Autor Thema: Tagesschau im Nahverkehr  (Gelesen 242513 mal)

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Offline sfn

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1035 am: 20.11.2019, 18:29:12 »
Aber: Querverbindung unter Naturschutzgebieten?

Sowas wird doch - soviel ich mitbekommen habe - tatsächlich umgesetzt: die Troglösung im Agra-Park.

Zugegeben, ich habe mich damit nicht näher beschäftigt, aber diese Brücke mit den fetten Pylonen kommt wohl jetzt weg, oder?  :D

Bin eigentlich kein Fan von Tunnelbauten (u.a. wegen der sozialen Akzeptanz), aber soviele Naturschutzgebiete haben wir hier ja nicht, da lässt sich der eine oder andere Trog doch schon finanzieren und akzeptieren zu lassen.

Was Naturschutz angeht, hat er in Leipzig bei den immer noch aktiven Materialisten einen schweren Stand. Hätten diese Leute Narrenfreiheit, wäre der Auenwald längst weg und hätten wir in Leipzig überall Waldschlösschenbrücken - über Gewässer und über Wiesen.

Ich weiß nicht, warum immer der Luftraum in Beschlag genommen werden soll. Dort sollten sich nur Vögel und Insekten (und Drachen) aufhalten dürfen. Sieht einfach besser aus.

Im LVB-Netz gibt es nur Große oder keine Anschlüsse.

Sinnlosaktionen: zweistündiger Betriebsausfall und tote FKA zur Jahreswende, Hst.-Umbenennungen in plumpe Namen, Werbeansagen, gekaufte Haltestellennamen, Vorneinstieg (gelbe Flecken schon weg), Sitztest (mit vorgeplantem "Ergebnis"),...
Sinnlosmarketing: Fahrzeugtaufen
Dümmliches aus Antwortmails: DFI+IBIS können um Minuten voneinander abweichen; Lösen von mehr als 3 Zonen an den mobilen FKA softwareseitig nicht möglich,...

28. Oktober 2009: Schwarzer Tag für den öffentlichen Stadtverkehr in Leipzig

Offline Radler

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1036 am: 20.11.2019, 19:25:49 »
so schlecht und gut der Mix aller Verkehrsbauten in Leipzig ist - die folgen ja doch einem Bedarf. Wird dieser nicht im ÖPNV abgedeckt, gewinnt der MIV.  So gesehen sind asketische Welten schön, doch passen nicht zur Gesellschaft.

Gruß
der Radler

Offline Passagier

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1037 am: 21.11.2019, 08:45:58 »
aber diese Brücke mit den fetten Pylonen kommt wohl jetzt weg, oder?  :D
Oh! Weißt du was, was wir noch nicht wissen? Und die Städte M'berg und Leipzig?  ;D

Offline Sven

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1038 am: 21.11.2019, 15:48:31 »
Oh! Weißt du was, was wir noch nicht wissen? Und die Städte M'berg und Leipzig?  ;D

Es stand schon länger fest, dass auch die Staatsregierung die Tunnellösung am agra-Park favorisiert. Diese ist jetzt auch in den Milliarden aus der Kohlekommission enthalten. Beschliessen muss es aber noch der Bundestag. Sogesehen reden wir nur noch über das "wann"...

Was mir heute aufgefallen ist -> der SEV auf der  /SL.015 fuhr heute Mittag im Pulk mit 2 Bussen alle 10 Minuten. Das sah an den DFI recht interessant aus, da ja zwei Zeiten mit gleicher Zeit standen.

Grüße
Sven

Offline Q-terra

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1039 am: 21.11.2019, 16:49:44 »
Was mir heute aufgefallen ist -> der SEV auf der  /SL.015 fuhr heute Mittag im Pulk mit 2 Bussen alle 10 Minuten. Das sah an den DFI recht interessant aus, da ja zwei Zeiten mit gleicher Zeit standen.

So wird seit 4. November und noch bis Ende nächster Woche stadtwärts gefahren..

Offline sfn

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1040 am: 21.11.2019, 17:01:40 »
So gesehen sind asketische Welten schön, doch passen nicht zur Gesellschaft.
Du gleitest wieder in etwas Absolutes ab, wo das gar nicht mal ein Thema ist.

Was ist daran, den Luftraum von Bauwerken freihalten zu wollen (mehr sage ich ja gar nicht), gleich "asketisch"?

Und wer, bitte, entscheidet das mit dem "passen zur Gesellschaft"?

Nach anderen und gleichfalls weit verbreiteten  Ansichten passt ein frei fließender MIV zur Gesellschaft.

(Dabei gehöre ich noch zur "toleranten" Fraktion der Nicht-MIVler: Mir sind die privaten Autofahrer eher egal, solange sie mich in Ruhe zu Fuß gehen und den ÖPV nutzen lassen.  Machen sie in Leipzig aber auch nicht einmal - auch dank des zynischen VTAs und des verschlafenen Auto-Kraten Leipzigs.)
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28. Oktober 2009: Schwarzer Tag für den öffentlichen Stadtverkehr in Leipzig

Offline Radler

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1041 am: 21.11.2019, 17:09:43 »
Die Askese in meinem Argument bezog sich auf deinen sehr nachvollziehbaren Ansatz, den Luftraum nicht auch noch zum Bauraum zu erklären. Verallgemeinert von mir auf alle auffälligen Bauwerke für Infrastruktur (auch ein Hbf ist ein massiver Klotz im Stadtraum).

Der Bedarf der Bevölkerung sich von a nach b zu bewegen führt im maßlosen Umfang in eine Sackgasse, das ist klar. Doch die nach wie vor freie Wahl bedingt, dass der ÖPNV irgendwie den MIV ausstechen muss, sonst wird es mit Infrastrukturminimierung nichts. Der MIV braucht nämlich am meisten Platz. Deshalb ist es u asketisch, denn dann gewinnt ein System mit noch mehr schädlichen Folgen.

Ansonsten: Strom gelangt auch per auffälliger Freileitung ins Zentrum (im Luftraum) usw.   Kein Grund für hemmungsloses Zumüllen von Land und Luft oder Wasser, doch aus meiner Sicht ist ein überlegtes Prüfen eher im Sinne des Nachhaltigkeitsszenarios .  Oder?

Gruß
der Radler

Offline sfn

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1042 am: 21.11.2019, 19:43:04 »
Du neigst durchaus ein wenig zu geringer Trennschärfe in der Argumentation, sorry.

Die Askese in meinem Argument bezog sich auf deinen sehr nachvollziehbaren Ansatz, den Luftraum nicht auch noch zum Bauraum zu erklären. Verallgemeinert von mir auf alle auffälligen Bauwerke für Infrastruktur (auch ein Hbf ist ein massiver Klotz im Stadtraum).
Die Verallgemeinerung kann gerne bei Dir bleiben. Sonst könnte ich folgern, dass, wenn ich gegen Bauwerke im Luftraum bin, dann auch gleich gegen große Bauwerke auf dem Boden sein müsse. Nach dem Motto, die Goerdelerbrücke war jetzt nicht soviel kleiner als der Leipziger Hauptbahnhof, also müsste ich mir wünschen, den Leipziger Hauptbahnhof durch einen möglichst flachen und effizienten Bau zu ersetzen.

Der Leipziger Hauptbahnhof ist nun einmal historisch so groß geraten: die Halle wegen der Dampflokomotiven und das große Empfangsgebäude wegen des großen Personalbedarfs (dort waren ja sogar Wohnungen) und in zweiter Linie auch wegen des hohen Reisendenaufkommens.

Neue Bahnhöfe (Kassel-Wilhelmshöhe, Berlin Südkreuz) sind ja schon wesentlich schlanker. Auf der Straße übersieht man den Bahnhof Wilhelmshöhe fast sogar noch, beinahe bleibt man in der Kasseläner(?) Tram aus Versehen noch sitzen, wenn man da eigentlich aussteigen wollte.

Aber gut. Sicherlich wird der Leipziger Hauptbahnhof einmal abgerissen werden. Irgendeine Ausrede wird man schon finden, vielleicht schon die, dass massive Solitäre nicht zur Gesellschaft passen.

(Das Beispiel des Bahnhofsgebäudes Gößnitz ist in seiner Geschichtslosigkeit alarmierend.)

Zitat
Der Bedarf der Bevölkerung sich von a nach b zu bewegen führt im maßlosen Umfang in eine Sackgasse, das ist klar. Doch die nach wie vor freie Wahl bedingt, dass der ÖPNV irgendwie den MIV ausstechen muss, sonst wird es mit Infrastrukturminimierung nichts.
Warum soll denn die Infrastruktur gleich minimiert werden? Reicht doch aus, wenn keine neue Infrastruktur dazukommt (vulgo: Straßen)? Also doch den Hauptbahnhof abreißen?

Zitat
Der MIV braucht nämlich am meisten Platz.
Der Platzverbrauch ist als eigene Zahl keine Qualitätsgröße. Wenigstens eine Division durch die Anzahl der Nutzer wäre nötig. Wenn die Leipziger MIV-Infrastruktur (Straßen und Parkplätze) am Ende pro Nutzer sogar platzsparender als die Leipziger Straßenbahn (einschließlich Betriebsflächen) ist, liegt eine von uns Idealisten ungewollte Argumentationsschwäche vor.

Zitat
Deshalb ist es u asketisch, denn dann gewinnt ein System mit noch mehr schädlichen Folgen.
Der Satz ist kaputt (das Wort vor "asketisch" ist defekt).

Zitat
Ansonsten: Strom gelangt auch per auffälliger Freileitung ins Zentrum (im Luftraum) usw.
Auf einmal sind Freileitungen "auffällig". Auch wieder hier Verschwurbelung. Wenn ich für Freileitungen wäre, müsste ich also auch für Seilbahnen und später vielleicht einen gewissen Passagierdrohnenverkehr sein?

Zwischen Freileitungen und Seilbahnen sehe ich Unterschiede: im Stadtgebiet gibt es kaum Freileitungen, aber Seilbahnen sollen gerade in Stadtgebieten aufgestellt werden - sie sollen ja das verkehrliche Gedränge am Boden entspannen.

Dass Windräder nicht auch noch gleich thematisiert wurden... ("Verspargelung")

Zitat
  Kein Grund für hemmungsloses Zumüllen von Land und Luft oder Wasser, doch aus meiner Sicht ist ein überlegtes Prüfen eher im Sinne des Nachhaltigkeitsszenarios .  Oder?
Ich schenke mir, auf dieses komische rhetorische "Oder?" zu antworten, zumal ein überlegtes Prüfen eine triviale Anforderung ist und das Nachhaltigkeitsszenario (wenn das des Leipziger Stadtrats gemeint ist) m.W. keine Seilbahnen vorsieht. Dieses "Oder?" ist nicht mehr sachlich.

Es gibt von Dir also keine klare Positionierung dazu, ob und wie man den Luftraum - realistisch und in Diskussion: Seilbahnen, Brücken, Hochstraßen, Hochbahnen (wie entlang des Elsterbeckens) - verbauen solle.

Ich habe klar formuliert und mit eigenen Erfahrungen untermauert (das Beispiel der Goerdelerbrücke ist nicht die einzige meiner Erfahrungen in dieser Richtung), weshalb ich den Luftraum gerne frei halten möchte. Ich will kein "Metropolis" (ich meine den Stummfilm) in Leipzig.

Du machst daraus, dass ich dann auch gegen Bodenbauten ab gewisser Größe sein müsse. Hat was von Whataboutism.

???


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28. Oktober 2009: Schwarzer Tag für den öffentlichen Stadtverkehr in Leipzig

Offline Streckenläufer

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1043 am: 22.11.2019, 09:27:57 »
Auf der Straße übersieht man den Bahnhof Wilhelmshöhe fast sogar noch, beinahe bleibt man in der Kasseläner(?) Tram aus Versehen noch sitzen, wenn man da eigentlich aussteigen wollte.
Kasseläner nur, wenn die Tram in Kassel von Kasselanern gebaut worden ist. Andernfalls nur Kasseler  :D

Offline Radler

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1044 am: 22.11.2019, 11:15:33 »
@sfn

soso...

Bodenbauten waren vordringlich nicht das Ziel meiner Vergleiche sondern durch Ablehnung von Hochkonstruktionen für Verkehrsanlagen impliziert dies entweder zu negieren, dass Verkehrsbedarfsbewältigung eine Infrastrutkur gleich welcher Art braucht oder zu negieren, dass die Gesellschaft in Summe ihre Verkehrsbedürfnisse effizient befriedigt wissen möchte. Beides schreibe ich wertungsfrei.

Eine klare Position habe ich selbst nicht. Technologien wie Seilbahnen bringen Vorteile mit sich, die auch für Leipzig interessant sein können. Doch als Allheilmittel sehe ich diese auch nicht an. Eine Sendung über Quito zeigt, wie erfolgreich dort ÖPNV damit betrieben wird.

Wohlwollend sehe ich deinen Ansatz einer wichtigen Ästhetik im Öffentlichen Raum, welcher nicht auf dem Altar von allem ing-technisch Machbaren geopfert werden sollte.

Gruß
der Radler

Offline Sven

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1045 am: 07.12.2019, 11:55:17 »
Die LVB haben Ihr Fahrtangebot für die Feiertage zum Jahresende vorgestellt. Abrufbar unter folgendem Link:

https://www.l.de/verkehrsbetriebe/kundenservice/services/nachrichten/detailansicht/fahrplaene-zum-jahreswechsel-auch-zu-weihnachten-und-silvester-gut-unterwegs-

Kein Verkehr von 23:30 - 0:45 Uhr im Bereich Innenstadt

Grüße
Sven

Offline Lößniger

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1046 am: 07.12.2019, 12:06:57 »
Im Link steht: "... die letzten Bahnen kommen am Bahnhof ca. 23:25 Uhr an". Heißt das, die fahren dann nicht an die Endstellen weiter und werden u.U. an der Westseite abgestellt?

Offline sfn

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1047 am: 07.12.2019, 17:24:47 »
soso...
Mit Verlaub: Auf diese väterliche Attitüde reagiere ich allergisch.

Zitat
Bodenbauten waren vordringlich nicht das Ziel meiner Vergleiche
Wie schon letztens angemahnt: Verfasse Deine Postings bitte klarer. Ich bin ja schon nicht mehr der einzige, der von Deinen Formulierungen verwirrt wird.

Zitat
sondern durch Ablehnung von Hochkonstruktionen für Verkehrsanlagen impliziert dies entweder zu negieren, dass Verkehrsbedarfsbewältigung eine Infrastrutkur gleich welcher Art braucht oder zu negieren, dass die Gesellschaft in Summe ihre Verkehrsbedürfnisse effizient befriedigt wissen möchte.
1. Wo ist da ein "entweder"-"oder"? Das Brauchen einer Infrastruktur gleich welcher Art zur Bewältigung des Verkehrsbedarfs und der Wunsch der Gesellschaft nach effizient befriedigten Verkehrsbedürfnissen sind nahezu deckungsgleiche Vorgaben für die Aufgabenträger. Nach dem Unterschied muss ich wohl mit dem Deutsch-Wörterbuch suchen.

2. Die Implikation ist grundfalsch. Man könnte auch alles unterirdisch abwickeln. Fallweise (in Polarregionen) wird das auch so gemacht.

Zitat
Beides schreibe ich wertungsfrei.
Dadurch wird es nicht logischer.

Zitat
Eine klare Position habe ich selbst nicht.
Dann lasse das bitte in Deinen Postings auch so durchscheinen.

Zitat
Technologien wie Seilbahnen bringen Vorteile mit sich, die auch für Leipzig interessant sein können.
Ich hoffe nicht. Ich war dieser Tage in Wuppertal eigens für die Schwebebahn. Eigentlich ein Unding, so etwas über der Wupper zu bauen und am westlichen Ende über ca. 2 km dicht zwischen den Häusern auf Fensterhöhe zu führen ("Gardinenbahn"). Heute würden die Leute - meiner Meinung nach mit vollem Recht - Sturm dagegen laufen. Man kann ja mal Fotos von dieser Gardinenbahn angucken, die Straße ist recht eng wie bei uns eine normale Wohngebietsstraße.


Zitat
Doch als Allheilmittel sehe ich diese auch nicht an. Eine Sendung über Quito zeigt, wie erfolgreich dort ÖPNV damit betrieben wird.
Ich wünsche mir von Dir seriösere Vergleiche. Quito liegt in einem 4 km breiten Tal und ist eine Millionenstadt.

Zitat
Wohlwollend
Bitte vermeide künftig solche gönnerischen Formulierungen. Danke.

Wir sind hier sowieso off-topic. Dieses Wortgeplänkel (mehr war das bedauerlicherweise nicht mehr) kann man auch im Thread zum NVP führen.

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28. Oktober 2009: Schwarzer Tag für den öffentlichen Stadtverkehr in Leipzig

Offline Sven

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1048 am: 07.12.2019, 22:22:25 »
Im Link steht: "... die letzten Bahnen kommen am Bahnhof ca. 23:25 Uhr an". Heißt das, die fahren dann nicht an die Endstellen weiter und werden u.U. an der Westseite abgestellt?

Könnte man so interpretieren. Der erste Sammelanschluss nach Mitternacht wird erst 0:45 Uhr sein.

Grüße
Sven

Offline Laany Toke

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Re: Tagesschau im Nahverkehr
« Antwort #1049 am: 07.12.2019, 22:35:02 »
Die Fahrplanauskunft ist schon mit den dazugehörigen Daten gefüttert. Wenn ich das so recht überblicke, dann wird dem so sein. Die Bahnen werden aber wohl nicht einfach an der Westseite abgestellt, sondern rücken (in die Angerbrücke?) ein. Probe mit der 3 gemacht. Da rückt für den 1 Uhr Sammelanschluss 0.43 eine Bahn aus der Angerbrücke aus. Mehr Details können aber sicher im Moment andere eher geben.
Das Schönste an Dresden: Das Ortsausgangsschild.