Autor Thema: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena  (Gelesen 502663 mal)

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Offline Linie 22

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1440 am: 09.01.2020, 10:34:02 »
@Passagier: Dass dort kaum etwas passiert liegt wohl daran das man Angst hat verklagt zu werden. Alles was richtig NEU gebaut wird ist leichter juristisch anfechtbar als Anpassungen im BESTAND. Daher lieber die alte Wendeschleife sanieren als eine Neubaustrecke bauen. Lieber die Alte Elster zugeschüttet lassen als Regressansprüche bei Hochwasser zu kriegen. Soweit ich mich erinnern kann war die Alte Elster auch komplett zugeschüttet worden? Somit wäre ihre Wiederausgrabung ein NEUBAU.
Elstermühlgraben und Pleißemühlgraben hingegen waren nur aus dem Sicht-und Geruchsfeld wegkanalisiert worden, also wassertechnisch weiterhin im Bestand und daher wieder (rechtlich gesehen) leichter auszugraben.
Und da man dort genügend rechtsgelehrte Anwohner gegenüber hat, will man den Status Quo lieber beibehalten.
Ganz zu schweigen von den Befindlichkeiten einiger wichtiger Personen beim aufgestiegenen Rasenballsport.
Da ist sensibelste Absprache notwendig um nichts zu gefährden.
Wenn die Alte Elster durch den Leipziger Osten verlaufen wäre, so wär sie höchstwahrscheinlich schon längst ausgebuddelt...

Offline Passagier

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1441 am: 09.01.2020, 15:03:56 »
@Linie22: Das sind aber nur alles Vermutungen von dir?
Ganz zu schweigen von den Befindlichkeiten einiger wichtiger Personen beim aufgestiegenen Rasenballsport.
Da ist sensibelste Absprache notwendig um nichts zu gefährden.
Wenn die Alte Elster durch den Leipziger Osten verlaufen wäre, so wär sie höchstwahrscheinlich schon längst ausgebuddelt...
Befindlichkeiten einiger wichtiger Personen... Schön, wenn die Abneigung gegenüber RB zu solchen Äußerungen verleiten. Fakt ist, dass die Stadt außer dem Verkauf von Grundstücken im Cottaweg für RB bisher nichts getan hat. Nichts für RB, nichts fürs Stadion. Ach doch, dem Stadionverkauf hat man noch zugestimmt.
Statt dessen also lässt man alles so wie es ist. Bzw. erneuert höchstens das Bestehende.

Offline André Loh-Kliesch

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1442 am: 10.01.2020, 09:00:22 »
Zitat
war die Alte Elster auch komplett zugeschüttet worden?

Ich war nicht dabei; aber alles, was ich bisher dazu las: Der Flusslauf wurde einfach mit HAUSMÜLL zugeschüttet.

Zumindest im Bereich der Hohen Brücke (über die Jahnallee), die stehen gelassen wurde, gab es Ufermauern, vielleicht auch auf der ganzen Länge, vielleicht auch nur auf der Seite zur Friedrich-Ebert-Straße. Ob die Ufermauern damals abgebrochen wurden, ist zu bezweifeln. Ebenso eine ordentliche Verdichtung oder Abdichtung; hoffentlich ist der Hausmüll dort keine tickende Zeitbombe. Um ordentlichen Baugrund handelt es sich sicher nicht; wer zum Beispiel auf dem Robert-Koch-Platz von einer massiven Schule (nicht nur Container) träumt, muss mit erheblichen Kosten für eine Gründung rechnen.

Wenn damals, was ich vermute, einfach der steinerne Trog mit Müll verfüllt wurde, oben Erde und Rasen drauf, und fertig – dann wäre eine Wiederanlage relativ einfach; die alten Ufermauern hätten sicher Bestandsschutz und wahrscheinlich auch Denkmalschutz. Das Teuerste wären wahrscheinlich noch die Geländer. Die Hohe Brücke könnte man sanieren, wenn auch die Zeppelinbrücke dran ist; dann fährt dort sowieso nichts mehr.

Offline Radler

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1443 am: 10.01.2020, 09:23:55 »
Die Alte Elster war damals ein halbwegs gerade Flusslauf mit schräger Böschung. Auf einem Foto im Kalender des Vereins Neue Ufer von 1996 ist das zu sehen.

Offline MD 612

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1444 am: 10.01.2020, 18:08:44 »
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Überdeckelung aus ästethischen Gründen passieren soll, sondern weil es dort einfach nicht passt, mehrere Tausend Leute diese Stelle passieren können müssen. (Disclaimer: Ich unterstelle dir nicht, dass du ästhetische Gründe meinst.)
Ich gehe davon aus, dass es ästhetische und funktionale Gründe für eine Überdeckelung des Stadionvorplatzes gibt.

Dass dort kaum etwas passiert liegt wohl daran das man Angst hat verklagt zu werden.
Wie einfach ist doch die Welt, wenn man irgendwelche Vorurteile ausleben kann...

Lieber die Alte Elster zugeschüttet lassen als Regressansprüche bei Hochwasser zu kriegen.
Es haben ja nun schon zwei Leute geschrieben, dass die Alte Elster kein Hochwasser abführen wird, weil eben dieses über das Elsterflutbecken abgeleitet wird.

Soweit ich mich erinnern kann war die Alte Elster auch komplett zugeschüttet worden? Somit wäre ihre Wiederausgrabung ein NEUBAU. Elstermühlgraben und Pleißemühlgraben hingegen waren nur aus dem Sicht-und Geruchsfeld wegkanalisiert worden, also wassertechnisch weiterhin im Bestand und daher wieder (rechtlich gesehen) leichter auszugraben.
Da die Führung der beiden Mühlgräben und deren Umfeld nicht 1:1 im früheren Zustand wieder hergestellt wurden (die wurden ja teilweise auch ein paar Meter verlegt), war auch bei deren Öffnung ein Planungsverfahren wie bei einem Neubau erforderlich, inklusive aller Klagesrisiken.

Gruß Peter
Das Leben verlangt von den Menschen sehr oft, dass sie Dinge wegstecken, für die sie gar keine Taschen haben.
Hanna Berheide

Offline RoSchoLe

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1445 am: 10.01.2020, 18:50:14 »
Aber offensichtlich war die Idee mit dem Elsterstausee nicht sehr erfolgreich. Denn das Elsterflutbecken wurde auch in den 70er schon regelmäßig ausgebaggert, als der Elsterstausee noch voll funktionstüchtig war.
So, das besagte Buch ist heute eingetroffen. Erwartungsgemäß wird das Zusammenspiel der verschiedenen Gewässer und -anlagen beschrieben.
Ich möchte das heir nicht näher ausführen, da es ja schon Kritik an der Verwässerung des Threads gab.
Wer will, kann ja im Buch nachlesen.
Interessanterweise wird dort auch ein Straßenbahnbauprojekt mit mehreren Abbildungen behandelt.

Offline Passagier

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1446 am: 11.01.2020, 08:05:30 »
Ich möchte das heir nicht näher ausführen, da es ja schon Kritik an der Verwässerung des Threads gab.

Die "Verwässerung" (im wahrsten Sinn des Wortes!  ;)) hatte ich nicht kritisiert, sondern nur angemerkt, dass das ja eben doch zusammenhängt und wichtig ist zu diskutieren. Du kannst also ruhig ein bisschen was verraten. :-)

Offline Thomas L.E.

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1447 am: 12.01.2020, 17:45:10 »
Die Hohe Brücke könnte man sanieren, wenn auch die Zeppelinbrücke dran ist; dann fährt dort sowieso nichts mehr.
Wo genau befindet sich diese Brücke? Sind davon noch Fragmente zu erkennen oder wurde sie komplett überbaut?
Die (Service-) Wüste lebt!

Offline Radler

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1448 am: 12.01.2020, 21:05:51 »
Der kleine Subway am Waldplatz befand sich früher direkt an der Ufermauer, welche unter der Erde noch existent sein wird. Das Brückenbauwerk  lag damit westlich davon in direkter Verlängerung und damit unter den Verzweigungsweichen vor dem Waldplatz.

zufällig veröffentlichte heute jemand ein Vergleichsbild:

« Letzte Änderung: 13.01.2020, 12:25:38 von Radler »

Offline Passagier

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1449 am: 15.01.2020, 08:22:33 »
In der LVZ heute ein Artikel zum Thema Stadionvorplatz und RB-Geschäftsstelle (Bezahlschranke):
https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/RB-Geschaeftsstelle-und-Parkhaus-kommen-auf-den-Stadionvorplatz
Zitat
„Mit dem weiteren Wachstum von RB Leipzig ist eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl um mindestens 300 Personen bis 2030 zu erwarten“, schrieb das Dezernat in einem abgestimmten Verwaltungsstandpunkt. „Mit Blick auf vergleichbare Bundesligastandorte dürfte die Zahl noch weit darüber liegen und sich etwa bei 500 zusätzlichen Mitarbeitern bewegen.“
Zitat
Schon um das Pflichtenheft für die Fußball-EM 2024 zu erfüllen, müsse der Stadionbetreiber bis zu 1200 Stellplätze nachweisen (für VIP-Gäste, TV-Stationen, Fans mit Handicap). Außerhalb der Spielzeiten entlaste ein Parkhaus die Parksituation im Waldstraßenviertel und bei Veranstaltungen/Konzerten in der Quarterback Immobilien Arena. Die Stadt verhandle mit RB über ein Erbbaurecht für die Flächen des Schwimmstadions. Mit Ausnahme des Sportmuseums und Sportamtes gebe es vor Ort keinen Platz mehr für andere kommunale Einrichtungen.
Zudem sei damit zu rechnen, dass die Zahl der Mitarbeiter in den nächsten Jahren um mehrere Hundert steigt. Bis Ende 2020 wolle die Stadt einen "Masterplan Stadionumfeld" vorlegen.

Verlinkt wird auf folgende vergangene Artikel:
https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Stadionvorplatz-soll-wuerdig-gestaltet-werden (2018)
Platz für die RB-Geschäftsstelle, inkl. Fanshop und Sportmuseum, mglw. wird das Grundstück an RB verkauft oder verpachtet. (Kommt im Artikel nicht so raus). Ebenfalls kommt nicht ganz raus, wo nun die Geschäftsstelle und wo und wie Parkplätze entstehen sollen, für RB und auch die Anwohner.
Dort steht aber:
Zitat
Zudem gilt in der Umgebung eine neue Gleistrasse als gesetzt, damit die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) bei Großveranstaltungen mehr Straßenbahnen vorhalten und schneller zum Stadion bringen können. Der Arbeitstitel dafür: Feuerbachschleife.
Die CDU forderte ein Gesamtkonzept bis März 2019.

Zitat
Zwar komme dieses Hochwasserschutzprojekt nach aktueller Prioritätenliste erst etwa 2027 an die Reihe.
Verwiesen wird auch auf die Alte Elster und den Planungen durch die CDU von 2013, Artikel ist von 2013:
https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Nach-dem-Hochwasser-in-Leipzig-Handlungsbedarf-bei-Parthe-und-Alter-Elster
Dort steht:
Zitat
Dennoch sehe er (Rosenthal) das Land in der Pflicht, die Alte Elster zwischen Stadthafen und Leutzscher Allee bald wieder herzustellen. "Der Trassenverlauf ist längst klar. Wir berücksichtigen ihn schon beim Bau der neuen Sportmittelschule an der Goyastraße." Die Wiederherstellung des vor Jahrzehnten zugeschütteten Flussarms sei aber erst bis 2027 vorgesehen. Eher wäre aus Sicht des Bürgermeisters besser, da erst mit der Alten Elster das Problem des ständigen Sedimenteintrags ins Elsterbecken behoben werden könne. "Für ein noch stärkeres Hochwasser als 2013 bräuchten wir auf jeden Fall diesen zusätzlichen Entlastungsarm."

Was ich bis heute nicht verstanden habe, wo genau was entstehen soll. Wo die Geschäftsstelle und Sportmuseum, wo ggf. ein Parkhaus / Parkplätze...
Die Erhellung, dass die Kapazität der Feuerbachschleife erhöht werden soll, hat sich wohl nicht lange gehalten. Sollen Geschäftsstelle UND Parkplätze auf dem Platz des Schwimmstadions entstehen?

Übrigens habe ich neulich festgestellt, dass der Parkplatz auf dem Stadionvorplatz geteilt ist. Die eine Hälfte mit Parkuhr, die andere (durch Poller getrennt) ohne. Weiß jemand, warum?


Offline Minol-Pirol

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1450 am: 15.01.2020, 19:53:57 »
Idee?



Rosa die Variante mit einer Brücke, grün mit zweien.

Edit: Fehler ausgebessert.
« Letzte Änderung: 15.01.2020, 23:51:59 von Minol-Pirol »

Offline Timotimo

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1451 am: 15.01.2020, 22:02:05 »
Sieht gut aus, jedoch scheinen diese "paar Meter Gleis" nicht mehrere Millionen Euro zu kosten und alle Probleme lösen?

Offline Passagier

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1452 am: 16.01.2020, 10:23:54 »
Sieht gut aus, jedoch scheinen diese "paar Meter Gleis" nicht mehrere Millionen Euro zu kosten und alle Probleme lösen?
Die "paar Meter Gleis" sollen doch nicht "alle" Probleme lösen. Welche meinst du denn genau? So oder so ähnlich meine ich, war das mE mal angedacht. Und in der Mitte ein Parkhaus. Wenn das Überholgleis so gebaut wäre, dass dort 4 Großzüge stehen können, ggf. die Haltestelle selbst im Süden wäre, dann könnten allein auf der Schleife vielleicht 6-7 Großzüge stehen. Alternativ wäre auch möglich, die Schleife umgekehrt zu befahren. Also über die Feuerbachstr. zur Waldstraße.
Abgesehen davon plant RB, den Rundweg um das Stadion ins Stadiongelände zu integrieren und den Hauptzugang über die Treppe an der Festwiese einzurichten, dort an der Treppe also den Haupteinlass zu installieren, so dass sich jeder, außer den Gästefans, frei im Stadiongelände bewegen kann. SO wären die Bahnen näher am Hauteingang. Ob auch Zugang über den Stadionvorplatz zum Stadion möglich sein soll weiß ich nicht. Mit dieser Möglichkeit von Minol-Pirol würden die Bahnen jedenfalls näher am Haupteingang dran, würde auch der ÖPNV-Verkehr über die Jahnallee entlastet.

Problem ist ggf., dass deine Variante an der Tribüne des Schwimmstadions direkt vorbei ginge, wo ja wohl das Sportmuseum entstehen soll. Allerdings dürfte das Museum während der Veranstaltungen keine Rolle spielen. Außerdem: In einer Nebenstraße, egal welcher, kann ich auf Grund des Platzes keine zwei Gleise nebeneinander bauen. Die Befahrung wäre also mE nur möglich: Durch eine Nebenstraße zur Schleife, durch eine andere wieder raus. Brauchte dann zwei Brücken über die künftige Alte Elster. Oder eine, indem man, wie das Rosa markiert, über eine breite Brücke in beide Richtungen die Schleife befahren kann. Die Zufahrt zum Parkhaus wäre noch interessant: Über Waldstraße oder Straße am Sportforum? Letzteres wahrscheinlich die vernünftigste Variante.
DAS jedenfalls wäre so oder ähnlich für mich die einzig vernünftige Variante. Aber so groß kann man bei den LVB anscheinend nicht denken. Oder will nicht.
Geld dafür wäre jedenfalls da: Fördermittel für die EM. Aber damit baut man lieber die Waldstraße um, die sowieso umgebaut / saniert werden muss. Unabhängig vom Stadion.

Hier noch ein Artikel der L-IZ: https://www.l-iz.de/politik/brennpunkt/2020/01/Baudezernat-will-Planungen-fuer-Parkhaus-und-Neubau-der-Alten-Elster-unbedingt-durchziehen-312295
« Letzte Änderung: 16.01.2020, 13:01:27 von Passagier »

Offline Minol-Pirol

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1453 am: 16.01.2020, 13:16:09 »
Die Befahrung im Uhrzeigersinn hat den Vorteil, dass man einige Züge/Triebwagen zur Verstärkung parken kann ohne dass es zu gegenseitigen Behinderungen käme. Die Ein- und Ausfahrt in der Waldstraße müssten dann angepasst werden, aber der alte Schrott dort soll ja raus. Unter Umständen - und nur wenn uns die Sonnengötter wohlgesonnen sind - gibt es an den Einfahrten dann auch elektrisch stellbare Weichen. Das soll wohl gerade der neueste Trend sein... ;)
« Letzte Änderung: 16.01.2020, 14:33:14 von Minol-Pirol »

Offline Sven

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Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1454 am: 16.01.2020, 19:09:13 »
@Minol-Pirol: Keine schlechte Idee, aber zwei Anmerkungen von meiner Seite:

- die Rückführung zur Waldstr. sollte gerade führen. Dieser "rosa" Schnörkel ist fahrdynamisch nicht machbar und überflüssig.
- die Fahrtrichtung in der Schleife sollte nur in Verbindung mit der  /HS Feuerbachstr. geändert werden. Die beiden  /HS auf der Waldstr. muss auch bei Schleifenbenutzung nutzbar bleiben.
- das Haltestellenpaar an der Endstelle gehört etwas weiter weg vom Eingang zum Stadion. Die Menschen können sich sonst nicht verteilen und der Stauraum ist nicht ausreichend. Sowas ist nicht genehmigungsfähig.


Mit dieser Möglichkeit von Minol-Pirol würden die Bahnen jedenfalls näher am Haupteingang dran, würde auch der ÖPNV-Verkehr über die Jahnallee entlastet.

Der markierte Halbsatz stimmt überhaupt nicht. Wenn du die Entlastung der /HS Sportforum-Süd meinst, dann schreibe es bitte hin und dann ist das auch inhaltlich nachvollziehbar.

Grüße
Sven