Autor Thema: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena  (Gelesen 476401 mal)

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Offline Sven

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1515 am: 14.02.2020, 21:01:09 »
Das Stadion fasst keine 50.000 und ist, wie bereits schon geschrieben, selten ausverkauft. Die bestehende Schleife reicht vollkommen aus. Man sollte auch mal zurückdenken, dass da mal ein Stadion für 100.000 Menschen stand. Da war auch nicht mehr Infrastruktur da. Und es hat auch geklappt. Zumal eh viele Leute gelaufen sind, was bei der zentralen Lage des Zentralstadions auch kein wirkliches Problem darstellen sollte. Und vom Hbf. kommt man ganz gut weg.

In letzter Zeit ist das Stadion schon ausverkauft gewesen. Ausnahmen sind meist die Abendspiele unter der Woche - selbst CL ist da nicht ausverkauft. RB ist eben doch ein Familienclub.

Bei der Verteilung der Fahrgäste nach dem Spiel ist die Lastrichtung bis zum Hbf. Viele kommen ja aus dem Umland. Die Ringrunde wird ja nicht umsonst beim Hintransport verwendet. Beim Abtransport scheitert man daran irgendwie.

Grüße
Sven

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1516 am: 14.02.2020, 22:08:51 »
Das sagt uns genau was??
Wie @2101 schon schrieb, diese Infrastruktur passte schon bei einem Stadion für 100.000 Zuschauer an gleicher Stelle, und das sogar ohne drittes Gleis am Waldplatz. Und bisher hast Du uns auch noch nicht erläutert, wo der Vorteil einer erweiterten Schleife liegt, wenn wie beschrieben die Bahnen bis zum Veranstaltungsende an anderen Stellen im Netz geparkt werden können.

Gruß Peter
Das sagt uns, dass es wohl eine neue, also ganz neue, Straßenbahnschleife geben wird, sofern Jung gewinnt. Weil u.a. das die Grünen ausgehandelt haben.
Ansonsten habe ich glaube ich zur Genüge geschildert, wozu es die Schleife braucht.
Das Stadion wird 48 000 Zuschauer fassen, Kapazitätserweiterung im weiteren Verlauf nicht ausgeschlossen. Und wie gesagt, es spielt keine Rolle, ob dort mal 2000 weniger kommen.
Wie es übrigens bei der Trasse zur Messe auch der Fall ist. Egal ob Buchmesse, Gamescom oder gar keine Messe. Die Infrastruktur ist so gebaut, dass das komplette Messegelände ausgebucht bedient werden kann. Für wie viel Tage im Jahr?

Und was das mit früher ist.... Früher gab es gar keine Straßenbahnen, Autos und Busse. Ging och.
Und das Olympiastadion Berlin hat 10 Gleise, 8 davon nur für Veranstaltungsverkehr.
« Letzte Änderung: 14.02.2020, 22:18:18 von Passagier »

Offline MD 612

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1517 am: 14.02.2020, 22:36:07 »
Das sagt uns, dass es wohl eine neue, also ganz neue, Straßenbahnschleife geben wird, sofern Jung gewinnt. Weil u.a. das die Grünen ausgehandelt haben.
Wo kann man das nachlesen?? M.W. gibt es keine Koalitionsvereinbarung oder ein ähnliches Vertragswerk zwischen Krefft und Jung oder Grünen und SPD. Und abgesehen davon müsste ein Schleifenneubau durch den Stadtrat abgesegnet werden. Da haben die Grünen keine Mehrheit, noch nichtmal zusammen mit der SPD.

Ansonsten habe ich glaube ich zur Genüge geschildert, wozu es die Schleife braucht.
Nee, hast Du nicht wirklich, sonst würde ich nicht fragen. Einsatzbahnen im Fünfminutentakt gehen auch mit der jetzigen Schleife, das haben wir nun schon mehrfach geschildert. Abgesehen davon reden wir hier von 20 Tagen im Jahr, wo eine neugebaute Schleife für wenige Stunden einen von Dir konstruierten Nutzen hätte. 345 Tage im Jahr läge diese Schleife brach. Da gibt es wichtigere Investitionsprojekte für die Verkehrsinfrastruktur in Leipzig.

Das Stadion wird 48 000 Zuschauer fassen, Kapazitätserweiterung im weiteren Verlauf nicht ausgeschlossen. Und wie gesagt, es spielt keine Rolle, ob dort mal 2000 weniger kommen.
Und selbst mit 100.000 Zuschauern reicht die jetzige Infrastruktur aus. Mehr als 40 Jahre Zentralstadion mit 93.000-100.000 Plätzen an gleicher Stelle sind ein klarer Beleg dafür.

Und was das mit früher ist.... Früher gab es gar keine Straßenbahnen, Autos und Busse. Ging och.
Da gab es noch kein Zentralstadion. Von daher kannste Deine Polemik stecken lassen.

Und das Olympiastadion Berlin hat 10 Gleise, 8 davon nur für Veranstaltungsverkehr.
Das liegt im Gegensatz zum Zentralstadion auch ein ganzes Stück weit weg vom Stadtzentrum und den relevanten ÖPNV-Knotenpunkten. Und ja, es ist nicht zu viel verlangt, wenn der Veranstaltungsbesucher vom Zentralstadion kommend mal ein paar Minuten auf seine Bahn warten muss oder ggf. bis zum Bahnhof läuft. Oder die vom Sportkonzernfinanzier verleihten Flüüüüüüügel nutzt...

Gruß Peter
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Offline T4D-Fan

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1518 am: 15.02.2020, 08:05:38 »
Die L-IZ meldet unter einer geplanten Wahlkampfaktion der CDU zum heutigen (15.2.) Bundesligaspiel:

Jung und Krefft haben sich für die Wahlempfehlung der Grünen auf folgendes geeinigt:
- kein oberirdischer Parkplatz, dafür eine Tiefgarage (RB stimmt dem zu)
- damit Platz für eine weitere Schule und die Wendeschleife

Hier der Orginal-Artikel:
https://www.l-iz.de/politik/leipzig/2020/02/OBM-Wahl-2020-Machs-wie-Trump-bei-RB-Leipzig-316888

Auch eine mögliche Lösung. Frage ist nur, ob man eine Tiefgarage bis zur EM 2024 geplant, genehmigt und gebaut bekommt.

Grüße T4D-Fan

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1519 am: 15.02.2020, 09:03:50 »
Nee, hast Du nicht wirklich, sonst würde ich nicht fragen. Einsatzbahnen im Fünfminutentakt gehen auch mit der jetzigen Schleife, das haben wir nun schon mehrfach geschildert. Abgesehen davon reden wir hier von 20 Tagen im Jahr, wo eine neugebaute Schleife für wenige Stunden einen von Dir konstruierten Nutzen hätte. 345 Tage im Jahr läge diese Schleife brach. Da gibt es wichtigere Investitionsprojekte für die Verkehrsinfrastruktur in Leipzig.
Zum Glück muss ich nicht dich überzeugen.

Und selbst mit 100.000 Zuschauern reicht die jetzige Infrastruktur aus. Mehr als 40 Jahre Zentralstadion mit 93.000-100.000 Plätzen an gleicher Stelle sind ein klarer Beleg dafür.
Meinste?! Na dann brauchen wir ja auch keine Trassenerweiterungen im Leipziger Stadtgebiet. Geht ja irgendwie. Wir könnten auch sämtliche Parkhäuser in der Innenstadt schließen. Früher ging's ja auch ohne. Lasst und den Augustusplatz wieder zum Parkplatz machen! Vielleicht auch noch den Markt. Reicht. Ging ja früher auch.

Mal eine Frage nebenbei: Wie oft in der Saison fanden so Spiele im Stadion der 100 000 statt? Und vor wie vielen Zuschauern? Wie oft war das Stadion ausverkauft? Da ich damals noch nicht gelebt habe: Wenn ich richtig informiert bin, fanden dort internationale Spiele statt, allerdings nicht der reguläre Ligaalltag. Also Länderspiele und Europapokal, ab und an mal ein Turnfest. Vielleicht mal eine Leichtathletik-Veranstaltung. Macht wie viele Veranstaltungen im Durchschnitt pro Jahr?
Damals soll es übrigens nicht genug Toiletten im Stadion gegeben haben. Wahrscheinlich auch nicht genug Imbissbuden.
Was das mit dem Thema zu tun hat? Hmmm...  ???

Da gab es noch kein Zentralstadion. Von daher kannste Deine Polemik stecken lassen.
Das liegt im Gegensatz zum Zentralstadion auch ein ganzes Stück weit weg vom Stadtzentrum und den relevanten ÖPNV-Knotenpunkten. Und ja, es ist nicht zu viel verlangt, wenn der Veranstaltungsbesucher vom Zentralstadion kommend mal ein paar Minuten auf seine Bahn warten muss oder ggf. bis zum Bahnhof läuft. Oder die vom Sportkonzernfinanzier verleihten Flüüüüüüügel nutzt...
[/quote]
Und du kannst deine Polemik bezüglich deiner ablehnenden Haltung gegenüber RB stecken lassen. Abgesehen davon beziehe ich das mit keiner Straßenbahn und Bus nicht explizit auf das Stadion, sondern mal so ganz allgemein. Mit einer "früher ging es doch auch" - Haltung kommen wir nicht weit. Aber gut, die Leipziger Stadtverwaltung macht es bislang bzgl. ÖPNV allgemein ja bislang vor. Mit bekanntem Ergebnis.
Im Übrigen passen die vielleicht 5 Bahnen nur dann in die Schleife, wenn es NGT8 sein sollten. Und sie blockieren die Feuerbachstraße derweil komplett. Kein Durchfahren möglich, kein Aus- und Einparken. Und dass der Nachschub an Bahnen stockt, wurde hier beschrieben.

Und was ist bei der Messe?
Eine "Monsterschleife" am Messegelände mit zwei Überholgleis-Anlagen plus "Monsterschleife" am St. Georg plus Zusatz-Betriebsstrecke zwischen Eutritzscher Zentrum und Berliner Straße. Nur für die Messe. Das alles wird in Gänze an wie vielen Tagen im Jahr genutzt? (Nicht falsch verstehen: Ich finde die Infrastruktur angemessen. Das nur mal als Vergleich.

Und auch am Olympiastadion Berlin werden 8 Bahnsteige nur für vielleicht 30 Tage im Jahr vorgehalten. Bahnanlagen, keine bloße Straßenbahn, inkl. Stellwerk. Ist schon was anderes als eine Straßenbahnschleife, die die LVB künftig auch im regulären Linienbetrieb nutzen möchte.

Frau Krefft schreibt auf ihrer Facebookseite über die mündlichen Vereinbarungen mit Jung zum Thema Stadionumfeld:

Zitat
Wir haben uns auf seiner Mitgliederversammlung am Donnerstag Abend dafür entschieden, vom Wahlvorschlag zurückzutreten und Burkhard Jung zu unterstützen, der sich nach Gesprächen bereit erklärt hat, mit uns gemeinsam folgende Ziele zu verwirklichen:
...
Wir GRÜNEN wollen, dass das Gelände am ehemaligen Schwimmstadion maßvoll entwickelt wird. Dazu soll eine Schleife am Stadion oder eine vergleichbare Alternative im Rahmen der verkehrstechnischen Möglichkeiten realisiert werden. Das Grundstück soll im Eigentum der Stadt verbleiben.

Dass sich die LINKEN dieser Option verstellen kann ich mir nicht vorstellen. Und auch die SPD, könnte ich mir vorstellen, findet den Vorschlag OK.
Wichtig ist nur, dass dazu (schleunigst) eine Verwaltungsvorlage kommt. Priorität scheint das, wenn ich hier und da mal quer lese, zu haben, neben der Entwicklung des WLP.

Ob das Vorhaben rechtzeitig zur EM fertig wird? Hmmm... Spannend. Wenn die Stadt ranklotzt, eben weil ein Großereignis wartet, dann vielleicht. Kommt bei der Ausführung sicher auch darauf an, wer die Tiefgarage und den Rest baut, also Bauherr ist. Interessant sicherlich bzgl. Grundwasser. Für die ÖPNV-Anbindung jedenfalls ist Geld da. Ich weiß nur nicht, ob schon die Höhe der Fördersumme bekannt ist.

Aber vielleicht sollten wir mit diesem Geld lieber KITA und Schulen bauen. *Achtung, POLEMIK!*
« Letzte Änderung: 15.02.2020, 10:03:56 von Passagier »

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1520 am: 15.02.2020, 10:02:26 »
Mir ist übrigens in LE keine reguläre Endhaltestelle bekannt, die kein Überholgleis hat, außer M'berg Ost.

Doch,  /SL.001 Mockau, Post,  /SL.012 Rabensteinplatz,  /SL.018/SL.019 Sportforum-Ost

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1521 am: 15.02.2020, 10:05:12 »
Doch,  /SL.001 Mockau, Post,  /SL.012 Rabensteinplatz,  /SL.018/SL.019 Sportforum-Ost
Na um Sportforum Ost geht es ja die ganze Zeit, wobei die  /SL.018 /SL.019 jetzt auch keine Straßenbahnlinien im eigentlichen Sinne sind.  ;)

Offline Sven

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1522 am: 15.02.2020, 11:01:50 »
Die L-IZ meldet unter einer geplanten Wahlkampfaktion der CDU zum heutigen (15.2.) Bundesligaspiel:

Danke für den Link. Perfide Strategie der CDU, aber ist legal. Man will unbedingt einen Loser mit rechtsradikalen Kontakten in eine Stadt mit linker Mehrheit zum OBM wählen lassen. Ein Hr. Kretschmer ist mir da tausendmal lieber als diese Nullnummer.


Im Übrigen passen die vielleicht 5 Bahnen nur dann in die Schleife, wenn es NGT8 sein sollten. Und sie blockieren die Feuerbachstraße derweil komplett. Kein Durchfahren möglich, kein Aus- und Einparken. Und dass der Nachschub an Bahnen stockt, wurde hier beschrieben.

Du scheinst echt schwer von Begriff zu sein. Was nützen Dir dort 5 Bahnen, die rumstehen? Die Strassenbahnen müssen FAHREN. Ich hatte Dir schon mehrfach - auch von Peter - beschrieben, wie ein Abtransport möglich ist.
Weiterhin muss ich Dir sagen, dass die Gleise in Feuerbach- und Fregestr. mittig liegen. Da passen sogar die Wannen vom Team Grün vorbei. Wer also da nicht Ein- und Ausparken kann sollte schnell den Führerschein abgeben.

Fehlender Nachschub liegt aktuell übrigens daran, dass die LVB weder Strassenbahnen noch Fahrer haben. Es geht aktuell eben nicht mehr.


Und was ist bei der Messe?
Eine "Monsterschleife" am Messegelände mit zwei Überholgleis-Anlagen plus "Monsterschleife" am St. Georg plus Zusatz-Betriebsstrecke zwischen Eutritzscher Zentrum und Berliner Straße. Nur für die Messe. Das alles wird in Gänze an wie vielen Tagen im Jahr genutzt? (Nicht falsch verstehen: Ich finde die Infrastruktur angemessen. Das nur mal als Vergleich.

Die Wittenberger Str. ist im Wesentlichen eine Umleitungsstrecke für den regulären Betrieb und wird nicht wegen dem Messeverkehr aufrecht erhalten. Abgesichert ist ja auch nur der Abschnitt Eutritzscher Zentrum - Chausseehaus. Danach gibt es nur die eine Strecke.


Und auch am Olympiastadion Berlin werden 8 Bahnsteige nur für vielleicht 30 Tage im Jahr vorgehalten. Bahnanlagen, keine bloße Straßenbahn, inkl. Stellwerk. Ist schon was anderes als eine Straßenbahnschleife, die die LVB künftig auch im regulären Linienbetrieb nutzen möchte.

Das Olympiagelände zu 1936 war noch etwas größer als das Stadion. In Krisenzeiten hat es die S-Bahn übrigens nicht geschafft, diese Station zu nutzen. Da ging es nur vom regulären Bahnsteig (heute: S3 und S9) Richtung Stadt.

Das die LVB diese Haltestelle für regulären Linienbetrieb nutzen möchte ist eine komplette Ente. Es geht hier dabei um das liebe Geld. Im Niemandsland braucht kein Verkehrsbetrieb eine Schleife. Wenn die jemand bezahlt, na dann...


Ob das Vorhaben rechtzeitig zur EM fertig wird? Hmmm... Spannend. Wenn die Stadt ranklotzt, eben weil ein Großereignis wartet, dann vielleicht. Kommt bei der Ausführung sicher auch darauf an, wer die Tiefgarage und den Rest baut, also Bauherr ist. Interessant sicherlich bzgl. Grundwasser. Für die ÖPNV-Anbindung jedenfalls ist Geld da. Ich weiß nur nicht, ob schon die Höhe der Fördersumme bekannt ist.

Nein. Zur EM 2024 wird dort keine neue Schleife stehen - wenn die Stadt baut. Ich habe es so verstanden, dass erst eine Tiefgarage kommt und dann der Platz darüber bebaut wird. Sowas kann dauern. Schliesslich haben wir ja auch NABU, BUND, Landestalsperrenverwaltu ng, Wutbürger...


Aber vielleicht sollten wir mit diesem Geld lieber KITA und Schulen bauen. *Achtung, POLEMIK!*

Die Stadt hat genügend Geld, seit dem der UBS-Skandal positiv gelaufen ist. Aktuell schafft man es nicht, die Kohle unters Volk zu bringen. Die letzten Jahren wurden ca. 50 Mio. € zusätzlich in den Schuldenabbau geschoben.
Man baut wie wild Schulen und Kita. Da sind andere Städte deutlich hinterher. Das ist ein Pluspunkt für Jung und die Verwaltung.

Grüße
Sven

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1523 am: 15.02.2020, 11:49:06 »
Du scheinst echt schwer von Begriff zu sein. Was nützen Dir dort 5 Bahnen, die rumstehen? Die Strassenbahnen müssen FAHREN. Ich hatte Dir schon mehrfach - auch von Peter - beschrieben, wie ein Abtransport möglich ist.
Ja, das sage ich über den Straßenbahnstau auf der Jahnallee gen Angerbrücke auch. Bevor die Bahnen erstmals befüllt werden, müssen sie bereit STEHEN. Und wenn es dann zum Befüllvorgang kommt, dann sollte es schnell gehen und es sollte möglichst keine Bahn 5 Minuten vom Türöffnen bis Türschließen brauchen. Und dann können die Bahnen, auch mittels deines Vorschlags, den ich gar nicht in Abrede stelle, schnellstmöglich! an den Ausgangspunkt zurück, um mindestens ein weiteres mal eingesetzt zu werden. Und die  /SL.004 /SO.051 könnten auch noch über die Schleife geschickt werden. Es braucht also gar nicht MEHR Bahnen in Summe, nur einen effizienteren Einsatz.
Weiterhin muss ich Dir sagen, dass die Gleise in Feuerbach- und Fregestr. mittig liegen. Da passen sogar die Wannen vom Team Grün vorbei. Wer also da nicht Ein- und Ausparken kann sollte schnell den Führerschein abgeben.
Es soll solche Leute geben.  ;)

Die Wittenberger Str. ist im Wesentlichen eine Umleitungsstrecke für den regulären Betrieb und wird nicht wegen dem Messeverkehr aufrecht erhalten. 
Weißt du das? Und selbst wenn es so wäre, ändert das an den restlich beschriebenen Vorhalteeinrichtungen nichts.  ;)

Das Olympiagelände zu 1936 war noch etwas größer als das Stadion. In Krisenzeiten hat es die S-Bahn übrigens nicht geschafft, diese Station zu nutzen. Da ging es nur vom regulären Bahnsteig (heute: S3 und S9) Richtung Stadt.
Was haben die Olympischen Spiele mit dem "jetzt" zu tun?
Abgesehen davon hat die DR zur WM 1974 die verwahllosten Bahnanlagen auf Vordermann gebracht, um 3 WM-Spiele abzusichern. Weiterhin war das Stadion marode, Hertha spielte vor Max. 20 000 Zuschauern und war zwischendurch abgestiegen. Und ansonsten gab es in Westberlin einen S-Bahnboykott und zusätzlich gibt es noch einen U-Bahnanschluss, eine eigene Station.

Das die LVB diese Haltestelle für regulären Linienbetrieb nutzen möchte ist eine komplette Ente. Es geht hier dabei um das liebe Geld. Im Niemandsland braucht kein Verkehrsbetrieb eine Schleife. Wenn die jemand bezahlt, na dann...
Das weißt du? Wenn dem so wäre, würden die LVB sich unrechtmäßig Fördermittel erschleichen. Vorwand: Wir wollen da eine Linie regulär enden lassen. Aber machen es dann nicht. Folge: Sie müssten die Mittel zurück zahlen, sofern sie nicht wirklich dort eine Linie enden lassen wollten.
Abgesehen davon: Das Messegelände ist demnach auch "Niemandsland"? Und ja, für die bessere ÖPNV-Anbindung des Stadiongeländes wird es Fördermittel geben. Noch mal zum Mitschreiben.  ;)

Nein. Zur EM 2024 wird dort keine neue Schleife stehen - wenn die Stadt baut. Ich habe es so verstanden, dass erst eine Tiefgarage kommt und dann der Platz darüber bebaut wird. Sowas kann dauern. Schliesslich haben wir ja auch NABU, BUND, Landestalsperrenverwaltu ng, Wutbürger...
Krass, was du alles weißt...
Aber ob das 2024 oder 2025 entsteht ist mir egal. Besser eine gute Lösung 2 Jahre später, als eine schlechte bald, für die nächsten 30 Jahre.
« Letzte Änderung: 15.02.2020, 12:46:24 von Passagier »

Offline MD 612

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1524 am: 15.02.2020, 13:45:39 »
Zum Glück muss ich nicht dich überzeugen.
Du sollst Fakten liefern, warum eine größere Schleife mit Überholgleisen unbedingt nötig ist. Gerne kannst Du dazu meine und @Sven's Argumente entkräften. Bisher weichst Du nur auf viel Polemik und "Das muss so sein, weil es woanders genauso ist"-Gelaber aus. In Berlin bspw. ist die Situation eine völlig andere. Die Anlage entstand zu Zeiten, als Gigantonomanie das Maß der Dinge war. M.W. werden heute auch bei ausverkauftem Olympia-Stadion nicht alle Gleise genutzt. Abgesehen davon sind das Kopfgleise, die auch zum Abstellen der Züge während der Veranstaltung genutzt werden. Bei der hiesigen Stadionschleife besteht dagegen die Möglichkeit selbige im reinen Durchfahrbetrieb zu nutzen. Und zwar von Straßenbahnen, die an anderen bereits vorhandenen Stellen im Netz zwischengeparkt werden. Die Bahnen müssen nicht zwangsläufig am Stadion warten, dass geht auch u.a. in der Messekehre Leuschnerplatz, in der Michaelisstraße, in der Schleife Bitterfelder Straße und im Ausnahmefall auch noch am Viertelsweg oder in der Schleife Elli-Vogt-Straße.

Meinste?! Na dann brauchen wir ja auch keine Trassenerweiterungen im Leipziger Stadtgebiet.
Gerade für die sonstigen Trassenerweiterungen in der Stadt wäre das knappe Geld sinnvoller zu verwenden als für eine großzügige Erweiterung der Stadionschleife.

Wie oft in der Saison fanden so Spiele im Stadion der 100 000 statt? Und vor wie vielen Zuschauern?
Welche Rolle spielt das?? Heute sind an rund 20 Tagen im Jahr höchstens 43.000 Menschen im Stadion, oft deutlich weniger. Damals waren es an vielleicht fünf Tagen 93.000. Wie man hörte, war das aber Ende der 50er bis in die 70er Jahre noch anders, da fanden nämlich neben Fußballspielen und Turn- und Sportfest auch noch Feldhandball- und Feldhockey-Spiele sowie Leichtaltethikwettbewerb e im Zentralstadion statt, und die waren oft auch ausverkauft. Aber gerade das von Dir kleingeredete Turn- und Sportfest war ein herausragendes Ereignis. Da gab es eine Woche lang täglich Veranstaltungen im ausverkauften Stadion plus Aktivitäten auf der Festwiese. Und wenn ich mich richtig erinnere, gab es am letzten Tag des Festes sogar zwei Veranstaltungen im ausverkauften Stadion. Am Tag reguläre Turnfestvorführungen und am Abend die Abschlussveranstaltung.

Aber eine Gegenfrage sei an dieser Stelle erlaubt: Wie lange werden denn überhaupt Bundesligaspiele im Zentralstadion stattfinden?? Es gibt schließlich so einige Beispiele aus dieser Liga, wo Mannschaften aus dem nichts heraus plötzlich in vorderster Position in der Bundesliga spielten, die nach wenigen Jahren in der Versenkung der zweiten und dritten Ligen verschwunden sind. Bei dem Konstrukt, was hier aufgebaut wurde, sehe ich das angesichts besagter Entwicklung anderer Mannschaften auch hier nicht als unmöglich an.

Und du kannst deine Polemik bezüglich deiner ablehnenden Haltung gegenüber RB stecken lassen.
Ooohh, sind wir schon wieder sensibel?? Du solltest damit leben können, dass es eine ganze Reihe von Menschen in dieser Stadt gibt, die Deine Begeisterung um die Dosentruppe nicht teilen. Das ist nicht "Wir sind Leipzig", wie gemeinhin auf den Stadionrängen gesungen wird. Das ist ein Ableger eines Sportkonzerns, der die Spielrechte des SSV Markranstädt aufgekauft hat und sich mitsamt diesen Spielrechten in Leipzig niedergelassen hat. Das hätte auch in Eilenburg passieren können. Dann müsstest Du heute mit Begeisterung "Wir sind Eilenburg" singen...

Im Übrigen passen die vielleicht 5 Bahnen nur dann in die Schleife, wenn es NGT8 sein sollten. Und sie blockieren die Feuerbachstraße derweil komplett.
Auf rund 140 Meter Feuerbachstraße passen drei Großzüge, ein weiterer steht in der 60 Meter langen Abfahrtsstelle. Das sind schon vier. Wobei zu Zeiten des Station der Hunderttausend die Abfahrtsstelle in der Fregestraße lag, wo nochmal zwei Großzüge stehen konnten. Ausparken kann man auch, wenn da eine Straßenbahn steht. Und die müssen da auch keine 90 Minuten stehen, das reicht wenn sie zum Veranstaltungsschluss ankommen, dann sind sie da, wenn die ersten Besucher an der Haltestelle sind. Alles eine Organisationsfrage, auch die Frage des Nachschubs weiterer Bahnen.

Und was ist bei der Messe? Eine "Monsterschleife" am Messegelände mit zwei Überholgleis-Anlagen plus "Monsterschleife" am St. Georg plus Zusatz-Betriebsstrecke zwischen Eutritzscher Zentrum und Berliner Straße.
Du sagst es richtig: im gesamten eine Monsteranlage, die selbst bei großen Messen nicht wirklich ausgelastet ist. Und die nur entstehen konnte, weil sie im Zusammenhang mit dem neuen Messegelände mit reichlich Fördermitteln aus Bund, Land, EU und Strukturförderung-Ost-Mitteln gebaut wurde. Wann wurde denn gerade die Schleife am Krankenhaus mal wirklich dafür genutzt, wofür sie einst gedacht war?? Und wofür waren die massenweise Ampeln gut, die seit Eröffnung der neugestalteten Delitzscher Straße abgedeckt sind, aber nicht abgebaut werden dürfen, weil sonst Fördermittel zurückzuzahlen wären??

Dazu gibt es noch einen großen Unterschied zwischen Messegelände und Zentralstadion. Ersteres liegt am Rande der Stadt, dort gibt es kaum weitere Möglichkeiten des Abtransports sowie der Zuführung weiterer Bahnen aus der Stadt. Das Zentralstadion liegt (der Name sagt es bereits) zentral mitten in der Stadt. Einerseits besteht dort die Möglichkeit nach Veranstaltungsende ohne übermäßige Fußwege auf weitere Verkehrsknotenpunkte auszuweichen. Andererseits bietet die Lage der zugehörigen Schleife im Netz die bereits mehrfach beschriebene Möglichkeit, Sonderbahnen an anderen Stellen zu parken und bei Veranstaltungsende punktgenau zur Schleife oder auch zur Jahnallee zuzuführen.

Und im Übrigen, die Wittenberger Straße ist keine Betriebsstrecke, die im Zusammenhang mit dem Messeneubau entstanden ist. Das war und ist eine reine Bestandsstrecke, da gab es einst Linienbetrieb, der nach damaliger Maßgabe einfach beibehalten werden sollte. Die Strecke selbst liegt dort in großen Teilen noch im Zustand der 80er Jahre. Wenn die mal abgängig sein sollte darf zumindest bezweifelt werden, dass sie nochmal erneuert wird...

Frau Krefft schreibt auf ihrer Facebookseite über die mündlichen Vereinbarungen mit Jung zum Thema Stadionumfeld
Mündliche Vereinbarungen sind genau was wert?? Richtig, nichts. Und ob Jung OBM bleibt, steht ja auch noch lange nicht fest. Selbst Wahlanalysten gehen ja davon aus, dass nicht wenige Bürger Riekewald, Viefeld oder Krefft gewählt haben, weil sie Jung für nicht mehr tragbar halten. Ein nicht geringer Teil dieser Stimmen könnte bei Gemkow landen.

Dass sich die LINKEN dieser Option verstellen kann ich mir nicht vorstellen. Und auch die SPD, könnte ich mir vorstellen, findet den Vorschlag OK.
Alles Spekulation. In Sachen Strab nach M'berg West sind solche Zahlenspiele auch nicht aufgegangen...

Ob das Vorhaben rechtzeitig zur EM fertig wird? Hmmm... Spannend.
Eher nicht. Und dann wird sich nach der WM 2006 erneut zeigen, dass die jetzigen Anlagen im Wesentlichen reichen.

Ja, das sage ich über den Straßenbahnstau auf der Jahnallee gen Angerbrücke auch. Bevor die Bahnen erstmals befüllt werden, müssen sie bereit STEHEN. Und wenn es dann zum Befüllvorgang kommt, dann sollte es schnell gehen und es sollte möglichst keine Bahn 5 Minuten vom Türöffnen bis Türschließen brauchen.
Wie schon geschrieben, die müssen dort nicht schon zu fünft und mehr hintereinander stehen. Die müssen nur nur flüsig dort ankommen. Und genau das ist eine Frage der (Verkehrs-)Organisation und keine Frage möglicher Aufstellflächen. Sowohl auf der Jahnallee als auch in der Schleife selbst. Wie auch das Abfertigen an den Haltestellen und die mögliche Taktfolge dortselbst.

Gruß Peter
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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1525 am: 16.02.2020, 16:43:53 »
Lieber Peter,

ich habe deinen Beitrag quer gelesen. Zwischen viel Polemik ist dann nicht viel Inhalt übrig geblieben. Deine Abneigung gegen RB hat hier nichts zu suchen! Die ist übrigens zumindest mir bekannt.

Zur Wittenberger Str. nur so viel: Klar ist mir Bekannt, dass die Strecke keine Neubaustrecke ist. Aber mglw. ist sie "nur" wegen der Messe noch am Netz?
Ansonsten: Wenn du ggf. den Kern deiner Thesen, die mit dem Thema unmittelbar zu tun haben, noch einmal getrennt von deiner Polemik aufführst, würde ich auch versuchen, darauf einzugehen. Ansonsten habe ich keinen Bock mit jemandem ernsthaft diskutieren zu versuchen, der einem Polemik vorwirft und selbst eine große Portion davon unterstreut. Und das ist ja nicht das erste mal.

RWG

Offline Rico Güttner

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1526 am: 22.02.2020, 17:07:53 »
Hallo zusammen,

ich habe jetzt die letzten etwa 45 Beiträge gelöscht da dort nix mehr zum Thema rumgekommen ist.

Die letzten Beiträge, welche noch etwas zum Thema beinhalten habe ich so stehen gelassen!
Ich hoffe daraus entsteht nicht wieder eine Diskussion, welche hier nicht hingehört. ;)

Damit ist das Thema wieder freigegeben.
Denkt immer daran, euch "gegenüber" sitzen auch Menschen, also bleibt sachlich und korrekt.

Mit freundlichen Grüßen

Rico

Offline MD 612

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1527 am: 22.02.2020, 20:42:31 »
Zur Wittenberger Str. nur so viel: Klar ist mir Bekannt, dass die Strecke keine Neubaustrecke ist. Aber mglw. ist sie "nur" wegen der Messe noch am Netz?
Die ist aus den gleichen Gründen noch am Netz wie die Betriebsstrecken bspw. durch die Menkestraße, Kohlgartenstraße oder Michaelisstraße sowie eine ganze Reihe Zwischenendstellen und Abzweigweichen noch in Betrieb sind, die im regulären Linienbetrieb nicht genutzt werden.

Ansonsten: Wenn du ggf. den Kern deiner Thesen, die mit dem Thema unmittelbar zu tun haben, noch einmal getrennt von deiner Polemik aufführst, würde ich auch versuchen, darauf einzugehen.
Nöö, werde ich nicht. Es steht alles da, das muss ich nicht nochmal schreiben.

Gruß Peter
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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1528 am: 24.02.2020, 14:53:56 »
Die ist aus den gleichen Gründen noch am Netz wie die Betriebsstrecken bspw. durch die Menkestraße, Kohlgartenstraße oder Michaelisstraße sowie eine ganze Reihe Zwischenendstellen und Abzweigweichen noch in Betrieb sind, die im regulären Linienbetrieb nicht genutzt werden.

Mir ist klar, dass diese Betriebsstrecke nicht für die Anbindung des Messegeländes gebaut wurde. Ob sie aber vor allem deshalb so noch existiert, weil sie der sichereren Messeanbindung dient, da sie eine wichtige UL-Strecke vor allem zu Messezeiten ist, wissen wir nicht. Oder vielleicht doch?

Am Mittwoch ist Stadtrat.
https://ratsinfo.leipzig.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1006011
TOP 14.1 Gemeinsam im Umfeld des Leipziger Sportforums das Beste für die Stadt ermöglichen und umsetzen


Vorlage der Grünen:

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3.Die Stadtverwaltung wird beauftragt, für den Bereich des Stadionumfeldes (Friedrich-Ebert-Straße, Jahnallee, Am Sportforum, Elsterbecken) einschließlich des Bereichs östlich und westlich des Cottaweges (Capastraße, Jahnallee, Hans-Driesch-Straße, Elsterbecken) einen Masterplan zu erarbeiten. Eine Bürger/-innen- und Akteursbeteiligung ist durchzuführen. Dem Stadtrat ist dazu ein Beteiligungskonzept, das im Sachverständigengremium Bürgerbeteiligung vorzuberaten ist, vorzulegen.
Dem Stadtrat ist der Masterplan bis spätestens zum Ende des II. Quartals 2021 als Beschlussvorlage zur Entscheidung vorzulegen. Erste inhaltliche Ergebnisse des Erarbeitungsprozesses zum Masterplan sind dem Stadtrat und einer interessierten Öffentlichkeit bis spätestens Ende 2020 vorzustellen.

4.Folgende Zielstellungen sind in der Erarbeitung des Masterplanes zu berücksichtigen:
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b. Verbesserung des ÖPNV-, Fuß- und Radverkehrs durch:
 Berücksichtigung des ruhenden MIV des Waldstraßenviertels,

 Stärkung der Wegebeziehungen für den Fuß- und Fahrradverkehr zu den Veranstaltungsstätten RB Arena und Arena Leipzig auch und insbesondere im Bereich Jahnallee bis zum Knotenpunkt Capastraße/Lütznerstraße.,

 Brückenbau über Elsterbecken für den Fuß- und Radverkehr),

 Ausbau der Wendeschleife der LVB,

 Absicherung der Fahrradgarderobe (Ausbau von öffentlichen Fahrradabstellmöglichkeiten)

Gestaltung und Aufwertung des Stadionvorplatzes,
Konzept für eine nachhaltige Abdeckung des örtlichen Grundschul- sowie des notwendigen Freiflächenbedarfes,
Erhalt des Baumbestandes,
eingehende Betrachtung des äußerst umstrittenen Themas „Freilegung der Alten Elster“ und „Nutzung des Elsterbeckens“
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In der Begründung steht u.a., weil das hier auch Thema war:
Zitat
Unsere Zielvorstellungen haben wir im Beschlusspunkt 4. neu sortiert und ergänzt aufgrund der neuen Informationen aus den Verwaltungsstandpunkten. Wir sehen die Öffnung der Alten Elster kritisch. Wir nehmen deshalb die Anregung der Stadtverwaltung gerne auf, das äußerst umstrittene Thema „Freilegung der Alten Elster“ und „Nutzung des Elsterbeckens“ eingehend zu vertiefen. Dies sollte zeitnah mit Stadtrat und interessierter Öffentlichkeit geschehen.
https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015356
Unter "Ausbau" der Schleife ist mE nicht zu verstehen, dass Vorhandenes lediglich saniert wird. Insofern also handelt es sich mE um eine Erweiterung der ÖPNV-Kapazität, so hat es Frau Krefft mir jedenfalls erklärt.

Dazu Änderungsantrag der CDU: Eindeutig auf Veräußerung des Grundstücks und Bau eines Parkhauses aus; Punkte 2 - 6, damit auch die ÖPNV-Anbindung, sollen entfallen.
https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp
Der Verwaltungsstandpunkt zur Beschlussfassung der Grünen, wohl insbesondere zum Thema Parkhaus oder Tiefgarage, lautet: Der Beschluss wäre nachteilig für die Stadt und sei abzulehnen.

https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp
Da sowohl Grüne, als auch erklärtermaßen FDP und CDU dieses Thema unbedingt vor der OBM-Wahl abhandeln wollen, wird er TOP wohl auch auf der Tagesordnung bleiben. Ob dann auch beschlossen wird, und mit welchen Änderungsanträgen, zum Bsp. bezgl. ÖPNV-Anbindung, wird man sehen. Ob und inwiefern sich Jung an die Absprachen mit den Grünen (wohl entsprechend ihres Antrags) halten wird, wie die Wahltaktik eine Rolle spielt, usw. usf., muss man sehen. Wie SPD und Linke sich dazu verhalten, wird sicher ebenfalls spannend.

Offline Sven

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1529 am: 24.02.2020, 21:17:39 »
Da sowohl Grüne, als auch erklärtermaßen FDP und CDU dieses Thema unbedingt vor der OBM-Wahl abhandeln wollen, wird er TOP wohl auch auf der Tagesordnung bleiben. Ob dann auch beschlossen wird, und mit welchen Änderungsanträgen, zum Bsp. bezgl. ÖPNV-Anbindung, wird man sehen. Ob und inwiefern sich Jung an die Absprachen mit den Grünen (wohl entsprechend ihres Antrags) halten wird, wie die Wahltaktik eine Rolle spielt, usw. usf., muss man sehen. Wie SPD und Linke sich dazu verhalten, wird sicher ebenfalls spannend.

Ich bin mir nicht so sicher, dass dieses Thema noch vor der OBM-Wahl drankommen wird. Mir fehlt da noch der Verwaltungsstandpunkt.

Wenn man es beschliessen sollte, passiert ja bis auf die Erstellung eines Masterplanes bis 2021 nichts. Anschließend muss ja auch der beschlossen werden und danach kann man dann zur Umsetzung schreiten. Wie gesagt: Zur EM 2024 wird es keine neue Schleife geben. Dafür ist die Verwaltung zu träge und wenn sie Pläne hat, dann gibt es keine Baufirmen.

Die letzten Jahre hat die Stadt die Kohle gar nicht ausgeben können. Fast 400 Mio. € Schuldenabbau die letzten 3 Jahre.

Grüße
Sven