Autor Thema: Einrichtung neuer Haltestellen  (Gelesen 193538 mal)

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Offline Laany Toke

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #15 am: 20.07.2012, 19:25:07 »
Hallo

Ihr braucht doch nur schaun, wo dichte/sehr dichte Bebauung ist und ein entsprechend langer Haltestellenabstand besteht. Spontan fallen mir da die Strecke zwischen Annaberger und Wahren ein, da liegt sogar ein Kaufland dazwischen. Fahrgastpotential pur! Hinterm Felsenkeller gehts weiter, höhe Nonnenstraße, nur so als Beispiel.
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Mittelschule

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #16 am: 20.07.2012, 19:53:44 »
Hallo

Ihr braucht doch nur schaun, wo dichte/sehr dichte Bebauung ist und ein entsprechend langer Haltestellenabstand besteht. Spontan fallen mir da die Strecke zwischen Annaberger und Wahren ein, da liegt sogar ein Kaufland dazwischen.

In den nächsten Jahren soll auch dieses Problem gelöst werden ( glaube ma 2013/14).

Offline Laany Toke

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #17 am: 20.07.2012, 21:18:33 »
Siehste, ich hab die Beispiele nich zum Spaß genannt ;)
Das Schönste an Dresden: Das Ortsausgangsschild.

Mittelschule

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #18 am: 20.07.2012, 21:48:10 »

Und ich hab mit deiner Antwort eine Information hinzugefügt ;)

Für alle nochmal: http://www.schumann-magistrale.de/

Offline WTL

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #19 am: 20.07.2012, 23:06:50 »
Fahrgastpotential pur! Hinterm Felsenkeller gehts weiter, höhe Nonnenstraße, nur so als Beispiel.

Wo genau meinst du denn?

Ich könnte mir vorstellen, die  /HS Markranstädter Straße aufzuheben und zwischen die Naumburger Straße und Eduardstraße zu verlegen. Die Distanz zum Lidl-Einkaufsmarkt bliebe gleich. Die Anbindung der Straßenbahn für die vielen neuen Anwohner der neuen Stadthausbunker ähh Häuser würde sich verbessern.

Im weiteren Verlauf würde ich eine neue  /HS in Höhe Limburgerstraße einrichten, scheint mir längst überfällig bei den vielen älteren Leuten die dort wohnen sowie den angedachten Entwicklungen und bereits umgesetzten Bauprojekten entlang der Limburgerstraße. Zudem bekämen die West-Schleußiger im Bereich Holbeinstraße eine Alternative in die Innenstadt und umsteigefreie Verbindungen in den Süden Richtung Knautkleeberg. Würde vielleicht auch helfen, dass Parkchaos auf der Insel ein wenig zu mindern, indem die Anbindung an den ÖPNV attraktiver wird.

Ach ja, und ich erachte sogar eine Haltestelle im Bereich Kösnerstraße/Felsenkellerstraße/Erich-Zeigner-Allee, eventuell auch direkt südlich an der Lützner Straße für überlegenswert. Die Distanz zwischen  /HS Angerbrücke und  /HS Felsenkeller ist für solch ein dicht bebautes Areal doch erheblich. Eine Verringerung der Abstände und die Haltestellenlage könnte eventuell auch helfen, die Lützner Straße in dem Bereich zu beleben. Haltestellen sind nicht zu unterschätzende Frequenzbringer für kleinere Läden und Gastronomie und spielen auch bei der Wohnungswahl eine Rolle. Zudem bedarf es ohnehin über kurz oder lang einer baulichen Lösung um das Verstopfen der Gleise durch abbiegende PKWs von der Zschocherschen Straße in die Erich-Zeigner-Allee zu verhindern. Problematisch wäre jedoch dann die recht geringe Distanz zwischen der landwärtigen Haltestelle an dieser neuen Stelle sowie der bereits bestehenden  /HS Felsenkeller mit gerade einmal ca. 220m (stadtwärtig: ca. 330m). Aber die gibts in anderen Ecken der Stadt auch und es beschwert sich keiner.
« Letzte Änderung: 20.07.2012, 23:28:29 von WTL »

Offline 1131

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #20 am: 21.07.2012, 01:43:25 »
Guten Morgen!
Blos nicht mehr laufen.
Soll nun vor fast jeder Haustür eine Haltestelle hinzu kommen?
Mfg

Offline Tatra-Fan

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #21 am: 21.07.2012, 08:09:17 »
Man muss aber auch bedenken, dass bei vielen neuen Haltestellen auch mehr Fahrstrom verbraucht wird, vom teilweise zusätzlichen Kurs mal ganz abgesehen...

Auf Grund von Feuchtigkeit im Gleisbereich, ist eine Weiterfahrt nicht möglich. Wir bitten um etwas Geduld.
LVB-Ansagen von 1994 "Andere" LVB-Ansagen von 2012
Aufstrebendes Grünau

Offline Tino

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #22 am: 21.07.2012, 08:17:22 »
Für den Bereich zwischen /HS Markranstädter Straße und /HS Adler gibt es auch Untersuchungen.
Das ist aber alles sehr langfristig zu sehen.

NVer

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen - Mit Augenmaß bitte!
« Antwort #23 am: 21.07.2012, 08:59:00 »
Wenn Ihr jetzt mittlerweile fast vor jede Haustür eine Straßenbahn-Haltestelle hinsetzen wollt (der krasseste Vorschlag ist der einer zusätzlichen /HS zw. Felsenkeller & Angerbrücke), werde ich bald nur noch die /S-Bahn-Bahn oder das Fahrrad nutzen!
Selbst der Fußmarsch wird da langsam schon wieder eine Option (wenn man noch die evtl. zusätzliche Wartezeit auf den ÖPNV berücksichtigt)...
Da bin ich unter Garantie dann deutlich schneller in der Stadt unterwegs! :P

Ich wäre für eine Volks- bzw. Fahrgast-Abstimmung zur Thematik "neue zusätzliche fahrzeitverlängernde & kostenerhöhende Unterwegs-Haltestellen"!

Nicht vergessen: Zusätzliche Haltestellen kosten i.d.R. mehr Fahrstrom, Fahrzeit (dadurch auch mehr Fahrpersonal und Fahrzeuge) und verschleißen bei der Straßenbahn die Gleise deutlich schneller durch die höhere Reibung beim Bremsen und Anfahren als beim bloßen Darüberrollen).
Ergibt im Endeffekt höhere Fahrpreise und/oder höhere Zuschüsse durch die Stadt.

Und nun analysiert mal die Situation und die Stimmen hierzu in Leipzig...! Viel Spaß! 8-)

Offline Radler

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #24 am: 21.07.2012, 10:31:43 »
@ NVer

Ich würde mich nicht an irgendwelchen Stimmungen orientieren, da die Wechselwirkungen zu komplex sind, um das in ganzer Tragweite zu erfassen. Einiges kommt mir sogar schon albern vor!

Das Tarifargument (Kurzstrecke) greift nicht, die "betroffene" Anzahl Fahrgäste ist dermaßen klein (Anteil am Fahrkartensegment, örtlicher und Streckenbezug), als dass Vorteile damit aufgewogen werden. Sollte das eine ortsansässige Gazette nicht schnackeln, würde ich lieber die Kurzstrecke als Tarik ganz abschaffen, Ende einer leidvollen Debatte

An den Meterzahlen der Entfernung würde ich auch nicht das große Maß anlegen. Wichtiger sind Aufkommensschwerpunkte, also ein triftiger Grund zu halten. Diezmannstraße ist ein Beispiel, lang und ohne wirkliche Nutzung, da kann guten Gewisses durchgefahren werden. Schumannstraße zw. Chausseehaus und Lützowstraße ist trügerisch: Dort gibt es kaum Läden, die Bebauung ist weniger dicht als an anderen Abschnitten und - das ist wichtiger - die Blocktiefe kann sich einfacher zur Tram 12 orientieren oder zur S-Bahn.

In Schönefeld hat sich die Haltestelle Schwantesstraße wie bewährt??

Im Süden hat sich der Steinplatz wie bewährt?? Geschätzte 500 Einsteiger, ohne dass die Nachbarhaltestellen verwaist wären... Härtelstraße und Münzplatz bieten ganz neue Optionen der Erschließung, selbst Umsteigen von Südost nach Süd ist zeitsparend möglich.

Zum Nachdenken: Zentrale Lagen in Leipzig weisen inzwischen einen hohe Mischung aus Wohnen, Bildung und Gewerbe (Büro, Einkaufen usw.) auf, demnach tagsüber einen hohen Mobilitätsbedarf innerhalb der inneren Stadtbezirke. Wer erreichen will, dass die Tram auf Dauer eine Option für diese zahllosen Wege ist, MUSS kurze Fußwege anbieten, denn diese dauern gefühlt am längsten und sind nicht immer angenehm (Gehwegqualitäten usw.) Im Businenss gelten andere Maßstäbe als die Fitneskur der Leipziger! Je dichter das NETZ an Haltestellen ist, umso größer die Vielfalt an Wegen, die effektiv angeboten werden können. Im zweiten Schritt muss die LVB darüber nachdenken, wie aus 10er Takten echte 5er Takte werden. Sonst ist der Zeitnachteil gegenüber Fahrrad und alles zu Fuß gehen zu groß.

Nachteile können welche sein, müssen es nicht. Ein Mehr an Zwischenhalten mag die Fahrzeit verlängern, muss es jedoch nicht in jedem Fall. Der Münzplatz geht zeitneutral durch, weil es im Kontex der Ampelschaltungen heutige Verlustzeiten sind, die dann zum Ein- und Aussteigen genutzt werden. Eine andere Option wäre die Dresdner Straße mit unsäglich langen Abständen, die ebenso zeitneutral im Fahplan angebildet werden können (heute:  Johannisplatz - Gerichtsweg - Köhlerstr in 2 - 2 Minuten, günstiger für die Erschließung ist: Johannisplatz - Inselstraße - Klasingstraße - Köhlerstraße zu 1 - 2 - 1 Minuten) In den Bahnen sitzende Fahrgäste, die nicht ein und aussteigen, müssten jede Hst. als Zeitverschwendung empfinden, nur die Gewohnheit hindert daran. Kommt hier und da noch eine dazu, die auch für Frequenz sorgt, ist das die natürlichste Sache der Welt und wird nicht als sinnlos empfunden. Ampelstopps umso eher, das sind Störhalte!

Die Fahrstromdebatte und/oder Mehrverschleiß gerät ins Groteske. Zuerst sollte jeder Maß und Zahl verinnerlichen, was an Grundlevel verbraucht bzw. hingenommen werden muss. Wir reden da über mehrere Gigawattstunden! Bahnen haben Rückspeisung, die nur genutzt werden kann, wenn im gleichen Speiseabschnitt zeitgleich ein Verbraucher aktiv ist. Meistens nicht der Fall, weil im 10er Takt große Lücken sind. Im inneren Stadtgebiet werden hingegen mehr Straßenbahnen gleichzeitig fahren, Mehrverbrauch wird demnach statistisch öfter durch Rückspeisung nutzbar gemacht. Wird nicht ein Nullsummenspiel sein, doch bei rund 500 Haltestellen sind 10 bis 20 eventuell hinzukommende wirklich eine Katastrophe?? Wohl kaum!

Die bessere Erschließung hilft auch, zukünftig die Funktionalitäten zwischen S-Bahn und Tram besser abzugrenzen, denn die heutige Mischlösung, dass die Bimmel historisch bedingt Aufgaben der S-Bahn mit übernimmt (schnelles Erreichen der Stadtrandgebiete) ist DIE Ursache für die großen Abstände.

Überregionalie Vergleiche machen auch stutzig: Städte, die sehr erfolgreich Nahverkehr anbieten haben erstaunlicherweise kurze Abstände. Selbst Halle/Saale hält deutlich öfter und nur das mieserable Gesamtkonzept verhindert durchschlagenden Erfolg.

Die Aussage von @1131 zeigt die überkommene Geisteshaltung: Bloß nicht dem (potenziellen) Kunden entgegen kommen, der soll schön Bittsteller bleiben! Solltest du dich ernstlich für Nahverkehr engagieren, wäre ich mehr als erstaunt, vermutlich ist es eher das technisch orientiere Pufferküsserniveau! Wer Lust hat, mal spaßeshalber Fußwege in die heutigen Blocktiefen zu erlaufen (Versuch macht klug) nehme bitte noch zwei Beutel mit, Einkaufen per ÖV ist im Marktanteil noch zu schwach ausgeprägt. Kommt das zu anstrengend, ist der Weg zu weit  ;-)

Gruß
der Radler

Offline nyus

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen - Mit Augenmaß bitte!
« Antwort #25 am: 21.07.2012, 16:13:46 »
Hallo.

verschleißen bei der Straßenbahn die Gleise deutlich schneller durch die höhere Reibung beim Bremsen und Anfahren als beim bloßen Darüberrollen

Das erschließt sich mir nicht. Ein Gleis wird doch durch schnelleres Befahren wesentlich stärker beansprucht, als durch die langsamere Einfahrt in einen Haltestellenbereich. Oder hast Du da gleich den Verschleiß durch Gleiten, Schleudern und Nutzung der Magnetschienenbremse mit einbezogen?

Gruß

R.

Offline Kurs 150

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #26 am: 21.07.2012, 16:30:43 »
Also, wenn es darum geht, neue Haltestellen einzurichten oder bisherige zu verlegen,

sind die Kriterien doch immer, die Ereichbarkeit von dicht besiedelten Gebieten oder stark frequentierten Einrichtungen jeder Art zu beachten, aber auch, wie ordnet sich die Haltestelle in den Verkehrsfluss ein.

Beispiel Zschochersche Straße:

Die Hst. Elsterpassage wurde nach o.g.Kriterien eingerichtet, dabei aber der Abstand stadtwärts von der Hst. Markranstädter Str. verlängert. Durch die Schließung von mitarbeiterstarken Firmen in diesem Gebiet hat die Hst. Markranstädter Str. an Potential verloren, wobei die Industriestraße und die Naumburger Str, die ja nun schon lange keine Sackgasse mehr ist, es verdienen, besser mit der Straßenbahn erschlossen zu werden, das trifft auch für den Bereich Limburger Str. zu, so dass sich zwischen Felsenkeller und Adler drei Haltestellen lohnen, die ja von der Straßenbahn nur im 10min- Takt bedient werden. Die Fahrzeit wird sich nur unwesentlich ändern, da die Bahn ja nur am Adler und am Felsenkeller durch Ampeln behindert wird.

Das ist auf anderen Trassen sicher auch zu untersuchen.

Es grüßt
Günter

Offline Laany Toke

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #27 am: 21.07.2012, 19:50:33 »
Hallo

Die Grundidee ist, das Netz an Haltestellen in der (Innen-)Stadt weiter zu verdichten, da dort die Potentiale am größten sind wie Radler schon schrieb der Bedarf einfach größer ist. An den Stadträndern hingegen besteht nicht der hohe Bedarf, beste Beispiele sind sicher die Torgauer Straße oder nach Schkeuditz raus, wo es teils einfach nur übers Feld geht. Dort sind eben längere Abstände drin. Und dort sehe ich z.B. auch Potentiale um die Gesamtfahrzeit beizubehalten, durch weiteren Streckenausbau und entsprechender Gestaltung grüner Phasen. Ja, ich weiß, ich komm jetzt wieder mit 70km/h Schnellfahrabschnitten(wozu sind sonst die Bahnen bis 70km/h zugelassen?), aber besonders auf der Schkeuditzer Strecke wo es teils wirklich über 750m keine Haltestelle gibt und auch kein Potential für neue Besteht, die Trasse schon Straßenunabhängig ist, sehe ich die Chance dafür. Ich finde die Lösung in Gera zwischen Wintergarten und Lasurstraße einfach zu genial. Zweites Beispiel wäre zwischen Wodanstraße und Otto-Schmidt-Straße.  In Taucha selbst wäre dann wieder der dichte Abstand zu finden. Aber das ist wieder Kreis Nordsachsen, also lassen wir mal die Träumerei :(
Ich denke, es gibt eine Menge Möglichkeiten neue Haltestellen einzurichten, ohne Fahrzeitverluste auf die Gesamtstreckein Kauf nehmen zu müssen und damit mit dem aktuellen Aufwand die einzelnen Linien zu bedienen.

Das Argument Fahrstrom und Verschleiß zieht nicht. Der Energieverbrauch ist im Vergleich zum Ganzen verschwindend gering und der Verschleiß ist zwar an Haltestellen größer, jedoch im Vergleich zum Nutzen (Gewinnung neuer Fahrgäste) in Kauf zu nehmen.

Um mal ein Beispiel zu nennen: Eine neue Haltestelle "Viadukt" in Wahren hat wirklich großes Potential durch das Kaufland. Vergleiche mit Großzschocher und Reudnitz zeigen, dass eine Menge Leute auch mit dem ÖPNV ihren Einkauf bewältigen. Und die Möglichkeit ist dort nur bedingt gegeben. Hier hängt man aber leider mit am Ausbau der Georg-Schumann-Straße, sonst wäre die Einrichtung schon längst überfällig.
Das Schönste an Dresden: Das Ortsausgangsschild.

Offline 2198

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #28 am: 21.07.2012, 21:00:49 »
Um zwischen Wodanstr./Portitzer Allee und Taucha, O.-Schmidt-Str. einen spürbaren Fahrzeitgewinn zu erzielen, sind dort meines Erachtens zu viele Weichen dazwischen.
Bis die letzte Achse über die Kreuzung Portitzer Allee ist, sind schon über 50m Strecke weg, auch die Rückfall-/Federweiche an der Autobahn dürfte wohl kaum mit 70km/h befahren werden. Dann kommt schon bald die nächste Federweiche an der Haltestelle O.-Schmidt-Str..
Inwieweit eine Beeinflussung der Ampelschaltung des Doppelknotens an der Autobahn durch die Straßenbahn über die Sperrung parallel fahrender Rechts- und Linksabbieger zu Mercedes-Benz hinaus sinnvoll ist, wäre auch zu klären.
Übrigens wurde gerade dort vor ca. 20 Jahren die Haltestelle "Autobahn" aufgehoben, aber wohl eher mangels genügender Fahrgäste (hauptsächlich aus dem Bereich Krätzbergstr./Portitz) und zumindest bedenklichem Zugang über die Eisenbahngleise.

Für die Außenstrecken würde ich grundsätzlich eine Art Schnellstraßenbahn begrüßen, die z.B. von Taucha kommend ab Portitzer Allee nur noch am Torgauer Platz und Hbf hält.
Zumindest bei Takten von 20min und mehr sollte das stündlich tagsüber möglich sein. Ob es sich aber für alle Beteiigten lohnt und mit dem sonstigen Fahrplangefüge vereinbar ist, möchte ich bald selbst bezweifeln.

2198

Offline MD 612

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Re: Einrichtung neuer Haltestellen
« Antwort #29 am: 21.07.2012, 21:34:20 »
Für die Außenstrecken würde ich grundsätzlich eine Art Schnellstraßenbahn begrüßen, die z.B. von Taucha kommend ab Portitzer Allee nur noch am Torgauer Platz und Hbf hält.

Für diese Zwecke empfiehlt sich die Nutzung des stündlich verkehrenden RE von Taucha zum Hbf, Fahrzeit unschlagbar schnelle 12 Minuten!!

Ab Ende 2013 geht's dann mit der S4 in fast genauso schnell bis unter'n Markt und Leuschnerplatz, und das (zusätzlich zum RE10) alle 30 Minuten.

Gruß Peter
Die Welt ist nicht schlechter geworden. Wir haben nur ein besseres Kommunikationsnetz.
Kin Hubbard (1868–1930), US-amerikanischer Humorist