Autor Thema: S-Bahn Mitteldeutschland  (Gelesen 1548906 mal)

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Offline Minol-Pirol

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5535 am: 07.06.2019, 10:33:37 »
Es wird aber bestimmt wieder einen guten Grund geben, warum das eben nicht geht. :D

Offline MD 612

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5536 am: 07.06.2019, 18:16:40 »
Es ist das 21. Jahrhundert. Da hat es selbst die LVB geschafft, Wagendurchläufe anzuzeigen.
Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass dafür an den Hamstern außen die Displays zu klein sind...

Mit welcher Erfassungsmethode hast du bisher die Menge der Nicht-Fahrgäste bestimmt?
Mit welcher Erfassungsmethode stützt Du Deine Aussage, dass die jetzigen Anzeigen verwirrend seien und die Fahrgäste deswegen davon rennen?? Komischerweise gibt es im Gegensatz zu Deinen Vermutungen nämlich keine Beschwerden deswegen.

Und der DB Netz Verantwortliche wollte seine Karriere nicht durch die Frage nach ein paar Extra-Hunderttausend Euro verzögern...
Solche blöden Plattidüden ziehen natürlich immer. Der zuständige Verantwortliche der DB Netz AG handelt ganz einfach nach Aktiengesetz. Er ist verpflichtet Einnahmen zu generieren und Ausgaben in Grenzen zu halten, damit hintenraus das Ergebnis stimmt. Wenn der nun Kohle ausgibt, die er über andere Kanäle reinholen kann, dann handelt er schonmal nicht im Sinne seiner Aktionäre, wovon Du ja einer von 83 Millionen bist...

Wenn Du dieses System ändern willst, dann wende Dich an den Bundestagsabgeordneten Deines Vertrauens. Vielleicht ändert der ja zusammen mit seinen Kollegen das Grundgesetz??

Man könnte natürlich auch die blödsinnigen Förderrichtlinien hinterfragen, die es nicht zulassen, dass die Weichenverbindung im Rahmen der VDE8 mit eingebaut wird. Schließlich nützt der Hp. Essener Straße den ICE-Zügen nach München, Frankfurt und Berlin und der deutschen Einheit insgesamt auch nur sehr marginal, er wurde aber im Gegensatz zu besagter Weichenverbindung nicht aus dem Bauprojekt VDE8 gestrichen...

Aber eines verstehe ich nicht: Kein Bedarf??
Das bezog sich nicht auf L.-Nord, da bin ich bei Dir. Nur die Finanzierung der Weiche muss geklärt werden.

Jede Taktverdichtung bringt enormen Fahrgastzuwachs. [...] Auch Großstädteln braucht mehr als einen 30er Takt, schon damit die 1000 Reisenden zusammen kommen, um endlich einen zeitgemäßen barrierefreien Zugang (Aufzug) zu bekommen.
Von enorm würde ich im Falle Großstädteln schonmal nicht reden. Aber immerhin bekommen Großstädteln und Gaschwitz ab 30.09.2019 Mo.-Fr. mit der S3 den ganzen Tag über einen zweiten Takt, und wie man hört soll das ab Fahrplanwechsel im Dezember dann täglich so bleiben. Nur ist das dann leider kein gleichmäßiger 15er Takt, dazu wären größere Änderungen im ganzen Netz nötig. Einfach die S5 halten lassen geht aber nicht, da dann die Wendezeit in Altenburg nicht mehr passt. Und zudem würde das auch nur einen und nicht zwei Züge je Stunde ausmachen, weil ja die S5X (ich hoffe unstrittig) wegen ihrer Expressfunktion auch weiterhin nicht in Großstädteln und Gaschwitz halten wird.

Was den Fahrstuhl in Großstädteln angeht, dafür braucht es keine 1000 Fahrgäste pro Tag. Dazu braucht es nur die Abschaffung der 1000er Regel, wer auch immer die aufgestellt hat. So wie bis 2022 jede Bushaltestelle barrierefrei zu sein hat, sollte das selbstverständlich auch für alle Bahnstationen gelten.

Die Durchsagen ersetzen doch nicht den Bedarf.
Der Bedarf wird aber auch nicht einfach nur durch zusätzliche Halte generiert. Wer da nicht wohnt, steigt dort auch nicht ein. Auch nicht, wenn der Takt dichter wird.

Man könnte sicherlich auch "S6 Neukieritzsch > S5 Zwickau" anzeigen lassen. Würde Irritationen auch vermeiden.
Mal abgesehen davon, dass das Thema gar nicht relevant ist, weil es gar keine an der Messe beginnende S5 gibt (es gibt abends nur eine, die dort endet), wäre das auch nur die blanke Verwirrung. Erstens hält die S5 sowieso an der Messe und fährt von dort nach Altenburg, zweitens würde die nach Deinen Wünschen als "S6 Neukieritzsch" beschilderte Bahn nach Altenburg nicht in Großstädteln, Gaschwitz und Großdeuben halten. Wenn der Fahrgast aber "S6" an der Bahn liest, nimmt er an, dass er in Großstädteln aussteigen kann. Nun kann er das erst in Böhlen und muss zurückfahren. Die Folge wäre, er würde (zumindest nach @Radler's Auffassung) der Bahn als Fahrgast verloren gehen...

Vielleicht sollte Google auch einfach nur mal überprüfen ob es sinnvoll ist, seine Darstellungen in den Karten stur anhand der Auskunftssysteme der Bahn zu generieren. Die sind schließlich selbst für die Darstellung ihrer Karten verantwortlich. An den Strab-Haltestellen entlang der Riesaer Straße halten schließlich auch Ein- und Ausrücker, die im Auskunftssystem als Linie 1, 2, 4, 9, 11 oder 15 hinterlegt sind, obwohl sie völlig vom eigentlichen Linienweg abweichen. Trotzdem zeigt das Haltestellensymbol auf googl.maps beim Drüberstreichen mit dem Cursor nur die tatsächlich hier verkehrenden Linien an. Nur die N17 fehlt dort, wahrscheinlich ist die deshalb so leer...

Es wird aber bestimmt wieder einen guten Grund geben, warum das eben nicht geht. :D
Ganz einfach, es gibt keinen sinnvollen Grund, warum das so sein sollte...

Gruß Peter
« Letzte Änderung: 07.06.2019, 23:34:22 von MD 612 »
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Offline Radler

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5537 am: 08.06.2019, 15:08:51 »
Zitat
Zitat von: Radler am Gestern um 07:21:16
Es ist das 21. Jahrhundert. Da hat es selbst die LVB geschafft, Wagendurchläufe anzuzeigen.
Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass dafür an den Hamstern außen die Displays zu klein sind...

äähmmm, Laufschrift !  Hatte S5 und S5x mal eine zeitlang angezeigt, weil Flughafen Leipzig / Halle als Text auch länger ist als das Display breit. Wie gesagt, 21. Jahrhundert, Technik, Geht.

Zitat
Mit welcher Erfassungsmethode stützt Du Deine Aussage, dass die jetzigen Anzeigen verwirrend seien und die Fahrgäste deswegen davon rennen?? Komischerweise gibt es im Gegensatz zu Deinen Vermutungen nämlich keine Beschwerden deswegen.

Aus den Gründen, die vorliegen, wenn Fahrgäste keine mehr sein möchten: Frust, Ärger, Unmut und schlechte Erfahrungen. Anlässe sind verschieden, die Ergebnisse gleich. Im Kollegenkreis haben ca. 70% ihr Abo gekündigt und Autos gekauft.

Viel schlimmer ist die Sichtweise, dass dort wo keine Beschwerden vorliegen keine Probleme sind. Hallo! ÖPNV ist keine Schule wo ein Lehrer freundlicherweise die Fehler in Arbeiten anmarkert und somit Verbesserungen erleichtert. Den Gefallen tun verärgerte Leute einem nicht. Wenn, wird auch allgemein geschimpft und selten analytisch jedem Aspekt nachgegangen. Das ist eine leider weit verbreitete und kreuzgefährliche Sichtweise, welche schon den ersten Schritt für Verbesserungen blockiert: Das Erkennen, dass ein Problem vorliegt.

Zitat
Zitat von: Radler am Gestern um 07:21:16
Und der DB Netz Verantwortliche wollte seine Karriere nicht durch die Frage nach ein paar Extra-Hunderttausend Euro verzögern...
Solche blöden Plattidüden ziehen natürlich immer. Der zuständige Verantwortliche der DB Netz AG handelt ganz einfach nach Aktiengesetz. Er ist verpflichtet Einnahmen zu generieren und Ausgaben in Grenzen zu halten, damit hintenraus das Ergebnis stimmt. Wenn der nun Kohle ausgibt, die er über andere Kanäle reinholen kann, dann handelt er schonmal nicht im Sinne seiner Aktionäre, wovon Du ja einer von 83 Millionen bist...

Das ist nicht meine Platitüde sondern die der angebundenen Netz-Mitarbeiter. Bei einem 10 Mrd.Projekt wie die VDE8 sind ca. 200.000 für eine betrieblich sinnvolle Querverbindung auch nach Aktiengesetz pure Verschwendung. Dass der Fernverkehr auf einer Strecke OHNE die S5/S5x vor sich besser freie Fahrt hat, spielt offenbar keine Rolle.

Zitat
Zitat von: Radler am Gestern um 07:21:16
Jede Taktverdichtung bringt enormen Fahrgastzuwachs. [...] Auch Großstädteln braucht mehr als einen 30er Takt, schon damit die 1000 Reisenden zusammen kommen, um endlich einen zeitgemäßen barrierefreien Zugang (Aufzug) zu bekommen.
Von enorm würde ich im Falle Großstädteln schonmal nicht reden.

Das Umfeld von Großstädteln verdichtet sich rasant. Der Ortsbus 106 hat dort eine günstige Schnittstelle (schnell gen Cospudener See), da wird jede Taktverdichtung sinnvoll sein. Ich wiederhole mich: Rund um Leipzig Nord wohnen sehr wenig Menschen, das Umfeld ist städtebaulich eine Katastrophe, Umsteigen ist nur auf ausgewählten Teilen sinnvoll und dennoch sorgt der 10er Takt S-Bahn für über 2.000 Reisende am Tag. Trotz der Tram9, welche auch rasch im Zentrum ist. 

Die Fahrplanzwänge sind gut und schön, das ist auch keine Forderung, welche sofort und ohne Sorgen umgesetzt werden soll/ kann / muss - doch auch hier: Wer Probleme oder Systematiken nicht (aner)kennt, wird nicht lösungsorientiert handeln.

Zitat
Zitat von: Radler am Gestern um 07:21:16
Die Durchsagen ersetzen doch nicht den Bedarf.
Der Bedarf wird aber auch nicht einfach nur durch zusätzliche Halte generiert. Wer da nicht wohnt, steigt dort auch nicht ein. Auch nicht, wenn der Takt dichter wird.

Doch, bis zur Sättigung des Marktanteils (der liegt beim ÖPNV bei deutlich über 40% im Agglomerationsverkehr) wird jede Taktverdichtung zu erhöhter Nachfrage führen. Das sind verkehrliche Gesetzmäßigkeiten.

Zitat
Vielleicht sollte Google auch einfach nur mal überprüfen ob es sinnvoll ist, seine Darstellungen in den Karten stur anhand der Auskunftssysteme der Bahn zu generieren. Die sind schließlich selbst für die Darstellung ihrer Karten verantwortlich. An den Strab-Haltestellen entlang der Riesaer Straße halten schließlich auch Ein- und Ausrücker, die im Auskunftssystem als Linie 1, 2, 4, 9, 11 oder 15 hinterlegt sind, obwohl sie völlig vom eigentlichen Linienweg abweichen. Trotzdem zeigt das Haltestellensymbol auf googl.maps beim Drüberstreichen mit dem Cursor nur die tatsächlich hier verkehrenden Linien an. Nur die N17 fehlt dort, wahrscheinlich ist die deshalb so leer...

Das geht natürlich auch - maps korrigieren. Nutzt man den Routenplaner und wählt ÖPNV als Verkehrsmittel werden ausschließlich S-Bahn/Eisenbahn-Antworten erzeugt mit natürlich abenteuerlichen Umwegen und Fußwegen. Doch google ist nun mal Marktführer und wird genutzt....

Gruß
der Radler

Offline MD 612

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5538 am: 08.06.2019, 16:32:29 »
äähmmm, Laufschrift !  Hatte S5 und S5x mal eine zeitlang angezeigt, weil Flughafen Leipzig / Halle als Text auch länger ist als das Display breit. Wie gesagt, 21. Jahrhundert, Technik, Geht.
War aber unübersichtlich und wurde von der Kundschaft (die das ja Deiner Meinung nach nicht tut) kritisiert...

Zumal nach wie vor kein sinnvolles Argument vorhanden ist, warum die eine (!) an der Messe wendende S4, die auch nur im Fahrplan dieser S4 (nicht aber der S6) auftaucht, unter zwei Liniennumern laufen soll.

Aus den Gründen, die vorliegen, wenn Fahrgäste keine mehr sein möchten: Frust, Ärger, Unmut und schlechte Erfahrungen. Anlässe sind verschieden, die Ergebnisse gleich. Im Kollegenkreis haben ca. 70% ihr Abo gekündigt und Autos gekauft.
Diese Antwort hat das Thema der Frage komplett verfehlt. Oder wolltest Du uns weismachen, dass die angeblichen 70% Deiner Kollegen ihr Abo gekündigt haben, weil abends eine S4 etwas abseits ihrer eigentlichen Linienführung an der Messe wendet??

Viel schlimmer ist die Sichtweise, dass dort wo keine Beschwerden vorliegen keine Probleme sind.
Üblicherweise landen Probleme oft als Beschwerden an den richtigen Stellen. Und nicht wenige dieser Beschwerden führen dann zu Veränderungen bzw. Verbesserungen, siehe u.a. die inzwischen gecancelten Laufschriften auf den Zugzielanzeigen. Da sind nämlich viel öfter gute Ideen dabei, als mancher sich denken kann.

Das ist eine leider weit verbreitete und kreuzgefährliche Sichtweise, welche schon den ersten Schritt für Verbesserungen blockiert: Das Erkennen, dass ein Problem vorliegt.
Hier liegt aber gerade kein Problem vor, Du redest es nur wieder herbei, wie so oft. Du spielst es hoch, obwohl es draußen im praktischen Betrieb nicht existiert. Und das auch nur durch blanken Zufall, weil ein anderer Forist vermutlich durch ebenso blanken Zufall auf falsch dargestellte Grafiken bei google.maps stieß, die mit den Anzeigen am Zug aber sowas von gar nichts zu tun haben. Von alleine hättest Du es gar nicht mitgekriegt...

Das ist nicht meine Platitüde sondern die der angebundenen Netz-Mitarbeiter.
Doch, das war eine Plattidüde auf BILD-Zeitungs-Niveau, weiter nichts. Wenn Du dieses Problem angehen willst, dann pack es bei der Wurzel, und nicht am letzten Blatt. Wie, das hatte ich Dir schon geschrieben.

Das Umfeld von Großstädteln verdichtet sich rasant.
Echt, wo denn?? Dort ist rundrum gewachsene Siedlungsstruktur, freies Bauland gibt es dort nicht mehr.

Der Ortsbus 106 hat dort eine günstige Schnittstelle (schnell gen Cospudener See), da wird jede Taktverdichtung sinnvoll sein.
Der 106 ist in Markkleeberg gut angebunden, ebenso wie der 107.

Nutzt man den Routenplaner und wählt ÖPNV als Verkehrsmittel werden ausschließlich S-Bahn/Eisenbahn-Antworten erzeugt mit natürlich abenteuerlichen Umwegen und Fußwegen. Doch google ist nun mal Marktführer und wird genutzt....
Ich kenne keine vernünftigen Menschen, die google.maps als Routenplaner nutzen, wenn sie mit den Öffis fahren wollen. Die Nutzer kennen allesamt bessere Alternativen, egal ob bahn.de oder insa.de, egal ob DB-Navigator oder easy.go. Zumal man bei allen denen im Gegensatz zu googl.maps auch noch Tickets buchen kann.

Gruß Peter
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Offline Linie 89

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5539 am: 08.06.2019, 18:53:07 »
Der Ortsbus 106 hat dort eine günstige Schnittstelle (schnell gen Cospudener See), da wird jede Taktverdichtung sinnvoll sein.
Momentan ist dort das Problem, dass die Umsteigezeit S6 Leipzig <> 106 Zöbigker in beide Richtungen nur 2 Minuten beträgt. Da kann ziemlich schnell etwas dazwischenkommen. Doch verschiebt man die 106, geht das auf Kosten des Knotens in Markkleeberg (6-9 Minuten Umsteigezeit S-Bahn/Bus in beiden Richtungen). Zusätzliche Halte der S5 würden auch nicht helfen, denn 17 Minuten Umsteigezeit sind auch nicht wirklich attraktiv. Die S3 fährt auch nicht zu günstigen Zeiten (ergibt einen 5/25-Takt mit der S6 - wenn die dann ab September häufiger fährt, nützt das Großstädteln auch recht wenig). Für Besucher des Cospudener Sees ist da der Umstieg in Markkleeberg günstiger als in Großstädteln.

Offline Sven

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5540 am: 09.06.2019, 01:37:14 »
^^

Hallo Peter,

google maps ist in anderen Ländern einfach besser verbreitet bzw. verbunden. In England funktioniert es hervorragend. Ob in London oder der Provinz. Ob Strasse oder Schiene. Alles korrekt angezeigt durch Google.

Der Input dürfte aber auch entscheidend sein - gerade da spielen die Deutschen keine Bedeutung. Willkommen hinter dem Mond.

Wenn man denn wollte ginge einfach mehr.

VG
Sven

Offline Fabi

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5541 am: 10.06.2019, 22:00:04 »
Ich kenne keine vernünftigen Menschen, die google.maps als Routenplaner nutzen, wenn sie mit den Öffis fahren wollen. Die Nutzer kennen allesamt bessere Alternativen, egal ob bahn.de oder insa.de, egal ob DB-Navigator oder easy.go. Zumal man bei allen denen im Gegensatz zu googl.maps auch noch Tickets buchen kann.

Das ist nun wirklich ein deutsches Phänomen.

Wie @Sven schon sagte - in UK funktioniert es einwandfrei.
Ich bin damit problemlos durch ganz Malta, ganz Israel, Paris, Madrid und mehrere japanische Städte gekommen - mit einer App, verkehrsmittelübergreifend und ohne irgendetwas anderes zu installieren. Oftmals wurde sogar auch noch der richtige Fahrpreis berechnet und angezeigt.

Nur hier in Deutschland ist es, wie du schon sagtest: Als "vernünftiger Mensch" sollte man im Idealfall die eigene App des entsprechenden Verkehrsunternehmens nutzen um einigermaßen auf der sicheren Seite zu sein - und selbst das funktioniert nicht immer ohne Probleme (siehe "easy".go). Und selbst hier bekommt es bspw. der DB Navigator nicht hin, den Preis auf Strecken innerhalb eines Verkehrsverbundes anzuzeigen (bis auf ein paar Ausnahmen).

Offline elnbb

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5542 am: 12.06.2019, 00:08:25 »
Warum soll es ein Kartendienst anders machen als Die Bahn selbst?

In der S-Takt Mai 2019 wurden Ausflugstipps gegeben, z. B. mit der /S4 zum Biergarten nach Miltitzer Allee (Ankunft 05:07) und mit der /S3 zur Bierbörse am Völkerschlachtdenkmal (Ankunft 04:24). "Kein Bier vor vier" bekommt eine ganz neue Bedeutung!
3. Mai 2019 – Deutscher Erdüberlastungstag

Offline opi

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5543 am: 12.06.2019, 10:56:45 »
Echt, wo denn?? Dort ist rundrum gewachsene Siedlungsstruktur, freies Bauland gibt es dort nicht mehr.

Da hustet Dir aber die Fläche zwischen Zöbigker- und Schmiedestraße aber was. Genauso vorderer Schachtweg. Weiteres ist in Planung.

Der 106 ist in Markkleeberg gut angebunden, ebenso wie der 107.

Die 107, der irgendwann alles irgendwo mal lang Bus, der vom Kreuz bis Markkleeberg-Ost erst mal der 70 hinterher zuckelt.

Offline MD 612

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5544 am: 13.06.2019, 21:52:00 »
Da hustet Dir aber die Fläche zwischen Zöbigker- und Schmiedestraße aber was.
Das ist aber auch schon wieder ein Stück weit weg vom Hp Großstädteln.

Genauso vorderer Schachtweg.
An der ehemaligen Tagebaukante??

Die 107, der irgendwann alles irgendwo mal lang Bus, der vom Kreuz bis Markkleeberg-Ost erst mal der 70 hinterher zuckelt.
Die 107, die am Markkleeberger Bahnhof bessere Anschlüsse zur S-Bahn bietet als in Großstädteln. Ob die der 70 nach/von Connewitz hinterher trullert, spielt hier keine Rolle.

Gruß Peter
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
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Offline DrZott

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5545 am: 14.06.2019, 14:48:05 »
Förderung des MIV schreitet erfolgreich voran:
https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Zu-wenig-S-Bahnen-DB-legt-Linien-zusammen

Zitat
Die S6 aus Richtung Geithain/Borna fährt ab Leipzig Hbf als Linie S1 weiter in Richtung Miltitzer Allee.

Der Streckenabschnitt der S1 entfällt zwischen Leipzig Hbf und Leipzig-Stötteritz, dafür können Reisende die S2 nach Leipzig-Stötteritz oder die S4 in Richtung Wurzen nutzen.

Der Abschnitt der S6 Leipzig Hbf–Leipzig Messe entfällt. Reisende werden hier gebeten, auf die S2 Richtung Bitterfeld/Dessau/Wittenberg (hält in Leipzig Nord, Essener Straße, Leipzig Messe), die S4 in Richtung Eilenburg (hält in Leipzig Nord) sowie die S5 und S5x in Richtung Halle (hält in Leipzig Messe) ausweichen.

Egal, wer hier etwas nicht bestellt, nicht wie bestellt geliefert oder nicht richtig finanziert hat: "wichtig ist, was hinten bei raus kommt" (Dr. Helmut Kohl) - und das ist ein unterirdisch geplantes und betriebenes S-Bahn-Netz, das immer mehr Fahrgäste vergrault.

Offline Halleipzig

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5546 am: 14.06.2019, 15:33:03 »
^

Wann wird das Elend eigentlich neu ausgeschrieben? Dann bestünde Hoffnung auf Besserung...

Offline frank_le

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5547 am: 14.06.2019, 15:36:33 »
^

Wann wird das Elend eigentlich neu ausgeschrieben? Dann bestünde Hoffnung auf Besserung...

Du hast doch gelesen: alle sind Schuld nur nicht die DB Regio.

Da derzeit die S1 auf dem Großteil der Strecke als Bus verkehrt wird sich wohl nichts bessern wenn diese ab Montag wieder Hbf - Gohlis -Grünau verkehrt.

Offline 2198

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5548 am: 14.06.2019, 16:39:47 »
Wäre vielleicht auch eine Idee gewesen, S1 und S6 schon während der Bauarbeiten in Möckern miteinander zu verknüpfen:

Ab Hbf nordwärts zur Messe nach Gl.1(?), (westlichstes Gleis), dann noch ein Stück Richtung Rackwitz vorziehen, Kopf machen und über die Holzmüllerkurve nach Wiederitzsch bzw. Leutzsch. Ob das signalmäßig einfach ginge, weiß ich jetzt nicht.
Aber dann wäre natürlich der willkommene Nebeneffekt der Fahrzeugeinsparung weg gewesen.

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Offline Gelenkzug

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5549 am: 14.06.2019, 18:35:18 »
Die S-Bahn bringt schon was , da sie die schnellste verbindung  zwische Grünau und Leutzsch ist. Der sogenannte SEV diese Woche ist das letzte. Mann steht an der dafür vorgesehenen Hst.
Gummirutscher kommt mit Beschilderrung SEV Hbf. grint einen blöd an und fährt durch. Ist mir 2 x diese Woche passiert.