Autor Thema: Fahrpreiserhöhung MDV zum August  (Gelesen 194158 mal)

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Offline Tino

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Re: Fahrpreiserhöhung MDV zum August
« Antwort #495 am: 25.03.2021, 17:50:36 »
Ich komme aktuell gerade nicht auf 5 Fahrten im Monat. Das war vor Corona anders...
Das liegt ja auch der Sinn von “Flex”. In anderen Monaten gibt es dafür keine Begrenzung nach oben. Und die Bindung beträgt auch nur 6 Monate und keine 12 wie bei einem "großen" Abo. Dürfte z.B. für Radfahrer interessant sein.

Offline sfn

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Re: Fahrpreiserhöhung MDV zum August
« Antwort #496 am: 26.03.2021, 12:42:05 »
Marketingsprechnebel...
Das liegt ja auch der Sinn von “Flex”.
Ah ja. Sven müsste also die 5 Fahrten auf den nächsten Monat "ansparen"? Dort also 10 Fahrten runterfahren. Oder nach einem halben Jahr Lockdown 35 Fahrten absolvieren...

Ich glaube, der Sinn von Abo Flex ist ein anderer. Gruß in die Marketingabteilung.

Zitat
In anderen Monaten gibt es dafür keine Begrenzung nach oben.
Ah ja, In den nicht-anderen Monaten gibt es eine Begrenzung? Verstehe ich nicht. Gruß in die Marketingabteilung. Licht im Nebel anmachen.

Zitat
Und die Bindung beträgt auch nur 6 Monate und keine 12 wie bei einem "großen" Abo. Dürfte z.B. für Radfahrer interessant sein.
Nicht "Bindung".

Man hat:
1. ohne Kündigung läuft der Vertrag weiter
2. Kündigungsfrist dann bis 10. des Vormonats

Das richtige Wort ist "Mindestlaufzeit". Gruß in die Marketingabteilung. Bitte ein Wörterbuch benutzen.

Zu den 6 Monaten nochmals:

Warum kein Monatsflex? Also eine Rabattkarte für einen Monat. Der Grundpreis darf gerne etwas (etwas!) höher sein. Dürfte z.B. für arme Leute interessant sein, die sich die Leipzig-Pass-Mobilcard nicht leisten wollen oder können.

Eine Art Monatsflex gab es mal eine kleine Zeitlang für H4-Empfänger und ähnliche Bedürftige: mit kostenpflichtiger Rabattkarte den Kinder-Tarif verwenden.

Eine Monatsflex war aber wohl doch zuviel an Wohltat für den Beförderungsfall... Gruß in die Marketingabteilung. Nochmals drüber nachdenken. Vielleicht könnt Ihr Fahrgäste gewinnen. Auch wenn die verträumte Geschäftsführung davon nichts wissen will.
Im LVB-Netz gibt es nur Große oder keine Anschlüsse.

Sinnvollaktion: Bestellung E-Busse
Sinnlosaktionen: Betriebsausfall 2h lang und tote FKA zur Jahreswende, Hst.-Umbenennungen in plumpe Namen, Werbeansagen, gekaufte Hst.-Namen, Vorneinstieg (gelbe Flecken schon weg), Sitztest (mit vorgeplantem "Ergebnis"),...
Sinnlosmarketing: Fahrzeugtaufen
Dümmliches aus Antwortmails: DFI+IBIS können um Minuten voneinander abweichen; Lösen von mehr als 3 Zonen an den mobilen FKA softwareseitig nicht möglich,...

28. Oktober 2009: Schwarzer Tag für den öffentlichen Stadtverkehr in Leipzig

Offline Sankt Georg

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Re: Fahrpreiserhöhung MDV zum August
« Antwort #497 am: 26.03.2021, 17:39:19 »
Den Fehlbetrag zahlt bereits heute die Politik. Für eine Verkehrswende ist die Fahrpreiserhöhung schlicht und ergreifend das falsche Signal.
Wer Nahverkehrspläne verabschiedet und solche Spinnereien wie "25% ÖPNV" in die Welt posaunt, der sollte auch ein Konzept dafür vorlegen.

Den Fehlbetrag zahlen die Steuerzahler und die Politik bestimmt wieviel zum ÖPNV dazugegeben wird. Und da fängt das Problem an. Alle sind dafür den ÖPNV besser zustellen, aber niemand möchte sagen wo das zusätzliche Geld herkommen soll.

Fahrpreiserhöhungen führen nicht zu mehr Fahrgästen und im Regelfall zu keiner Erlössteigerung.

Das würde ich gerne mit ein paar Zahlen widerlegen:
2010  134,2 Mio. Fahrgäste,  73,1 Mio. EUR Linieneinnahmen, das sind dann 0,54 EUR pro Fahrgast
2018  156,4 Mio. Fahrgäste,  98,1 Mio. EUR Linieneinnahmen, das sind dann 0,63 EUR pro Fahrgast

Also sind die Fahrpreise von 2010 zu 2018 gestiegen und die Anzahl der Fahrgäste und die Erlöse.

Ich komme aktuell gerade nicht auf 5 Fahrten im Monat.

Also musst du ab August wieviel mehr im Monat zahlen?

Grundsätzlich ist die Idee des verbilligten Tagestickets zu begrüßen, aber ich würde mich eher auf die Gruppenkarte konzentrieren. Der ÖPNV verliert nämlich gegenüber dem Auto bei mehreren Personen (Familie).

Zwar richtig, aber wenn ich in die Autos rein schaue, sitzt da meistens nur einer drin. Wir können ja Autofahrten mit nur einer Person verbieten. Da würde es ganz schön leer auf der Straße werden.

Wer so argumentiert, hat auch mit 3,50 € kein Problem. Was hältst du gleich von 4 € je Fahrt? Dann braucht man nur noch 2 € Münzen...

Ich wollte eigentlich nur sagen, dass wenn man schon erhöht, dann kann man auch gleich auf 3 Euro erhöhen. Dafür sollten die Einzelpreise jetzt ein paar Jahre stabil bleiben.

Fahrkartenautomaten mit Bargeld sind ein Anachronismus aus deutschen Gefilden. So ein Schwachsinn baut außerhalb der Republik doch keiner mehr ein.

Umstellung auf bargeldloses Ticketing mit Handy / Kreditkarte ist die Zukunft und sollte der Fokus sein.

Da bin ich deiner Meinung, aber solange noch mit Bargeld bezahlt wird, brachen die Automaten auch noch Wechselgeld.

Solange du nichts am Angebot änderst, wird niemand in den ÖPNV umsteigen! Die Entscheidung gegen den ÖPNV ist schon längst gefallen.

Ja das Angebot muss erweitert werden. Aber es gibt auch genügend Leute, die sich nur über steigende Benzinpreise beschweren und sich noch nie mit der Alternative ÖPNV beschäftigt haben. Es sind sicherlich genügen auf ihr Auto angewiesen, aber es gibt auch die, die umsteigen könnten.

Wie ist denn die Quote an Zweitfahrzeugen in der Innenstadt? Nur dort ist ja das Problem akut.

Da reden wir bestimmt aneinander vorbei. Du meinst  bestimmt das Parkproblem durch zu viele Autos in der Innenstadt. Was ist bei dir eigentlich die Innenstadt?

Mir geht es darum, dass mehr Fahrten nicht mehr mit dem Auto gemacht werden (vor allem die zur Arbeit). Und das sind auch die Fahrten von den Randgebieten (z.B. Wiederitzsch) in die Innenstadt.

Offline Fabi

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Re: Fahrpreiserhöhung MDV zum August
« Antwort #498 am: 26.03.2021, 19:19:13 »
Zwar richtig, aber wenn ich in die Autos rein schaue, sitzt da meistens nur einer drin. Wir können ja Autofahrten mit nur einer Person verbieten. Da würde es ganz schön leer auf der Straße werden.
Mir geht es darum, dass mehr Fahrten nicht mehr mit dem Auto gemacht werden (vor allem die zur Arbeit). Und das sind auch die Fahrten von den Randgebieten (z.B. Wiederitzsch) in die Innenstadt.

Das ist eine richtig "gute" Idee. ::) Von welchem Stern kommst du denn?
Dummerweise wird der ÖPNV davon auch nicht besser. Für meinen Arbeitsweg fahre ich von Möckern an den Stadtrand in Richtung Taucha.
Mit dem ÖPNV dauert das, wenn man denn alle Anschlüsse bekommt etc., ungefähr 60 Minuten, zzgl. Weg zur / von der Haltestelle. Das Ganze zwei Mal am Tag = mind. 2 h verbraten. Mit dem Auto sind es je Richtung 25 Minuten, also jeden Tag über eine Stunde gespart.
Daran ändern auch höhere Kraftstoffpreise, Werkstattkosten und so weiter nichts - selbst wenn das Benzin 2 € kosten sollte, wäre es mir die dafür "erkaufte" freie Stunde Wert - und dazu kommen ja auch noch ganz andere Vorteile wie Unabhängigkeit von den Fahrplänen, flexible Mitnahme mehrerer Personen, und so weiter. Da ist es auch nicht so schlimm, wenn ich 5 Min. länger arbeite und deshalb die Bahn verpasse - ich bin trotzdem in 25 Minuten zu Hause und nicht erst in 60-80 (60 Min. Fahrt + 20 Min. auf die nächste Bahn warten).

Leider(?) wohne ich nun mal alleine und habe auch keine Kollegen in der Nähe, also tut es mir sehr Leid wenn ich deshalb alleine mit dem Auto durch die Stadt fahren muss…

Fazit: Bevor ich den ÖPNV regelmäßig für meinen Arbeitsweg nutzen würde, müsste es erst ein vernünftiges / vernünftigeres Angebot geben und dann kommen die Fahrgäste.
"Vor Corona" hab ich es mir angetan und bin ungefähr 1x pro Woche mit dem ÖPNV zur Arbeit gefahren, da ich parallel sowieso ein Abo-Ticket habe, mit Einzelfahrscheinen oder so hätte ich mir das aber genau 1x "gegönnt" und wäre danach wieder ins Auto gestiegen.

Was es zudem braucht wäre ein "echtes" modernes und flexibles Tarifangebot und keine Einzelfahrten auf Papier wie vor 50 Jahren.
Man muss dafür nur mal nach London schauen - da gibt es seit Jahren mit der Oyster Card ein Angebot mit dem selbst derjenige zurechtkommt, der seit 100 Jahren keinen ÖPNV mehr genutzt hat.
Du lädtst Guthaben auf die Karte auf, hältst sie beim Einsteigen ans Lesegerät, beim Aussteigen wieder und dir wird automatisch der passende Fahrpreis berechnet - allerdings nie mehr als eine Tages- bzw. Wochenkarte kosten würde. Mittlerweile braucht man dafür auch nicht mal mehr eine separate Oyster Card sondern kann jede Kreditkarte mit kontaktloser Zahlung oder Apple Pay und Co. verwenden.

Hier hat man stattdessen ein "Abo Flex", bei dem man sich direkt 6 Monate bindet. So viel zum Thema "Flex".
Flexibel wäre es vielleicht, wenn die Monatsgebühr nur abgebucht wird, wenn man das Abo mind. 1x im jeweiligen Monat nutzt aber so, wie es momentan funktioniert, ist das einzig flexible an der ganzen Sache der Name. 

Ich wollte eigentlich nur sagen, dass wenn man schon erhöht, dann kann man auch gleich auf 3 Euro erhöhen. Dafür sollten die Einzelpreise jetzt ein paar Jahre stabil bleiben.

"Sollten" oder "werden"?
Und warum soll ein Fahrgast jetzt schon mehr bezahlen, nur damit eine eventuelle Erhöhung im nächsten Jahr ausbleibt? Wir sind ja hier nicht in der Dönerbude, wo man vielleicht 3 € statt 2,90 € für den Döner bezahlt aber dafür jeden Zehnten umsonst bekommt…

Vollkommen absurd ist übrigens nach wie vor, dass man mit der 4er-Karte keinerlei finanziellen Vorteil hat. Der einzige Vorteil ist, dass man vielleicht einmal weniger zum Fahrkartenautomaten muss - aber ob ich nun 4 Einzeltickets ziehe oder eine 4er-Karte ist total egal.
Diese "Logik" muss man erstmal verstehen. Aber auch das zeigt, dass "Kundenbindung" und "MDV" zwei verschiedene Welten sind.

Offline Sven

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Re: Fahrpreiserhöhung MDV zum August
« Antwort #499 am: 26.03.2021, 21:09:36 »
Den Fehlbetrag zahlen die Steuerzahler und die Politik bestimmt wieviel zum ÖPNV dazugegeben wird. Und da fängt das Problem an. Alle sind dafür den ÖPNV besser zustellen, aber niemand möchte sagen wo das zusätzliche Geld herkommen soll.

Na von der Politik. Wenn mehr Leute mit dem ÖPNV fahren sollen, dann muss das gesteuert werden. Das geht nicht über steigende Fahrpreise. Ist das so schwer zu verstehen?


Das würde ich gerne mit ein paar Zahlen widerlegen:
2010  134,2 Mio. Fahrgäste,  73,1 Mio. EUR Linieneinnahmen, das sind dann 0,54 EUR pro Fahrgast
2018  156,4 Mio. Fahrgäste,  98,1 Mio. EUR Linieneinnahmen, das sind dann 0,63 EUR pro Fahrgast

Also sind die Fahrpreise von 2010 zu 2018 gestiegen und die Anzahl der Fahrgäste und die Erlöse.

Die Erlössituation ist doch nicht besser geworden. Der Mehrbedarf durch die steigende Stadt hat zu einem Wachstum geführt und damit die Erlössituation nicht verschlechtert - sie ist aber auch nicht besser geworden.


Ich wollte eigentlich nur sagen, dass wenn man schon erhöht, dann kann man auch gleich auf 3 Euro erhöhen. Dafür sollten die Einzelpreise jetzt ein paar Jahre stabil bleiben.

Du kannst kein Leipziger sein! Das einzige was so konstant wie Sonnenaufgang wiederkehrt ist die jährliche Tariferhöhung zum August. Ohne den Stadtrat und das Moratorium wäre es auch die letzten Jahre genauso gelaufen. Die LVB erhöhen jedes Jahr die Preise!


Ja das Angebot muss erweitert werden. Aber es gibt auch genügend Leute, die sich nur über steigende Benzinpreise beschweren und sich noch nie mit der Alternative ÖPNV beschäftigt haben. Es sind sicherlich genügen auf ihr Auto angewiesen, aber es gibt auch die, die umsteigen könnten.

Der ÖPNV ist und bleibt grottig in dieser Stadt. Solange man die LVB damit betraut, wird es nicht besser. Finde dich damit ab, dass der ÖPNV hier nicht gewünscht ist und nur stört.


Mir geht es darum, dass mehr Fahrten nicht mehr mit dem Auto gemacht werden (vor allem die zur Arbeit). Und das sind auch die Fahrten von den Randgebieten (z.B. Wiederitzsch) in die Innenstadt.

Wo sind denn die meisten Arbeitsplätze? Schaue Dir doch mal die größten Arbeitgeber an. Die liegen alle im Norden und haben so gut wie keine ÖPNV-Anbindung, welche auch den Namen verdient. Die paar Bürohanseln für die Innenstadt gehen da unter.

Wenn am Zielort ein Parkplatz (Rad oder Auto!) existiert, kann ich jedem normale denkenden Menschen nur vom ÖPNV abraten - zu teuer, zu langsam, zu unflexibel.

Grüße
Sven

Offline Linie 22

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Re: Fahrpreiserhöhung MDV zum August
« Antwort #500 am: 27.03.2021, 09:33:29 »
Die jahrelangen viel zu geringen Ausgleichzahlungen der Stadt für die LVB haben erst zu den hohen Fahrpreisen geführt.
Das Tarifmoratorium kam dann als Notbremse dieser Entwicklung.
Die Stadt muss daraus lernen, dass sie den ÖPNV auskömmlich finanziell ausstatten muss wenn sie in Leipzig die Verkehrswende hinbekommen will!
Die LVB müssen endlich umdenken wie man auch neue Fahrgäste hinzu gewinnen kann, besonders an Fahrgästen die diese Wege sonst mit dem Auto erledigt hätten!
Gerade die Gelegenheitsfahrer, die sonst oft das Auto nutzen, bei den Einzelfahrscheinen derart heftig zur Kasse zu bitten, erreicht eher das Gegenteil!
Kleines Beispiel Einkaufverkehr: Viele Supermärkte und Discounter haben sich in den letzten Jahren in einen Umkreis von etwa 2 bis 3 km in den Stadtteilen Leipzigs verbreitet.
Viele Menschen die nah dran  wohnen (ca. 500m) nutzen diese zum Einkaufen fußläufig, darüber hinaus ab und an Fahrrad (Lastenrad noch ziemlich selten), über 500m Entfernung sehr viele Stammnutzer des ÖPNV !
Ist ja auch verständlich das man sich das Einkaufsgeschleppe so gering wie möglich halten möchte.
Alle diese Personen sind im Rahmen der Verkehrswende als klimaschonend in ihrer Mobilität anzusehen.
Autofahrer hingegen, die die dort oftmals vorhandenen zeitweilig kostenlosen Parkplätze der Discounter ansteuern, allerdings nicht!
Wie schon gesagt, sind für den Autofahrer im Kopf alle möglichen Fixkosten rund um das Auto ohnehin schon eingepreist und abgehakt und er geht daher um wenigsten etwas sparen zu können auf Benzinpreis-Jagd oder kostenloser Parkplatz-Challenge!
Entsprechend der Blick auf die Einzelfahrscheine des ÖPNV: 11 Cent pro km Spritverbrauch vs. 1,90€ Kurzstrecke mal 2 für Hin und Rückfahrt oder eine Stundenkarte für 2,70€ für Hin und Rückfahrt...
Auf dem Kundenparkplatz kann ich eine Stunde kostenlos parken, mit der Stundenkarte muss ich in einer Stunde alle Fahrten abgeschlossen haben, also wesentlich weniger Zeit zum Einkaufen...
Welches Verkehrsmittel dabei gewinnt ist wohl Jedem klar...!
Während in der Innenstadt durch die Parkraumbewirtschaftung die MIV-Verkehre dieser Art eingedämmt werden, sind diese "Kurzstreckenfahrten" mit dem Auto zum Supermarkt/Discounter in den Stadtteilen Gang und Gäbe und verursachen zu einem beträchtlichen Teil die Verkehrsprobleme der Stadt!
Ein nicht unerheblicher Teil der Gründe, weshalb Autofahrer überhaupt einen Privat-PKW besitzen gründet sich auf dem Argument, damit besagte Einkaufsfahrten erledigen!
Das Flex-Abo wird wenig dazu beitragen können, hier etwas zu ändern!
Wenn man stattdessen die Einzelfahrt für €1,30 für Jedermann anbieten würde, kann man höchstwahrscheinlich einen Großteil dieser MIV-Einkaufsfahrten einsparen und auf den ÖPNV lenken.
Denn, viele Autofahrer werfen ihr Autofixiertes Denken über Bord wenn man ihnen ein ordentliches Angebot unterbreitet!
3 Euro für die Einzelfahrkarte rufen Hohn und Spott hervor und bestärken in der Entscheidung doch lieber das Auto zu nehmen!
Unabhängig davon bin auch ich darüber froh, dass man bei der LVB seine Stammkunden mehr Wert schätzt und hoffe dass das sich auch in Zukunft in der Fahrpreispolitik niederschlägt.
Nur, als eine Art "ÖPNV-Club" wird man die Klimaziele nicht erreichen...!