Seite "Markkleeberg" (usw.) steht und auch ein Foto von der Eisenbahn-/ Straßenbahnkreuzung zu sehen ist und eine Einstellung dieses Astes der  /SL.009 stets in der Diskussion war und nicht die gesamte  /SL.009, ist durchaus sofort ersichtlich, worum es geht.

Die Gründe, die dort angeführt werden, sind nicht neu: Das Fahrgastaufkommen hat sich seit der  /S-Bahn um ein Drittel reduziert. Außerdem will Markkleeberg sein Zentrum neu gestalten und will dafür Klarheit, ob die Straßenbahn(strecke) weiterhin das Stadtbild prägen wird.

Um es mal ohne romantische Straßenbahnfan-Sicht zu sehen: Fakt ist, dass es für einen "wirtschaftlichen" Betrieb einer Straßenbahn Kenngrößen gibt, die in M'berg nicht mehr zu halten sind. Im Gegensatz zur Einstellung anderer Straßenbahnstrecken in Leipzig in den vergangenen Jahren kam hier ein neues Angebot hinzu, weshalb die Straßenbahn wohl nicht mehr wirtschaftlich ist.

Neben der Unterfinanzierung der LVB kommt hinzu: Steuergeld aus den Töpfen des Landkreises (und Markkleebergs?) müssen auch sinnvoll angelegt sein und nicht Doppelstrukturen finanzieren. Dass in die Straßenbahnstrecke investiert und sie nicht nur betrieben werden muss, ist klar.

Wenigstens 2 Fahrzeuge dürften durch die Einstellung freigesetzt werden, die die LVB anderweitig einsetzen bzw. bei einer Erneuerung einsparen kann. Ich finde die Einstellung zwar schade, aber durchaus vertretbar.

Vorstellungen, die Linie bis zum Cospudener Hafen zu verlängern finde ich zwar auch hübsch. Aber ist das tatsächlich unter der Berücksichtigung finanzierbar, dass die gesamte Strecke vom Kreuz bis Hafen unterhalten werden muss, nur um bei Badewetter und Wochenende ein Angebot vorzuhalten, dass maximal dann in ausreichendem Maße angenommen wird?

Ich melde mich jetzt schon mal für die Zeremonie der Abschiedsfahrt(en) an.

Außerdem steht im Artikel, dass zum Fahrplanwechsel die Ost-West-Verbindungsbuslinie kommen wird.

Offline 2198

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #5 am: 03.03.2015, 09:28:54 »
Und sicherlich wird die Einstellung auch eine endgültige durch Ausbau der Anschlußweiche sein, damit auch keine Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung aufkommen, selbst wenn sich die Buslösung als doch nicht so ideal erweisen sollte.
Traurig, aber auch so kann man einige Tatras ohne Neufahrzeuge ablösen.

2198

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #6 am: 03.03.2015, 09:32:09 »
Was bedeutet denn, eine Buslinie würde sich als doch nicht so ideal herausstellen?

Sagen wir mal, die  /BL.070 würde nicht wie erhofft angenommen, wird man mit Sicherheit nicht wieder zum Straßenbahnverkehr zurück kommen, egal ob da noch ne Weiche liegt oder nicht. Die Strecke wird kurze Zeit nach Außerdienststellung mit Sicherheit stillgelegt, alles andere wäre auch Quatsch. Für eine UL-Strecke taugt keiner der Streckenabschnitte.

Der Betrieb der Strecke, der Betrieb der Infrastruktur, kostet Geld! Steuergeld!

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #7 am: 03.03.2015, 09:46:33 »
Aber auch die Stilllegung bzw. die Unterhaltung der stillgelegten Strecke und der Rückbau der Gleisanlagen kosten nicht wenig Geld. Angesichts der Streckenlänge dürfte das am Ende auch schnell ein ordentlicher siebenstelliger Betrag sein, der komplett aus Eigenmitteln gestemmt werden muss, während sich für eine Gleiserneuerung mit Umbau der Haltestellen zumindest noch einige Fördermittel abgreifen ließen. Auch im Artikel liest es sich wieder so, als wären die genannten Investitionen zum Weiterbetrieb der Straßenbahn unmittelbar notwendig, während sie sich in Realität über einen Zeitraum von 10-20 Jahren erstrecken würden. So kann man eine Straßenbahnstrecke natürlich auch unwirtschaftlich rechnen ...

Und ob ein 1:1-Ersatz der Straßenbahn durch Busse (vermutlich zwei Straßenbahnkurse weniger, dafür aber drei Busse mehr) unter dem betriebswirtschaftlichen Aspekt - einhergehend mit weiterem Fahrgastrückgang - nun so sinnvoll ist, sei auch mal dahingestellt ...

Offline Thomas L.E.

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #8 am: 03.03.2015, 09:50:27 »
Laut Artikel der LVZ soll sich das Angebot mit Wegfall der Linie 9 nicht verschlechtern, sondern im gleichen Maße von der Buslinie 70 übernommen werden. Gleiche Linienführung und Mo-Fr 10 Minuten Takt.
Dann war die Verlängerung der /BL.070 bis Markkleeberg während der Sperrung des Ostrings also doch die "Generalprobe" für die Einstellung der /SL.009! Mit der Einstellung /SL.009 ist dann leider auch die spektakuläre Kreuzung zwischen Straßenbahn und Eisenbahn Geschichte.
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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #9 am: 03.03.2015, 09:53:31 »
Wann die Erneuerung der Gleise oder eines Teils nötig würde weiß ICH nicht. Das werden die LVB sicher wissen. Zu einer Straßenbahn gehört übrigens auch die Stromversorgung durch Unterwerke etc. Auch dort muss unterhalten und ggf. investiert werden.
Ob eine Gleiserneuerung durch Fördermittel bezuschusst würde und in welchem Grad? Weiß ich nicht. Für die Streckenerneuerung müsste auf jeden Fall der Landkreis mit aufkommen, richtig Fördermittel gibt es nur, wenn es eine Neutrassierung mit eigenem Gleiskörper gibt. Und ob es Fördermittel für eine Strecke gibt, die zum Großteil Parallelverkehr zu einer  /S-Bahn bietet?

Offline T4D-Fan

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #10 am: 03.03.2015, 10:04:18 »
Das die Einstellung der  /SL.009 im Südabschnitt kommen wird war nur eine Frage der Zeit. Und die LVB hat ja schon mit der Schleife Klemmstraße eine neue Wendemöglichkeit für die  /SL.009 geschaffen.

Man wird aber nicht so schnell die Gleise nach Markkleeberg ausbauen dürfen, da gibt es erstmal eine Schutzzeit in der kein Abbau erfolgen darf (ich glaube das waren 10 Jahre). Danach wird es so laufen wie bei den bisherigen stillgelegten Strecken: Steht Straßenbau in den Bereichen an, dann fliegen die Gleise raus. Ansonsten werden nur Schlaglöcher gestopft.

Eine Verlängerung der  /BL.070 wird nur 2 zusätzliche Busse kosten, da derzeit am Kreuz eine Wendezeit von 10 Minuten (neuer Bus kommt, der andere fährt erst los) besteht.

MfG T4D-Fan

Offline Thomas L.E.

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #11 am: 03.03.2015, 10:08:32 »
Dann sind ja auch die Wolfgang-Heinz-Straße und die Koburger Straße vom Netz abgekoppelt, während in der Bornaischen Straße ein Überangebot herrscht. Sinnvoller wäre es, die /SL.009 an der Wendeschleife nach dem Forsthaus Raschwitz enden zu lassen. Die Oberen der LVB würden vermutlich am liebsten alle Straßenbahnlinien einstellen und durch Busse ersetzen.
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Offline Radler

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #12 am: 03.03.2015, 10:09:36 »
Die Entscheidung ist aus mehreren Gründen falsch, bzw. anzuzweifeln, ob sie kompetent und stichhaltig zustande kam:

- Da ÖV generell unwirtschaftlich ist, sollte als Bezugsgröße der Betrieb vor MDSB I gelten, mit rund 5.000 Fahrgästen im Querschnitt an der Koburger Straße
- Um die Auswirkungen des S-Bahnverkehrs beurteilen zu können, muss dieser erst mal auf ein stabiles Niveau gehoben werden. Südlich Connewitz' gibt es derzeit ohne MDSB II Lücken im Betrieb und am WE siehst ganz finster aus
- Die Denkweise sieht in erster Linie Abwanderung zur schnellen S-Bahn, im Umkehrschluss wurde Anschlussverkehr von/zur Linie 9 nicht mal erwähnt. Steigender S-Bahnbetrieb lässt auch Umsteigerzahlen steigen
- Weder Tram noch S-Bahn sind im öffentlichen Raum präsent oder ausgeschildert, hier MUSS Potenzial brachliegen
- Von Ausbauoptionen, neuen Teilabschnitten wurde nichts geschrieben, was nahe legt, dass diese nicht mal berechnet wurden
- Auf Anhieb können zwei Stationen eingefügt werden (1 x nördlich Forsthaus am neuen Wohnpark und 1 x direkt an der Kurve S-Bf. Mkb-Nord für den kürzesten Umsteigeweg
- der zentrale Umstieg Markkleeberg Hbf ist dummerweise der längste zur Bimmel, auch zum Bus weit und weder dynamisch noch statisch orientierungstauglich ausgeschildert
- Da gemachte Berechnungen außer Haus vergeben werden müssen die Eingangsgrößen 1 Jahr oder älter sein. Gerade jüngst steigt das Bevölkerungswachstum enorm an. Floss das ein?
- Warum gibt es zeitgleichen Parallelverkehr der Buslinie 107?
- Wieso soll die Linie 70 dafür vergeudet werden? Aufgrund langem Laufweg kommt diese erfahrungsgemäß nicht immer pünktlich an (meistens + 10 mit angehangenem Nachfolgerbus), noch länger gen Markkleeberg zu fahren, macht es schlimmer und nicht besser
- was soll an einem Betrieb 1:1 mit Bus plötzlich wirtschaftlicher oder richtiger sein. Nichts. Denn es geht nur um die Infrastruktur, welche bewusst seit 20 Jahren nicht auf Vordermann gebracht wurde (u.a. Unterwerk)
- akut ist die Trasse o.k., lediglich die Fahrleitung müsste abschnittsweise gemacht werden, das kostet aber keine Unsummen.
- Die Aktion einer Einstellung passt 1000%ig nicht zu den ambitionieren Zielen des STEP, denn auch auf Leipziger Gebiet verschlechtert sich das Angebot (Entfall Südvorstadt / Innenstadt im Bereich Koburger Straße)
- die Buslinie 70 könnte wirkungsvollere Linienveränderungen gebrauchen (Marienbrunn) anstatt auf dem Langlauf verheizt zu werden
- fehlende wichtige neue Linienverbindungen nehmen auch der Tram 9 Potenzial, v.a. die Spange Forsthaus - Leinestraße - Globus
- für Neuseenland ein verdammt schlechtes Signal, selbst wenn die 9 nicht die Hauptaufgabe Seeerschließung hat, geht es um das Image. Andere Regionen leisten genau das Gegenteil
- Die Fraktion Linke im Mkb-Stadtrat wird sich in den Allerwersten beißen wollen, erfolgte doch die Ablehnung der Tram 11 Verlängerung mit dem Ziel, damit die 9 nicht zu gefährden.
- wer von den Entscheidungsträgern ist kompetent, um touristische, kleinräumliche, großräumliche, straßenbahnseitige, eisenbahnseitige und vor allem potenzialerschließende Fähigkeiten erschopfend einzusetzen?
 OBM Mkb: War Lehrer, kann immerhin gut diskutieren und hört zu
Landkreis: Baut Umgehungsstraßen, hat also Geld, aber keine Lust auf ÖV
Stadt Leipzig: Kann nicht mal im Stadtgebiet Investitionen anbinden, siehe S-Bahnstationszuwegungen usw.
DB AG: Schert sich einen Dreck um die Bimmel, Wechselwirkungen sind egal
LVB: Schert sich einen *** um die S-Bahn, hat bis heute nicht Muße, Fahrgastpotenziale zu holen (siehe S-Bf MDR)
Regionalbus GmbH: Sichert sich Aufträge für die Zukunft

Das Entscheidungsverfahren würde ich ohne Risiko als intransparent bezeichnen, weder faktisches (Zahlen) noch methodisches wurde offen gelegt.

Gruß
 der Radler

Offline Stefan156

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #13 am: 03.03.2015, 10:19:35 »
Habe mal den LVZ-Artikel eingescannt und stelle ihn hier rein, damit jeder Nicht-LVZ-Leser weiß, worum es geht. Quelle also LVZ vom 03.03.2015.
Achja, es ist "schön", dass wir den 40. Jahrestag der Stilllegungen in Engelsdorf und Liebertwolkwitz mit der nächsten Streichung einer Außenstrecke "feiern". Nach vier Jahrzehnten zwar andere Köpfe, aber der gleiche Inhalt in selbigen.  >:(  :(

Gruß,
Stefan

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Re: Galgenfrist für Linie 9
« Antwort #14 am: 03.03.2015, 10:25:54 »
Ob eine Gleiserneuerung durch Fördermittel bezuschusst würde und in welchem Grad? Weiß ich nicht. Für die Streckenerneuerung müsste auf jeden Fall der Landkreis mit aufkommen, richtig Fördermittel gibt es nur, wenn es eine Neutrassierung mit eigenem Gleiskörper gibt. Und ob es Fördermittel für eine Strecke gibt, die zum Großteil Parallelverkehr zu einer  /S-Bahn bietet?
Der Landkreis hat damit überhaupt nichts zu tun, er bezuschusst nur den Betrieb der Linie. Die Gleiserneuerung ist (wie auch innerhalb Leipzigs) einzig Sache der LVB. Ein behindertengerechter Ausbau der Haltestellen (und damit auch der Gleisanlagen in einem größeren Umfang jeweils drumherum) wäre auch ohne eigenen Gleiskörper förderfähig, wobei dies zugegeben z. B. am Markkleeberger Bahnhof größere (und teuere) Umbauten erfordern würde. Die Koburger Straße bekommt darüber natürlich nicht vollständig saniert.

Man wird aber nicht so schnell die Gleise nach Markkleeberg ausbauen dürfen, da gibt es erstmal eine Schutzzeit in der kein Abbau erfolgen darf (ich glaube das waren 10 Jahre). Danach wird es so laufen wie bei den bisherigen stillgelegten Strecken: Steht Straßenbau in den Bereichen an, dann fliegen die Gleise raus. Ansonsten werden nur Schlaglöcher gestopft.

Eine Verlängerung der  /BL.070 wird nur 2 zusätzliche Busse kosten, da derzeit am Kreuz eine Wendezeit von 10 Minuten (neuer Bus kommt, der andere fährt erst los) besteht.
Eine Schutzfrist gibt es höchstens bei der großen Bahn (aber auch da soweit ich weiß nur für 5 Jahre). Nachdem am 13. Dezember 2015 frühmorgens gegen 1 Uhr die letzte Bahn den Streckenabschnitt verlassen hat, kann (und wird) sofern kein großes Wunder geschieht der Rückbau beginnen. Ich wette die Oberleitung ist spätestens nach einer Woche verschwunden.

Ob die  /BL.070 nun zwei oder drei Busse benötigt sei mal dahin gestellt, aber während bei einer verkürzten  /SL.009 eine reduzierte Wendezeit (damit zwei Kurse weniger) angemessen erscheint, habe ich da bei einer um ca. 12 Minuten verlängerten, schon heute unzuverlässigen und sehr langen Buslinie so meine Zweifel, sodass drei Kurse deutlich realisitischer erscheinen. Aber wozu das Angebot überhaupt 1:1 beibehalten, wenn es sich doch um angeblich überflüssigen Parallelverkehr handelt?