Autor Thema: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena  (Gelesen 442100 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Passagier

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3634
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1380 am: 10.11.2019, 09:33:37 »
Entweder gehört die Friedrich-Ebert-Str. auch nach dem Spiel gesperrt oder das landwärts führende Gleis der inneren Jahnallee wird abmarkiert. Das Testen mit 4-Wagenzügen kann man sich sparen.

Grüße
Sven
Sven: Warum sollen die Gleise "abmarkiert" werden? Sinn und Zweck der neuen Regelung ist es, zwei Spuren in jede Richtung zu haben. Will man nur eine Spur, hätte man auch dort parken lassen können oder einen Radweg anlegen. Ja ich weiß was du sagen willst, damit die Bahnen eine eigene Spur haben. Das wird aber nicht passieren und hat für den täglichen Verkehr wenig Sinn, im Ganzen betrachtet. Und du weißt auch, dass man nicht stundenweise "abmarkieren" kann.

Und wenn du dann noch sagen könntest, warum man sich einen Vierer-Zug sparen kann...?

Offline Sven

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1515
  • Geschlecht: Männlich
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1381 am: 10.11.2019, 11:44:43 »
Sven: Warum sollen die Gleise "abmarkiert" werden? Sinn und Zweck der neuen Regelung ist es, zwei Spuren in jede Richtung zu haben. Will man nur eine Spur, hätte man auch dort parken lassen können oder einen Radweg anlegen. Ja ich weiß was du sagen willst, damit die Bahnen eine eigene Spur haben. Das wird aber nicht passieren und hat für den täglichen Verkehr wenig Sinn, im Ganzen betrachtet. Und du weißt auch, dass man nicht stundenweise "abmarkieren" kann.

Die neue Regelung mit zwei Spuren und Geschwindigkeitsbeschränkung ist dem geschuldet, dass man noch keine sinnvolle Lösung für den Radverkehr gefunden hat und aufgrund der Vorfälle sich gezwungen sah, nun doch zu handeln. Dazu kommt das Dilemma einer Bundesstrasse hinzu. Man kann sich Ausmalen, was ein CSU-geführtes Verkehrsministerium dazu sagt...

Die Regelungen der letzten Jahre sind immer nur ein Kompromiss, welcher immer zu Lasten eines Verkehrsträgers geht. Aktuell hat der ÖPNV das Nachsehen.

Eine Abmarkierung des landwärts führenden Gleises hätte eine enorme Fahrplanstabilität für die Hauptroute im LVB-Netz zur Folge.


Und wenn du dann noch sagen könntest, warum man sich einen Vierer-Zug sparen kann...?

Ich finde das ist nur ein Versuch, von den eigentlichen Problemen abzulenken. Für Sonderzüge in Richtung Innenstadt, wo man fast überall 100m-Bahnsteige hat, mag das eine Idee sein. Irgendwann sind aber fast alle Haltestellen barrierefrei auf 50m ausgelegt. Dann wird es nicht mehr gehen. Weiterhin verschwinden demnächst viele Tatras in Richtung Ruhestand. Das Thema ist also endlich. Wie gesagt, meine Meinung.


Für das Verkehrskonzept gibt es wichtigere Dinge, die ich für den Abtransport als notwendig erachte:

- Trennung Gleise vom Strassenverkehr (vor allem wichtig für Fahrten Richtung Westen)
- Waldstrassenviertel länger sperren für freie Fahrt der  /SL.04E
- Haltestellenausbau Sportforum Ost

Grüße
Sven

Offline MD 612

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 2773
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1382 am: 10.11.2019, 12:44:54 »
Ich finde das ist nur ein Versuch, von den eigentlichen Problemen abzulenken. Für Sonderzüge in Richtung Innenstadt, wo man fast überall 100m-Bahnsteige hat, mag das eine Idee sein. Irgendwann sind aber fast alle Haltestellen barrierefrei auf 50m ausgelegt. Dann wird es nicht mehr gehen. Weiterhin verschwinden demnächst viele Tatras in Richtung Ruhestand. Das Thema ist also endlich.
Es geht wohl eher darum angesichts des dramatischen Fahrermangels bei Großveranstaltungen die Kapazität eines Zuges (und damit die Sitzplatzanzahl, die ein Fahrer bewegen kann) um ein Drittel zu erhöhen. Sprich, wenn heute vier Fahrer vier Einsatzzüge fahren, könnten zukünftig drei Fahrer mit drei Einsatzzügen die gleiche Anzahl von Besuchern abtransportieren. Nach Ausmusterung der Tatras wären dann möglicherweise Dreier-Leo-Traktionen eine Option, womit das Thema nicht unbedingt endlich wäre. Und für eine Fahrt Stadion - Stadtzentrum in Form einer Ringrunde gäbe es auch kein Bahnsteigproblem. Jedenfalls wäre mir neu, dass die LVB auf die Doppelhaltestellen entlang des Ringes verzichten wollte...

Ganz neu ist das Thema in Leipzig übrigens nicht, schon im Verkehrskonzept für die Olympiabewerbung 2012 war von 70-Meter-Zügen (u.a 3er-Leo) im Stadionverkehr die Rede.

Gruß Peter
Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
Noël Coward

Offline Passagier

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3634
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1383 am: 10.11.2019, 12:49:12 »
Zumal ja noch nicht fest steht, wann die letzten Tatra verschwunden sind. Wenn ich mich recht erinnere, sollen ja ein paar Bahnen als Reserve für Großveranstaltungen eine Weile erhalten bleiben. Und ich gehe mal davon aus, dass zur Fußball-EM noch ein paar im Bestand sein werden.
Ob endlich oder nicht: Selbst wenn es für 12 Monate ohne großen Mehraufwand geht, warum soll man es dann nicht machen!?

Aber gut, wenn per se alles Scheiße ist, was die LVB machen, muss mann es halt auch Scheiße finden.

Offline Tino

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3480
  • Geschlecht: Männlich
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1384 am: 10.11.2019, 19:30:03 »
Und ich gehe mal davon aus, die Fahrer dürften kaum 60 Meter oder 12 Türen im Außenspiegel überwachen können. Erst recht nicht bei Großveranstaltungen. Ohne zusätzliche technische Einrichtungen oder Abfertigung mit zusätzlichen Personal an jeder Haltestelle dürfte das kaum machbar sein.

Offline MD 612

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 2773
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1385 am: 10.11.2019, 20:21:27 »
Und ich gehe mal davon aus, die Fahrer dürften kaum 60 Meter oder 12 Türen im Außenspiegel überwachen können. Erst recht nicht bei Großveranstaltungen.
Bei den 3er KT4D in Erfurt ging das auch ohne Probleme. Und bei Bahnens haben wir eine Doppeltraktion VT628 mit 90 Metern Länge auch nur über die Spiegel abgefertigt. Im Übrigen haben ja die NB4 technische Abfertigungshilfen in Form von Lichtschranken und Einklemmschutz.

Gruß Peter
« Letzte Änderung: 10.11.2019, 20:53:56 von MD 612 »
Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
Noël Coward

Offline Sven

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1515
  • Geschlecht: Männlich
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1386 am: 11.11.2019, 19:32:05 »
Ob endlich oder nicht: Selbst wenn es für 12 Monate ohne großen Mehraufwand geht, warum soll man es dann nicht machen!?

Aber gut, wenn per se alles Scheiße ist, was die LVB machen, muss mann es halt auch Scheiße finden.

Das habe ich nicht gesagt. Les doch noch mal bitte richtig. Mir geht es darum, dass man wieder von den Problemen ablenkt.

Wenn der Versuch erfolgreich ist, dann werden sich alle auf die Schulter klopfen...was passiert dann? NICHTS, NADA, NOTHING.
Das bescheuerte Konzept wird beibehalten und langfristige Verbesserungen werden gemeinsam von Stadt und LVB ausgesessen.

Genau darum ging es mir. Man kann gerne kurzfristige Maßnahmen durchführen, man sollte aber sein Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Grüße
Sven

Offline Passagier

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3634
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1387 am: 12.11.2019, 09:27:10 »
Die neue Regelung mit zwei Spuren und Geschwindigkeitsbeschränkung ist dem geschuldet, dass man noch keine sinnvolle Lösung für den Radverkehr gefunden hat und aufgrund der Vorfälle sich gezwungen sah, nun doch zu handeln. Dazu kommt das Dilemma einer Bundesstrasse hinzu. Man kann sich Ausmalen, was ein CSU-geführtes Verkehrsministerium dazu sagt...

Die Regelungen der letzten Jahre sind immer nur ein Kompromiss, welcher immer zu Lasten eines Verkehrsträgers geht. Aktuell hat der ÖPNV das Nachsehen.

Eine Abmarkierung des landwärts führenden Gleises hätte eine enorme Fahrplanstabilität für die Hauptroute im LVB-Netz zur Folge.


Ich finde das ist nur ein Versuch, von den eigentlichen Problemen abzulenken. Für Sonderzüge in Richtung Innenstadt, wo man fast überall 100m-Bahnsteige hat, mag das eine Idee sein. Irgendwann sind aber fast alle Haltestellen barrierefrei auf 50m ausgelegt. Dann wird es nicht mehr gehen. Weiterhin verschwinden demnächst viele Tatras in Richtung Ruhestand. Das Thema ist also endlich. Wie gesagt, meine Meinung.


Für das Verkehrskonzept gibt es wichtigere Dinge, die ich für den Abtransport als notwendig erachte:

- Trennung Gleise vom Strassenverkehr (vor allem wichtig für Fahrten Richtung Westen)
- Waldstrassenviertel länger sperren für freie Fahrt der  /SL.04E
- Haltestellenausbau Sportforum Ost

Grüße
Sven
Ok Sven: Der Aus- bzw. Neubau / Sanierung "Sportforum Ost" - Schleife Feuerbachstraße - kommt, stand hier auch schon geschrieben. Ich bezweifel, dass das im ausreichenden Maße passieren wird, auch vor dem Hintergrund, dass die Stadionkapazität um ca. 8000 Plätze steigen wird.
in Sachen Jahnallee würde es wohl nach deinem Vorschlag bedeuten: Rechte Fahrbahn Radweg, linke Fahrbahn für Straßenbahnverkehr "abkleben"?

Ob es verkehrsrechtlich möglich ist, jedes mal die Waldstraße komplett zu sperren? Kann sein. Aber der Parkplatzverkehr muss ja auch irgendwohin ab- und zu fließen.

Insgesamt will ich nochmals betonen, dass der Verkehr um Umfeld der Veranstaltungen im Stadion im Vergleich zu anderen Bundesliga-Städten gut funktioniert. 90 Minuten vom Stadion-Parkplatz bis zur unmittelbar neben dem Stadion gelegenen Autobahn sind bei der Abreise u.a. in Hamburg, Gelsenkirchen und München an der Tagesordnung! Wie es mit dem ÖPNV aussieht weiß ich nicht. Den habe ich in den betroffenen Städten nicht genutzt.

Ich will damit aber nicht sagen, dass ich mit dem, was hier passiert - oder auch nicht - zufrieden bin. Ich habe auch schon gesagt, dass ich es durchaus befremdlich finde, dass seit 2010, bzw. seit regelmäßigem Stadionsonderverkehr (3. Liga 2013) die Einfahrt in die Feuerbachschleife noch immer eine Handweiche hat und es nicht einmal geschafft wurde, eine elektronische Weiche einzubauen.

Um zu dem Tatra-Test zurück zu kommen: Ich vertraue den LVB, dass sie sowohl Haltestellenlängen als auch die Frage der Abfertigung im Blick haben. Beim Abtransport stehen übrigens an "Sportforum Süd" und "Waldplatz" stets Ordner, die den Abfertigungsprozess beschleunigen.

Offline 2101

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1345
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1388 am: 05.12.2019, 20:47:25 »
Etwas neues zur Schleife am Zentralstadion.
Da der Artikel nur zeitlich begrenzt lesbar ist, hab ich den Text gleich mal neben dem Link hier reingesetzt.

https://m.lvz.de/Leipzig/Stadtpolitik/Leipzigs-Red-Bull-Arena-soll-bessere-Strassenbahn-Anbindung-erhalten

Leipzigs Red Bull Arena soll bessere Straßenbahn-Anbindung erhalten

In der Waldstraße liegen die Gleise zu eng – breitere Straßenbahnen können dort nicht fahren. Deshalb will die Stadt den Gleisabstand vergrößern. Quelle: André Kempner


Leipzig
In der Stadtverwaltung sind Planungen für die Erneuerung der Straßenbahngleise in der Waldstraße und in der sogenannten Gleisschleife angelaufen. Vorgesehen ist, die Anlagen bis zur Fußball-Europameisterschaft 2024 (EM) zu ertüchtigen. Wie berichtet, findet das Turnier in Deutschland statt – und Leipzig wird ein Austragungsort sein. Die Stadt könne deshalb mit Fördermitteln für den Umbau der Gleise rechnen, heißt es im Rathaus. Für die Planer sind das ideale Bedingungen. Trotzdem gibt es Kritik.

Breitere Bahnen in der Waldstraße
Erste Überlegungen für den Umbau wurden bereits im Stadtbezirksbeirat Mitte erläutert. Vertreter der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sowie des Verkehrs- und Tiefbauamtes erklärten dort, dass in der Waldstraße zwischen Jahnallee und Primavesistraße die Straßenbahngleise weiter auseinandergelegt werden sollen, damit zur Fußball-EM dort neue, breitere Straßenbahnen eingesetzt werden können.
Für diese Arbeiten müsse die Waldstraßenbrücke über den Elstermühlgraben voraussichtlich ein Jahr voll gesperrt werden, heißt es im Protokoll der Ausschusssitzung. Erwogen wird auch, die Haltestellen in der Waldstraße barrierefrei zu gestalten und den Stop am Mückenschlösschen in Richtung Süden zu verlegen. Dadurch würde sich der Haltestellenabstand in der Waldstraße verkürzen.


Wird die Schleife verlegt?
Verschiedene Szenarien werden offenbar für die Gleisschleife geprüft, die aktuell durch die Feuerbachstraße führt. Die Planer erläuterten gegenüber den Mitgliedern des Stadtbezirksbeirats Mitte, dass eine ursprünglich geplante Verlängerung der Schleife bis zum Parkplatz vor dem Stadion nicht entstehen, stattdessen eine Schleife durch die Max-Planck-Straße erwogen wird, an der auch eine barrierefreie Haltestelle gebaut werden könnte. Die LVB prüfen derzeit, ob sich eine solche neue Wendeschleife in Zukunft als Endpunkt für eine Straßenbahnlinie nutzen lässt.
Beiratsmitglieder wollten wissen, ob die Planer auch Alternativen zur Feuerbachschleife prüfen, da es bei Fußballspielen im Viertel ein sehr hohes Verkehrsaufkommen gebe und es deshalb den Straßenbahnen schwerfallen dürfte, durch das eng bebaute und beparkte westliche Waldstraßenviertel zu fahren. Daraufhin wurde ihnen mitgeteilt, dass auch geprüft worden sei, die Gleisschleife in den Bereich der Festwiese zu verlegen, was aber wieder verworfen wurde.

„Andere Stadien sind besser angebunden“
Anwohner halten diese Planungen für unzureichend. Die Fördermittel zur Fußball-EM müssten zur Umsetzung eines „Gesamtverkehrskonzeptes Red-Bull-Arena“ genutzt werden, argumentieren sie. Dies bedeute, die Kapazität der neu angedachten Gleisschleife und ihrer Haltestelle deutlich zu erhöhen – etwa durch den Bau mehrerer Überholgleise und Aufstellmöglichkeiten für Straßenbahnen, die insbesondere den Abtransport nach Veranstaltungen übernehmen. „
Es gibt andere Städte mit Stadien dieser Größe, die mehr Aufstellmöglichkeiten für Einsatzbahnen haben“, sagt zum Beispiel RB-Fan Ulf Walther und zweifelt an, dass die jetzigen Pläne der Erweiterung des Stadions auf 50 000 Plätze gerecht werden. Auch die Haltestelle Sportforum Süd und Waldplatz Arena müssten im Zuge des Ausbaus des Stadions an die neuen, größeren Verhältnisse angepasst werden, findet er. „Das ist sicher nicht einfach“, so der Reudnitzer. „Aber wenn die Mittel für eine moderne Straßenbahnanbindung verfügbar sind, dann müssen sie auch optimal genutzt werden.“
Rathaus arbeitet an einem Gesamtkonzept
Im Verkehrs- und Tiefbauamt wird betont, dass die geplanten Gleisbauarbeiten eng mit anderen Anstrengungen zur Entwicklung des Stadionumfeldes abgestimmt seien. „Wir erarbeiten ein Entwicklungskonzept für den Bereich zwischen der Arena Leipzig, der Friedrich-Ebert-, Eitingon- und Goyastraße sowie der Straße Am Sportforum“, sagt Amtsleiter Michael Jana.
In dieses Konzept werde auch die Entwicklung des Sportmuseums, der sozialen Infrastruktur und eine mögliche Öffnung der Alten Elster für den Hochwasserschutz eingearbeitet. An eine Verlegung der Feuerbachschleife in den Bereich der Festwiese sei nicht gedacht, ebenso nicht an Veränderungen an dem Haltestellen Sportforum Süd und Waldplatz/Arena.

Offline opi

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 156
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1389 am: 06.12.2019, 10:37:49 »
Meine kleine Variante mit großer Wendeschleife durch Goya-/Friedrich-Ebert-Straße, dabei könnte der "Parkplatz" auch etwas zurück gebaut werden.
Aber meine Ortskenntnisse halten sich in Grenzen, Vorteil Sportoberschule und Altenpflegeheim könnten eine reguläre Haltestelle bekommen mit einer 20er Straßenbahnlinie.




Eine größere Lösung könnte sein
nach Westen: Waldstraße => Leutscher Allee => Am Sportforum => Hans-Driesch-Straße
nach Osten: Hans-Driesch-Straße => Am Sportforum => Goyastraße => Eitingonstraße => Friedrich-Ebert-Straße => Fregestraße
Hier könnte der Straßenbahnhof Leutzsch als zweiter Ausrückepunkt dienen.
« Letzte Änderung: 06.12.2019, 10:46:33 von opi »

Offline Passagier

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3634
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1390 am: 06.12.2019, 11:11:17 »
Eine größere Lösung könnte sein
nach Westen: Waldstraße => Leutscher Allee => Am Sportforum => Hans-Driesch-Straße
nach Osten: Hans-Driesch-Straße => Am Sportforum => Goyastraße => Eitingonstraße => Friedrich-Ebert-Straße => Fregestraße
Hier könnte der Straßenbahnhof Leutzsch als zweiter Ausrückepunkt dienen.
Das hieße: eine kleine Stadtrundfahrt, die niemandem nutzt. Abgesehen davon müsste bei einem Ausrückepunkt Leutzsch eine Straßenbahnbrücke über das Elsterbecken gebaut werden, endlose Strecke durch den Wald. Und: Leutzsch müsste ein Straßenbahnhof mit dort stationierten Bahnen sein. Mal abgesehen davon, dass dieser Straßenbahnhof in Bälde komplett geschlossen wird.

Offline Tino

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3480
  • Geschlecht: Männlich
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1391 am: 06.12.2019, 11:19:01 »
Da der Artikel nur zeitlich begrenzt lesbar ist, hab ich den Text gleich mal neben dem Link hier reingesetzt.
Ob die LVZ davon erfreut ist? :-\

Offline opi

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 156
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1392 am: 06.12.2019, 12:42:15 »
Das hieße: eine kleine Stadtrundfahrt, die niemandem nutzt. Abgesehen davon müsste bei einem Ausrückepunkt Leutzsch eine Straßenbahnbrücke über das Elsterbecken gebaut werden, endlose Strecke durch den Wald. Und: Leutzsch müsste ein Straßenbahnhof mit dort stationierten Bahnen sein. Mal abgesehen davon, dass dieser Straßenbahnhof in Bälde komplett geschlossen wird.
Natürlich baut man das ganze ja nicht nur für das Stadion/Arena, vielleicht könnte man ja dort auch mal etwas weiter denken, es soll doch tatsächlich hinterm Wald noch Einwohner geben. *seufz*

Offline Radler

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4251
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1393 am: 06.12.2019, 13:27:59 »
klar gibt es Einwohner dort.... Doch der Wald nimmt jegliche Zwischenziele weg, die Netzwirkung nach Westen und Südwesten ebenso. Da bleibt nur das Zentrumsklientel. Das kann sich in Leutzsch gleich in die schnellere S-Bahn setzen.

Offline Fabi

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 847
  • Geschlecht: Männlich
Re: Leipziger Verkehrskonzept: Zoo und Red Bull-Arena
« Antwort #1394 am: 06.12.2019, 13:38:52 »
Für diese Arbeiten müsse die Waldstraßenbrücke über den Elstermühlgraben voraussichtlich ein Jahr voll gesperrt werden, heißt es im Protokoll der Ausschusssitzung.

Ich frage mich ernsthaft, wie hier in dieser Stadt gebaut wird und warum alles Monate oder gar Jahre dauert. (Siehe bspw. Brücke Essener Straße)

Wie lang ist die "Waldstraßenbrücke"? 20, 25 Meter? Und dafür soll man ein Jahr brauchen? Und da ist die Planungszeit noch gar nicht dabei?
Das sollte doch nun wirklich keine Raketenwissenschaft sein... die meisten Teile könnten sicher schon vorgefertigt werden und müssen dann vor Ort nur noch zusammengesetzt werden.

Anderswo schafft man es über Nacht einen Teil einer Bahnlinie tieferzulegen und hier wird "voraussichtlich" ein Jahr veranschlagt um ein paar Meter Brücke mit zwei Autospuren und zwei Straßenbahngleisen auszubauen.

Klar - man muss sich das natürlich leisten können und wollen... aber wenn man schon so an die Sache rangeht wundert es mich nicht, dass hier in Sachen ÖPNV nichts vorangeht. Man könnte ja schließlich etwas verbessern...  ::)