Autor Thema: S-Bahn Mitteldeutschland  (Gelesen 1386228 mal)

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Offline Lonestarr

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5130 am: 13.10.2018, 21:41:14 »
Mit der Verbindlichkeit dieses Entwurfs dürfte es nicht weit her sein. Ich habe mir, weil es mich nun mal besonders interessiert, den Fahrplan der Strecke Leipzig - Chemnitz mit den angegebenen Zeiten als Bildfahrplan skizziert. Der würde nur bei einem vollständig zweigleisigem Ausbau funktionieren, also auch auf den Abschnitten, wo es für das zweite Gleis noch nicht einmal ein Planum gibt. Wie realistisch das ist, brauche ich hier wohl nicht erläutern.

Gruß Thomas

Offline Jo Hey

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5131 am: 13.10.2018, 22:11:37 »
Nein, die  /S4 wird nach diesem Plan in Torgau enden. Ankunftszeiten sind jeweils zur Minute 03 und 33. Der RE fährt aber immer zur Minute 48.

Damit gibt es keine Verknüpfung mehr, auch wenn weiter hinten im Plan noch was von S4 steht. Die Graphik mit den Linien und Fahrzeiten ist eindeutig. Das alte Konzept kommt wieder.

Wir sind uns ja beinah einig, nur wie das Kind heißt, seh ich daraus noch nicht, denn irgendeinen Namen muss die Linie nach Falkenberg ja tragen. Und Die Minuten 33, 48 und 03 ergeben für mich auch einen sauberen 15'-Takt.

Warum man aber am Halt in Nord festhält, ist mir ein Rätsel. Offenbar braucht man in Leipzig nen zweiten RE-Halt im Stadtgebiet, um nicht allzu provinziell zu wirken. ;)

Gruß Jo Hey

 

Offline Radler

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5132 am: 13.10.2018, 22:24:58 »
ohne Plan und Zeiten zu kennen:

Halt (RE!0) in L-Nord --> wegen des Aufkommens?!?   --> wegen über-Eck-Anschluss zum Flughafen (bis dahin sollte der Provinzstatus, dass entlang der günstigen Bündelungsabschnitte vorbei gefahren wird, Geschichte sein!)   

Aber naja, viel Wasser fließt da noch die Flüsse entlang...

Gruß
der Radler

Offline Jo Hey

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5133 am: 13.10.2018, 23:18:38 »
Dazu wird das Geld wohl nicht reichen, wenn man zwischen Stötteritz und Hbf eine neue Strecke bauen möchte. ;) Spaß beiseite. Soweit ich mich erinnere wurde dieser Halt geschaffen, um die FG des in Thekla verhungernden Taktes mitzunehmen, was dann obsolet wäre. Und sämtliche Anschlüsse und noch sehr viele mehr gibts auch drei Minuten weiter im Hbf. Vllt gibt es FG, die dadurch einen Takt eher in irgendeine Richtung erwischen, allerdings sind nach meiner Beobachtung heute die wenigsten RE-Nutzer Umsteiger.

Gruß Jo Hey

Offline Radler

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5134 am: 13.10.2018, 23:24:43 »
Das stimmt, als der RE die S-Bahn als Umsteiger ergänzte, lag die Umsteigerzahl in beachtlichen Größen. Aktuell hält er als Ersatz für die zeitweise entfallenden S4er, dann steigen immer noch ein paar Leute aus oder ein. Die Anschlüsse nach Halle oder Messe oder Flughafen können schon entscheidend sein, denn 3 Minuten rein, 3 Minuten raus und dann noch der Anschluss selbst sind schnell 10 gesparte Minuten. Beobachtbar heute nur rudimentär (außer Messe keine Umsteigerichtung).

Offline MD 612

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5135 am: 13.10.2018, 23:44:46 »
nur wie das Kind heißt, seh ich daraus noch nicht, denn irgendeinen Namen muss die Linie nach Falkenberg ja tragen.
Ist ja auch egal solange nicht klar ist, ob die Züge in 15 Jahren genauso fahren, wie es dieser erste Entwurf zum Deutschlandtakt darstellt.

Gruß Peter
Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.
Dante Alighieri (1265–1321), italienischer Dichter und Philosoph

Offline NewComer8

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5136 am: 22.10.2018, 10:26:24 »
Die  /S3 um halb 10 kam heute mit 3solo und war dementsprechend überfüllt. Was ich aber nicht verstehe ist, warum man trotz großer Ankündigung nicht darauf achtet, wie viele Fahrräder im Zug sind. In einem Fahrradabteil waren 9-10 Fahrräder drin und blockierten teilweise die Fluchtwege. In solchen Fällen sollte der Schaffner mMn am Hauptbahnhof die Fahrradanzahl überprüfen, was aufgrund des 3solo und der langen Fahrgastwechselzeit locker möglich gewesen wäre. Vom Schaffner war jedoch im erwähnten Fall nichts zu sehen. Ich fahre nicht oft mit der S3 und weiß daher nicht, was die Regel ist, aber ich vermute, dass leider erst was schlimmes passieren muss, bevor sich in dieser Hinsicht was verändert.

Offline Radler

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5137 am: 22.10.2018, 12:27:34 »
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dieses Ansinnen ist doch weltfremd! Noch während am einen Ende irgendjemand "Befugtes" die Räder zählt, verändert sich der Gesamtwert doch am anderen Ende unbemerkt... Es lässt sich nicht mit starren Zahlen lösen. Eher mit den Bereitstellen von Kapazitäten. Dem Vernehmen nach wollen ZVNL und NASA die Klappsitze in den Grüntürern ausbauen lassen, das verschafft etwas Luft. Ansonsten sind die Züge auf Abschnitten und zeitweise grundsätzlich zu klein. Egal ob mit oder ohne Räder.

Gruß
der Radler

Offline 2198

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5138 am: 22.10.2018, 15:54:56 »
Ja Radler, Deiner Ansicht bin ich auch, was die Kapazitäten an sich betrifft.

Nur wie lange soll es noch dauern, bis diese für (fast) jedermann offensichtliche Erkenntnis beim ZVNL und seinen Verwandten offiziell eingestanden wird und vor allem Abhilfe geschaffen wird?
Der ewig dauernde Streit, ob zu wenig einsatzfähige Fahrzeuge auf einen an sich zu geringen Bestand oder einen zu hohen Schadbestand innerhalb des Bestandes zurückzuführen sind, bringt für die Kunden nichts.
Auch geht es meiner Ansicht nach in die falsche Richtung, wenn man die den Tunnel nicht unbedingt berührende S9 unbedingt mit Hamstern fahren will, die auf anderen Linien besser genutzt werden könnten.

2198

Offline Radler

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5139 am: 22.10.2018, 16:39:16 »
vor dem Hintergrund, dass die Fortschreibung der MDSB I Verträge nicht wirklich mit Fahtzeug-Nach/Neu/Zusatzbestellungen einher gehen sollen (so die Spatzen vom Dach), macht mir weitaus mehr Sorgen!  Dann haben wir den Murks noch 20 Jahre zu klein an der Backe!

Gruß
der Radler

Offline Sven

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5140 am: 22.10.2018, 18:53:53 »
Das könnte man umgehen, wenn man die Verkehre auf das Kernnetz (CTL) beschränkt und hier die Talent 2 einsetzt. Dafür müssen aber ZVNL und NASA über Ihren Schatten springen. Zu deutsch: unwahrscheinlich.

Offline NewComer8

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5141 am: 23.10.2018, 00:11:39 »
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dieses Ansinnen ist doch weltfremd! Noch während am einen Ende irgendjemand "Befugtes" die Räder zählt, verändert sich der Gesamtwert doch am anderen Ende unbemerkt... Es lässt sich nicht mit starren Zahlen lösen. Eher mit den Bereitstellen von Kapazitäten. Dem Vernehmen nach wollen ZVNL und NASA die Klappsitze in den Grüntürern ausbauen lassen, das verschafft etwas Luft. Ansonsten sind die Züge auf Abschnitten und zeitweise grundsätzlich zu klein. Egal ob mit oder ohne Räder.

Gruß
der Radler

Leider gibt es aber nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Fahrradanzahl wird begrenzt oder die Züge werden länger. Da sich die Fahrzeugsituation in naher Zukunft aber nicht verbessern wird, bleibt nur ersteres. Ob die DB nun z.B. die Fahrradanzahl kontrolliert, Geld für die Fahrradmitnahme verlangt oder sonst welche Maßnahmen ergreift, ist deren Sache. Fakt ist, dass Züge, in denen Fahrräder Fluchtwege blockieren, kein Dauerzustand sein dürfen.

Offline Radler

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5142 am: 23.10.2018, 08:11:04 »
das stimmt einfach nicht!  Die Fahrräder sind in übervollen Zügen nicht die Ursache sondern eine Gruppe der Betroffenen! Die Ursache sind zu wenige Triebwagen. Der Auslöser sind zu viele Menschen, die gleichzeitig von x nach y wollen. Dass davon auch ein paar ein Rad dabei haben, ändert nichts, wenn am Hbf knqpp 100 Leute zurück bleiben müssen.

Statt "Flucht"wegen sollten Laufwege frei bleiben. Das gelingt, wenn die Klappsitze selbst nicht über den Bodenmarkierungen sind. Zwar gab es mal den Einwand, dann können die Besitzer der Klappsitze über den Bodenaufklebern aufstehen und fliefen, doch zum einen ist das bloßer Wunsch, der bei Panik vergebens ist und zum anderen kann mit der gleichen Begründung auch stehend das Fahrrad gehalten werden, man könne im Falle des Falles ja gehen...

Wie auch immer - Klappsitzausbau hilft in JEDEM Fall die Pünktlichkeit durch leichteres Ein-/Aussteigen zu verbessern.

alles andere sind ideologische Grabenkämpfe

Gruß
der Radler

Offline opi

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5143 am: 23.10.2018, 09:48:29 »
Also, ich weiß nicht was der Ausbau von den Klappsitzen bringen soll, davon steht das Fahrrad nicht näher an der Wand oder es wird mehr Platz. Bevor mein Fahrrad die Klappsitze berührt, berührt meine Pedale das untere Blech. *grübel*
Wir brauchen definitiv mehr Wagen und jemanden der sich darum kümmert, das der Hersteller dafür zahlen muss, das die Wagen höhere Ausfallraten haben.

Ein Zugbegleiter meinte die Tage, der Häufige defekt von Türen, läge daran, das viele Leute vor der Freigabe der Türen schon hektisch drücken würden. Also, wenn das wirklich stimmt ... na dann *hust*

Offline Radler

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Re: S-Bahn Mitteldeutschland
« Antwort #5144 am: 23.10.2018, 09:55:55 »
Der Ausbau bringt Platz um auch um die abgestellten Räder besser herum laufen zu können. Und besonders die unsäglichen Sitze am Schmalklo der Vierteiler stören jedweglichen Durchfluss.  Also das bringt schon eine Menge!

Gruß
der Radler