Autor Thema: Tagesschau im Nahverkehr  (Gelesen 157659 mal)

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #45 am: 21.01.2015, 18:05:14 »
Wäre es eigentlich zu viel an Kundenfreundlichkeit der LVB verlangt, dafür auch mal eine grobe Karte mit zu veröffentlichen (und dabei nicht nur umgeleitete Linien sondern die Stadtbuslinien 60/70/80/90 ebenso wie die S-Bahn-Strecken mit darzustellen)? Die Rohkarte des Lichtfestes müsste ja irgendwo noch herumliegen (auch wenn damals ebenfalls die großen Buslinien und S-Bahnen vergessen wurden) ...

Dass dieser ganze Plan wahrscheinlich mit dem tatsächlichen Betrieb heute Abend nicht überein stimmt, ist wieder eine andere Sache - ich hoffe bloß, es erfolgt eine nutzbringende, aktuelle Kommunikation über die tatsächlichen Linienverläufe.
Aber natürlich. Wenn man gerade dabei ist, können auch gleich die Aushangfahrpläne an den Haltestellen geändert werden ?!

Offline MD 612

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #46 am: 21.01.2015, 18:25:49 »
Vandalismusschaden (Brandanschlag?) an Signalanlagen im Osten der Stadt:

Zitat von: bahn.de
Züge der RE 6 (Leipzig - Chemnitz) fahren nur zwischen Chemnitz und Leipzig-Liebertwolkwitz. Notverkehr mit Bus ist eingerichtet zwischen Liebertwolkwitz und Leipzig Messe. Dort besteht Übergang zu den Zügen der S-Bahn in Richtung Leipzig Innenstadt. Alternativ nutzen Sie bitte die Züge der S4 ab Geithain über Borna.
Züge RB 110 (Leipzig - Meißen) fahren nur ab/bis Borsdorf.
Züge der RE 50 (Leipzig - Dresden) werden zwischen Leipzig Hbf und Engelsdorf umgeleitet.

Gruß Peter
Die Welt ist nicht schlechter geworden. Wir haben nur ein besseres Kommunikationsnetz.
Kin Hubbard (1868–1930), US-amerikanischer Humorist

Offline Thomas L.E.

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #47 am: 21.01.2015, 18:34:07 »
Es muß im Bereich des ehemaligen BW Süd einen Brandanschlag gegeben haben. Feuerwehr und Bundespolizei waren dort kurz nach 16:00 vor Ort und es lag der typische Geruch von verschmorten Kabeln in der Luft.
Die (Service-) Wüste lebt!

Offline MD 612

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #48 am: 21.01.2015, 19:46:27 »
Zitat von: bahn.de
!!! 2. UPDATE !!!

Seit 19:00 Uhr musste der Zugverkehr im Citytunnel eingestellt werden. Grund ist Vandalismus. Betroffen sind alle Linien des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes. Voraussichtliche Dauer 22:00 Uhr.

!!! 3. UPDATE !!!

Der Bahnverkehr durch den Citytunnel konnte 21:00 Uhr wieder aufgenommen werden.
« Letzte Änderung: 21.01.2015, 21:25:43 von MD 612 »
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Offline Radler

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #49 am: 22.01.2015, 00:14:37 »
@MD 612

Deine Frage, ob alles noch bunter, ge-appter oder mit Karte ausgestattet sein muss, ist zwar provokant umschrieben, doch solange die LVB es schafft, jeden "Gemüseladen" in die Haltestellenansagen einzupflegen, so lange ist der Anspruch an eine sinnvolle Konsequenz nicht weltfremd. Und nochmals, die Fahrgäste zahlen den Spaß nicht zu knapp!

Gruß
der Radler


Tante Edith war zu Besuch
« Letzte Änderung: 22.01.2015, 08:43:39 von Radler »

Offline Sven

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #50 am: 22.01.2015, 06:41:44 »
Mal zur heutigen Situation während der DEMOS

Also wenn das so wie in DD werden soll, können wir ja davon ausgehen, dass jetzt jede Woche demonstriert wird...
Da könnte man ja seitens der LVB schon einen Sonderplan erstellen. So nach dem Motto "Gültig bei DEMO" :D

Leider ist es anzunehmen, dass die Krawalltouristen aus dem Bundesgebiet jetzt hier einrücken werden. Was für eine Sch***

 >:(

Offline Passagier

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #51 am: 22.01.2015, 10:31:40 »
Deine Frage, ob alles noch bunter, ge-appter oder mit Karte ausgestattet sein muss, ist zwar provokant umschrieben, doch solange die LVB es schafft, jeden "Gemüseladen" in die Haltestellenansagen einzupflegen, so lange ist der Anspruch an eine sinnvolle Konsequenz nicht weltfremd.
Ich sehe schon einen Unterschied, ob (für eine Gegenleistung) mittelfristig in die Ansagen Werbesprüche eingebaut werden und einem grafisch gestalteten Linienplan, der in weniger als 12 Stunden gebastelt werden muss und von dem nicht feststeht, ob er überhaupt so in Kraft tritt. Und wie sich gezeigt hat, wäre der Linienplan falsch gewesen, da die 1 durchgehend fahren konnte und die  /SL.007/SL.011 bspw. über Pfaffendorfer Str. und Chausseehaus fahren konnte.

Offline GK

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #52 am: 22.01.2015, 10:48:53 »
^ Die Veröffentlichung war aber genauso falsch - und wurden sie korrigiert oder offline genommen (habe nicht nachgeschaut, hatte gestern anderes zu tun)?

Und Vergleiche mit Zeiträumen vor 30 Jahren sind nun wirklich nicht angebracht. Du kannst gern in diese Zeit zurück, aber dann mit allen Konsequenzen. Heutzutage sind die LVB ein Serviceunternehmen, das müssen sie endlich kapieren.

Übrigens lief es trotz der zerhackten(?) Kabel im Tunnel gestern Abend dort für das durchgezogene Programm richtig gut, an jeder Station blickiges Personal der DB, welche das verkündeten, Fahrgäste berieten (am Markt, oh Wunder, teils sogar mit Hinweis auf die Innenstadt weiträumig umfahrenden LVB-Verkehr), per Handy die neuesten Infos bekamen und dann Kraft ihrer Stimme Durchsagen machten :D
Heute dagegen lief es nicht mehr gut, da gingen aber auch die Anzeigen wieder, auch wenn sie mehr als unzuverlässig waren (da standen jede Menge S-Bahnen dran, die dann gar nicht fuhren, nur bei der Kurz-S1 immer Ausfall und bei einigen bereits mit Verspätung aus dem Umland kommenden selbige) und das Servicepersonal wurde eingespart. Zumindest auf dem Westgleis wurde vorhin scheinbar noch abschnittsweise mit 30 km/h geschlichen - war die Signalanlage noch nicht komplett wiederhergestellt?

Offline Passagier

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #53 am: 22.01.2015, 11:09:22 »
Und Vergleiche mit Zeiträumen vor 30 Jahren sind nun wirklich nicht angebracht. Du kannst gern in diese Zeit zurück, aber dann mit allen Konsequenzen.
Wen meinst du und mit welcher Aussage?

Die Angaben im Netz bzgl. der Linienänderungen waren stets mit "vorraussichtlich" u.ä. überschrieben. Ist doch völlig klar, dass der veröffentlichte Umleitungsfahrplan keine Endgültigkeit hat. Und wenn es für den ein oder anderen nicht durch die Veröffentlichung klar wurde, dann setzt da auch (hoffentlich) gesunder Menschenverstand seitens der FG ein.
Ich finde, man kann viel über die LVB meckern, aber sowohl letzte Woche als auch diese habe ich volles Verständnis für scheinbar mangelnde Kommunikation. Sollte es Verbesserungsmöglichkeiten tatsächlich geben - gern. Aber sich an einen nicht vorhandenen grafischen Umleitungs-Linienplan hochzuziehen finde ich etwas kleinkariert.
Was ich kritisiere ist, dass es an den Haltestellen, insbesondere der, an denen keine DFI vorhanden sind, keine Fahrplanaushänge gab, die auf die UL hinwiesen. Zumindest ist mir an der Haltestelle Riebeck-/ Oststr. keiner aufgefallen und ich erbarmte mich der FG, die offensichtlich auf eine  /SL.004 warteten, in dem ich sie auf die Umleitungen und den Ausfall hinwies.

Offline Radler

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #54 am: 22.01.2015, 11:14:34 »
@ Passagier

einen vollständigen und layoutgleichen Umleitungs-Liniennetzplan meinte ich auch nicht.

Wichtiger ist ein Stadtplan (die Grafiken liegen ja vor), der - etwas blass-gestellt - als Untergrund dient und darüber mit einer simplen Linie in Linienfarbe der ungefähre Verlauf abgebildet wird.

Selbst Stationen reichen als Punkte (copy-Paste), größere Haltestellen würde ich beschriften, den Rest weglassen. Das ist in einer halben Stunde fertig.

Gruß
der Radler

Offline xXx

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #55 am: 22.01.2015, 12:45:49 »
Was ich kritisiere ist, dass es an den Haltestellen, insbesondere der, an denen keine DFI vorhanden sind, keine Fahrplanaushänge gab, die auf die UL hinwiesen.
Gegenüber diesen riesigen organisatorischen Aufwand alle Haltestellen mit Hinweisen auszustatten, wäre ja selbst das Erstellen eines Netzplan eine Kleinigkeit gewesen. Zumal die Frage bleibt, was bringt es? Nach zwei Stunden wäre ein Teil der Informationen bereits unbrauchbar gewesen, da andere Umleitungen gefahren wurden. Hier ist dann die praktizierte Mundpropaganda wirklich die beste und einfachste Lösung.

Etliche Menschen wird man selbst mit der besten und ausgeklügelsten Informationsoffensive nie erreichen können, da sie scheinbar in einem Parallelkosmos leben und so z.B. auch von sämtlichen GIDA-Aktivitäten noch nie gehört haben werden, selbst wenn die Einschränkungen seit Tagen überall bekannt gemacht worden wären. Bei einigen anderen habe ich zunehmend den Eindruck, dass sie (in allen Lebensbereichen) hoffnungslos überfordert sind, sobald es Abweichungen vom normalen Ablauf gibt. Vielleicht hat man es früher auch einfach nur nicht so mitbekommen, als noch nicht jeder Furz auf Facebook & Co. verbreitet werden konnte, wer weiß...

Wichtiger ist ein Stadtplan (die Grafiken liegen ja vor), der - etwas blass-gestellt - als Untergrund dient und darüber mit einer simplen Linie in Linienfarbe der ungefähre Verlauf abgebildet wird.
Selbst Stationen reichen als Punkte (copy-Paste), größere Haltestellen würde ich beschriften, den Rest weglassen. Das ist in einer halben Stunde fertig.
Selbst solche vereinfachten Grafiken sind heute für einige schon eine unüberwindbare Hürde. Ich habe es beim groß angekündigten Lichtfest selbst erlebt, als manche Fahrgäste völlig verzweifelt vor dem Ersatzplan standen und nicht wussten, wie sie von A nach B kommen. Einer davon schoss den Vogel ab und fragte mich gar, ob denn die Bahnen jetzt nur an den beschrifteten Knotenpunkten halten würden. Da frage ich mich auch, wie idiotensicher man es noch darstellen muss, aber wahrscheinlich muss man einfach auch akzeptieren, dass man nicht alle erreichen kann, was unzureichende Informationen natürlich nicht endschuldigt, aber irgendwo muss man dann einfach die Grenze ziehen.

Offline André Loh-Kliesch

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #56 am: 22.01.2015, 13:03:28 »
Zitat
Was ich kritisiere ist, dass es an den Haltestellen, insbesondere der, an denen keine DFI vorhanden sind, keine Fahrplanaushänge gab, die auf die UL hinwiesen.

Die DFI zeigten - zumindest zwischen Lindenauer Markt und Grünau-Nord - nur die Uhrzeit an (am Schönauer Ring auch die Busse). Kein Hinweis, dass überhaupt Umleitungen bestehen, schon gar nicht, welche. Aber immer noch besser als falsche Informationen.

Offline Passagier

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #57 am: 22.01.2015, 14:02:11 »
Die DFI zeigten - zumindest zwischen Lindenauer Markt und Grünau-Nord - nur die Uhrzeit an (am Schönauer Ring auch die Busse). Kein Hinweis, dass überhaupt Umleitungen bestehen, schon gar nicht, welche. Aber immer noch besser als falsche Informationen.
Jep, aber immerhin zeigten sie auch an, dass keine Bahn in Richtung Innenstadt fährt. Zumindest zeigten sie das indirekt an oder/ und per Laufschrift.

Offline Radler

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #58 am: 22.01.2015, 14:20:39 »
um nicht falsch verstanden zu werden: Im Grunde lief es trotz der Einflüsse ganz brauchbar ab, viele Ärgernisse sind ja extern.

Die wünschenswerten (!) Skizzen wären logischerweise nicht in den Stationen aufzuhängen, das dauert ca. 2 Tage, sondern online zu kommunizieren.

Da die Anmeldeabsicht, eine Runde Ring, bekannt war, (zum Glück) nicht genehmigt wurde und dennoch in etwa in diesem Ausmaß für Behinderungen sorgte, wäre eine Zeitungsmeldung mit grober Skizzer und der Bemerkung, dass dies ein bewährtes System sei, welches sich je nach tatsächlicher Situation anpasst, schon einige Tage vorher eine ideale Ansage. Proaktiv bingt immer Pluspunkte und verzeiht zig mal besser, wenn es dann doch klemmt.

Kommunikation kann die LVB doch sonst auch....

Gruß
der Radler

Offline MD 612

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #59 am: 22.01.2015, 17:22:28 »
Deine Frage, ob alles noch bunter, ge-appter oder mit Karte ausgestattet sein muss, ist zwar provokant umschrieben, doch solange die LVB es schafft, jeden "Gemüseladen" in die Haltestellenansagen einzupflegen, so lange ist der Anspruch an eine sinnvolle Konsequenz nicht weltfremd.

Du vergleichst doch gerade Äpfel und Birnen. Haltestellenansagen samt unsinniger Werbeeinblendungen werden mittelfristig programmiert. Hier ging es aber um die kurzfristige Umleitung und Unterbrechung aller(!!) Straßenbahnlinien in der Stadt, wobei das Konzept erst am Abend zuvor halbwegs fertiggestellt war (sein konnte) und das im Laufe des Tages noch mehrmals aktualisiert wurde, um den nochmalig geänderten Streckensperrungen (durch Stadt und Polizei verfügt und deshalb nicht im Einflussbereich der LVB gelegen) gerecht zu werden.

Und nochmals, die Fahrgäste zahlen den Spaß nicht zu knapp!

Ich sag‘s mal ganz platt. Das ist der Preis der Freiheit, die wir uns vor über 25 Jahren gerade hier in Leipzig erstritten haben. Eine Freiheit, die es jedem erlaubt, auch kurzfristig Demonstrationen anzumelden und durchzuführen. Auch auf dem Innenstadtring.

Die Veröffentlichung war aber genauso falsch - und wurden sie korrigiert oder offline genommen?

Sie wurde mehrfach korrigiert, zuletzt noch am Nachmittag als klar war, das die Achse Pfaffendorfer Straße – Jahnallee / Westplatz doch befahrbar bleibt.

Und Vergleiche mit Zeiträumen vor 30 Jahren sind nun wirklich nicht angebracht. Du kannst gern in diese Zeit zurück, aber dann mit allen Konsequenzen.

Ich will nicht in die Zeit zurück, das hatte ich nicht geschrieben. Ich wollte nur klarmachen, dass es Zeiten gab, wo das auch ohne App und bunter Karte ging. Vielleicht sollten die Menschen einmal daran erinnert werden, dass sie eine gewisse Eigenverantwortung für ihr Leben und das Drumherum haben? Freiheit (hier die Freiheit der freien Meinungsäußerung und jederzeit öffentliche Versammlungen abzuhalten) bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen.

Heutzutage sind die LVB ein Serviceunternehmen, das müssen sie endlich kapieren.

Da bin ich bei Dir. Und ich bin auch einer der Ersten, der gerne fehlenden Service kritisiert. Hier im aktuellen Fall aber scheinen mir einfach die Ansprüche einiger etwas seeeehr weit überzogen zu sein.

war die Signalanlage noch nicht komplett wiederhergestellt?

Das dauert wohl noch bis heute Abend 18:00, im Bereich Hbf-Ostseite bis Freitagvormittag.

Wichtiger ist ein Stadtplan (die Grafiken liegen ja vor), der - etwas blass-gestellt - als Untergrund dient und darüber mit einer simplen Linie in Linienfarbe der ungefähre Verlauf abgebildet wird. Selbst Stationen reichen als Punkte (copy-Paste), größere Haltestellen würde ich beschriften, den Rest weglassen. Das ist in einer halben Stunde fertig.

Und noch einmal die Frage an Dich: Wer soll das in der kurzen Zeit gestalten (abends ab 16:00, eine halbe Stunde reicht dazu bei weiten nicht aus), drucken, vervielfältigen und an jeder Ecke verteilen?? Und was passiert, wenn wie geschehen, die Umleitungskonzepte am Mittag des aktuellen Tages noch einmal über den Haufen geschmissen werden? Nochmal neu gestalten, drucken, vervielfältigen und verteilen? Oder soll dann nach dem gedruckten Konzept gefahren werden, obwohl der Goerdelerring dann doch frei war?

Die wünschenswerten (!) Skizzen wären logischerweise nicht in den Stationen aufzuhängen, das dauert ca. 2 Tage, sondern online zu kommunizieren.

Und mit jeder Textänderung brauchen wir einen, der die Skizze aufwändig aktualisiert. Ich glaube, der war als Disponenten-Aushilfe in der Leitstelle besser aufgehoben, u.a. um den Fahrern eine Ablösung zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu organisieren und die auch darüber zu informieren. Das wäre mit als verantwortlicher Chef in dem Fall wichtiger als bunte Skizzen zu malen, die alle dreiviertel Stunden überholt sind.

Abgesehen davon sind wir schon wieder bei ein wenig Eigeninitiative, nämlich die Gurgel-Karte aufzuschlagen und die recht gut beschriebenen Umleitungsstrecken selbst herauszusuchen. Das kann man jedem zumuten, der die Meldungen sowieso online liest.

Da die Anmeldeabsicht, eine Runde Ring, bekannt war, (zum Glück) nicht genehmigt wurde und dennoch in etwa in diesem Ausmaß für Behinderungen sorgte

Wann wurde denn die Legida-Demo angemeldet?? Wann waren die Gegendemos angemeldet, die ja für weitere Straßensperrungen sorgten?? Wann war das Ganze soweit (vorläufig) genehmigt, dass man daraus halbwegs sicherere Umleitungskonzepte entwerfen konnte?? Mit Sicherheit nicht vor Dienstagvormittag.

Gruß Peter
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