Autor Thema: Wie weiter mit Tram-Linie 14?  (Gelesen 265083 mal)

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WTL

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Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« am: 19.11.2009, 21:49:38 »
Ich hab mir mal Olivers gut gemeinten Rat zu Herzen genommen und möchte hiermit Diskussionen rund um die Linie 14 bündeln.

Mal ganz abgesehen vom wünschenswerten Ausbau über die Saalfelder Straße nach Miltitz/Grünau Nord/Neulindenau.

Wie soll es mit der Linie 14 eurer Meinung nach weitergehen?

Ich glaube wir sind uns einig darin, dass ein 20.Min.-Takt für solch einen zentrumsnahmen und vor allem wirtschaftlich und wohnungsmäßig (wieder) aufstrebenden Stadtteil wie den Westteil von Plagwitz absolut unattraktiv ist und die heutige schlechte Auslastung sowohl Folge als auch Ursache davon ist. Zugegeben, eine durchaus verzwickte Situation!

Die Frage, die mich persönlich zusätzlich beschäftigt ist, inwiefern man der 14 wieder einen nützlichen und nachgefragten Ostabschnitt geben kann, der zum einen die Präsenz der 14 unter den Tram-Linien erhöht, als auch deren Auslastung verbessert. An und für sich würde sich eine Verbindung über Augustusplatz, Prager Straße, Technisches Rathaus und dann bis nach Stötteritz anbieten. Dann besäßen die Stötteritzer zum einen eine direkte Anbindung an die Prager Straße und das neue Technische Rathaus, eine zusätzliche Tram-Linie und damit einen niedrigeren und attraktiveren Takt und zudem eine schnellere Anbindung an die City.

Linie1

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #1 am: 19.11.2009, 22:25:01 »
Ich glaube wir sind uns einig darin, dass ein 20.Min.-Takt für solch einen zentrumsnahmen und vor allem wirtschaftlich und wohnungsmäßig (wieder) aufstrebenden Stadtteil wie den Westteil von Plagwitz absolut unattraktiv ist und die heutige schlechte Auslastung sowohl Folge als auch Ursache davon ist. Zugegeben, eine durchaus verzwickte Situation!

Wenn es nach den LVB gehen würde, wäre die SL 14 schon längst eingestellt, nur die Stadt verhinderte dies damals.

Und ich habe das Gefühl die LVB wollen auf Teufel komm raus, auch noch die letzten Fahrgäste der SL 14 vergraulen! Sicherlich haben die LVB nicht an allem Schuld, aber irgendwie kam eins aufs andere. Erst die Verkürzung im Nordabschnitt bis Hbf und dann die Brückenbaustelle in der Karl-Heine-Straße. Mal eine ganz andere Frage, warum konnte man nicht eine Behelfsbrücke für die 1,5 Jahre !!! lange andauernde Sperrung bauen? Der 20 Minutentakt tut natürlich sein Übriges. Da brauch man sich dann auch nicht wundern, warum ein Solo Tatra ausreicht, um die "Massen" an Fahrgästen zu befördern.

Um wieder Fahrgastzuwachs auf der 14 zu haben, kann sie nicht in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben. Ich denke in diesem Punkt sind wir uns alle einig! Endweder sie wird im Westabschnitt bis zur Lützner Straße durchgebunden oder sie wird im Ostabschnitt zu Orten im Netz verlängert, wo noch Potenzial steckt! Und dieses besteht eindeutig in Richtung Stötteritz...

Und kommt mir nicht wieder mit dem Argument, es würde zu viel Geld kosten. Man muss eben auch mal investieren, um das Potenzial an Fahrgästen überhaupt ausschöpfen zu können. Offensichtlich erkennt man nicht die Tendenzen, die sich derzeit aufzeigen, dass immer mehr Menschen in die inneren Stadtteile Leipzigs ziehen. Gerade Plagwitz erlebt derzeit einen Boom. In ein paar Jahren wird auch dort jedes Haus saniert sein. Leipzig hat seit der Wende 40.000 Menschen in die inneren Stadtteile locken können und es geht noch weiter!

Die Frage, die mich persönlich zusätzlich beschäftigt ist, inwiefern man der 14 wieder einen nützlichen und nachgefragten Ostabschnitt geben kann, der zum einen die Präsenz der 14 unter den Tram-Linien erhöht, als auch deren Auslastung verbessert. An und für sich würde sich eine Verbindung über Augustusplatz, Prager Straße, Technisches Rathaus und dann bis nach Stötteritz anbieten. Dann besäßen die Stötteritzer zum einen eine direkte Anbindung an die Prager Straße und das neue Technische Rathaus, eine zusätzliche Tram-Linie und damit einen niedrigeren und attraktiveren Takt und zudem eine schnellere Anbindung an die City.

Absolute Zustimmung. Aber wenn dann sollte die SL 14 auch im 10 Minutentakt verkehren und auf die SL 4 abgestimmt werden, sodass ein sauberer 5 Minutentakt nach Stötteritz entsteht.
« Letzte Änderung: 19.11.2009, 22:38:09 von Linie 1 »

WTL

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #2 am: 19.11.2009, 22:29:14 »
^ Absolut!

Das gute ist, dass baulich hierfür heute schon alles für eine Führung nach Stötteritz vorhanden ist, also keine Umbaukosten anfallen würden! OK, bis auf die stadtauswärtige HS Riebeck-/Stötteritzer Straße. Aber das sollte ja nicht das unüberwindbare Problem darstellen. Es sei denn, man will nicht. Und da sind wir wohl bei der entscheidenden Frage!

Aber Plagwitz <-> Stötteritz, das wär doch was!

Und 4 und 14 passt auch noch optisch.  ;)
« Letzte Änderung: 19.11.2009, 23:11:04 von WTL »

Offline DAvE LE

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #3 am: 20.11.2009, 08:25:27 »
@WTL - Wie soll es mit der Linie 14 eurer Meinung nach weitergehen? > Da ich dort seit 20 Jahren lebe, kann ich das doch am besten beurteilen :D

1. Taktumstellung auf 10 Minuten, mindestens alle 15 Minuten. (Wenn man 15 Minuten wartet, kann man auch 20 Minuten warten, nee)
2. Streckenplanung: Plagwitz-Hauptbahnhof ist okay, aber irgendwie kurz und könnte als Buslinie hervorgehen.

Beginnend am Hauptbahnhof weiter westlich über Goerdelerring > Käthe-Kollwitz-Straße > Karl-Heine-Straße (mit Halt unter S-Bf. Plagwitz, Brücke wird durch Neubau erhöht) > Spinnereistraße > SPINNEREI. Wenn sie jedoch zur SPINNEREI verkehrt (erst für neue Buslnie gedacht),  kann man sie gleich bis zum Bushof, Lindenau weiterführen. Im Süden gibt es immerhin auch solch ein verzwicktes Netz aus Arthur-Hoffmann-/Richard-Lehmann-/Arno-Nitzsche-Straße, als kann dies auch im Westen mit Könneritz-/Karl-Heine/Saalfelder Straße geben.

Beginnend am Hauptbahnhof weiter östlich über Hauptbahnhof... ich weises es nicht :(

Bespiel, woran wir auch schon dachten: Linie 9 wird im Nordabschnitt eingestellt, Linie 14 bedient diesen mit Thekla. Linie 9 wird im Mittel-Süd-Abschnitt eingestellt, Linie 2 bedient die Arthur-Hoffmann-Straße über Semmelweisbrücke. Linie 9 wird im Südabschnitt eingestellt, Linie 70 verkehrt bis Markkleeberg-West. Dort wüsste man schon ganz spontan auf Anhieb, wo man welche Linie verlängern könnte. Aber bei Linie 14 weis ich echt nicht weiter. Klar, kann man sie weiterhin am Hauptbahnhof enden lassen.

Ich glaube wir sind uns einig darin, dass ein 20.Min.-Takt für solch einen zentrumsnahmen und vor allem wirtschaftlich und wohnungsmäßig (wieder) aufstrebenden Stadtteil wie den Westteil von Plagwitz absolut unattraktiv ist und die heutige schlechte Auslastung sowohl Folge als  auch Ursache davon ist. > Jupp!

@Linie 1 - Wenn es nach den LVB gehen würde, wäre die SL 14 schon längst eingestellt, nur die Stadt verhinderte dies damals. > Da kann ich eigentlich froh sein, das sie ein städtisches Unternehmen sind.

Und ich habe das Gefühl die LVB wollen auf Teufel komm raus, auch noch die letzten Fahrgäste der SL 14 vergraulen! > Wahrscheinlich das Erfolgsrezept dieses Unternehmens.*

Mal eine ganz andere Frage, warum konnte man nicht eine Behelfsbrücke für die 1,5 Jahre !!! lange andauernde Sperrung bauen? > Hm, bei der Prager Brücke hatte man dies 2005/2006 getan: Wichtige Linie, wichtige Verbindung, einfach wichtig. Bei der König-Albert-Brücke tat man dies 2008/2009/2010 natürlich nicht: nicht wichtige Linie, nicht wichtige Verbindung, einfach unwichtig und für nur zwei Haltestellen weiter. Glückerlicherweise hatte es für eine Fußgängerbrücke gereicht.

@WTL - Aber Plagwitz <-> Stötteritz, das wär doch was! > Eine West-Ost-Verbindund 8-)

Und 4 und 14 passt auch noch optisch. > Von den Zahlen her? JA! Als Kombi-Linie? eher nicht.

*trifft auf die verantwortliche Abteilung zu.

Offline GK

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #4 am: 20.11.2009, 13:27:00 »
@Linie 1 - Wenn es nach den LVB gehen würde, wäre die SL 14 schon längst eingestellt, nur die Stadt verhinderte dies damals.
Da kann ich eigentlich froh sein, das sie ein städtisches Unternehmen sind.
Zum Glück ist das eher eine vertragliche Regelung (und würde daher auch für nicht-städtische Unternehmen mit der gleiche Aufgabe gelten), als eine Eigentümerregelung (denn beim Tagesgeschäft hat normalerweise der Eigentümer nichts mitzureden, und eine kleine Linie in einem Netz ist Tagesgeschäft).

Offline Tino

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #5 am: 20.11.2009, 17:53:22 »
Ich glaube, es ist jetzt etwas verfrüht, über die 14 zu diskutieren.

Warten wie erst mal die Wiederaufnahme im Linienverkehr nach Plagwitz ab und die sich entwickelnden Fahrgastzahlen,
abgesehen davon steht noch die Busnetzreform im nächsten Jahr an.

Eine Taktverdichtung wäre bei Bedarf sicher das geringste Problem., eine Verlängerung nach Lindenau wurde hier schon durchdiskutiert!

Die Holländer (Nachfolger von Rübesamen) hatten vor längerer Zeit noch Millioneninvestitionen in Plagwitz angekündigt,
nur hört man von denen nichts mehr, nur noch zu sehen sind die Investruinen (z.B. Areal um ehemaliges Conrad).

Man kann nur hoffen, dass sich neue Investoren finden, die den Stadtteil vor allem um die Karl-Heine-Str. neu beleben!
« Letzte Änderung: 20.11.2009, 18:39:50 von Tino »

Offline Sascha Claus

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #6 am: 20.11.2009, 20:57:09 »
Tagchen,
[ viel wahres ]
Zugegeben, eine durchaus verzwickte Situation!
in der Tat, aber eine Taktverdichtung auf 10min kostet nur zwei zusätzliche Züge, weil die Strecke so kurz ist. Eine Verdichtung für z.B. die 4 oder 15 wäre viel teurer.

Zitat
An und für sich würde sich eine Verbindung über Augustusplatz, Prager Straße, Technisches Rathaus und dann bis nach Stötteritz anbieten.
Den dichteren Takt bekommt man auch, indem man die 12 (ggf. ganztägig) bis Holzhäuser Straße verlängert. Dafür bräuchte man gerade mal zwei zusätzliche Züge – da bietet sich eine Einstellung der 14 geradezu an, um deren Züge dafür zu nehmen!

Nein, ich bin nicht für eine Einstellung der 14. Ich bin auch nicht gegen Taktverdichtung, wo es nötig ist. Aber wie eine Taktverdichtung in Stötteritz mehr Fahrgäste in die Karl-Heine-Straße locken oder anderweitig zur Verbesserung der 14 beträgt, erschließt sich mir nicht.



Endweder sie wird im Westabschnitt bis zur Lützner Straße durchgebunden
Dank langfristiger und vorausschauender Planung ist der Stadt die notwendige Höherlegung der Bahnbrücke zu teuer und die 14 darf dank Stadtratsbeschluss nicht eingestellt werden. Die unglücklichste Lösung …

Zitat
oder sie wird im Ostabschnitt zu Orten im Netz verlängert, wo noch Potenzial steckt! Und dieses besteht eindeutig in Richtung Stötteritz...
Was hat das mit Plagwitz zu tun? Eine Taktverdichtung in Stötteritz wird keinen Fahrgast mehr in die Karl-Heine-Straße bringen. Stattdessen könnte man die 14 komplett einsparen, um mit den zwei Zügen die nötigen Züge für die Verdichtung in Stötteritz aufzubringen.

Die 12 könnte dann bis Weißeplatz fahren und in 14 umbenannt werden, und schon wäre die 14 gerettet! Was bringt das nun dem Straßenbahnverkehr in der Karl-Heine-Straße?

Zitat
Man muss eben auch mal investieren, um das Potenzial an Fahrgästen überhaupt ausschöpfen zu können.
Man muss aber auch das Geld haben, was man investieren will. Beim ÖPNV, der ein garantierter Verlustbringer ist, erhöhen die LVB mit mehr Bahnen zudem nur ihre Verluste.

Die Vorteile durch weniger Autoverkehr hat dagegen die Stadt (weshalb zivilisierte und zeitgemäße Städte ihren ÖPNV subventionieren).

Zitat
Offensichtlich erkennt man nicht die Tendenzen, die sich derzeit aufzeigen, dass immer mehr Menschen in die inneren Stadtteile Leipzigs ziehen.
Doch, die Stadtverwaltung hat die Renaissance der Innenstadt vorher gesehen und investiert konsequent in neue, nutzlose Asphaltschneisen aus den Vororten durch die Gründerzeitviertel mitten in die Innenstadt, um diesem Trend entgegen zu treten.

Diesem Ziel folgt auch die Logik, das ÖPNV-Netz in dieser Zeit nicht auszubauen, sondern immer neue Sparvorgaben zu machen.

Zitat
Aber wenn dann sollte die SL 14 auch im 10 Minutentakt verkehren und auf die SL 4 abgestimmt werden, sodass ein sauberer 5 Minutentakt nach Stötteritz entsteht.
Was hätte die Karl-Heine-Straße davon? Mehr Fahrgäste, weil die Stötteritzer vergessen, auszusteigen?



Hm, bei der Prager Brücke hatte man dies 2005/2006 getan: Wichtige Linie, wichtige Verbindung, einfach wichtig.
Nicht nur die Straßenbahn, der gesamte von Zubringerbussen angefahrene Verkehr aus Wachau, Liebertwolkwitz, Großpösna usw. kommt mit dazu.

Plagwitz hat nur sein eigenes Aufkommen und ist auch mit S-Bahn und Bus erreichbar.

Zitat
Bei der König-Albert-Brücke tat man dies 2008/2009/2010 natürlich nicht: nicht wichtige Linie, nicht wichtige Verbindung, einfach unwichtig und für nur zwei Haltestellen weiter.
Es lag schlicht und ergreifend eine Umleitungsstrecke gleich nebenan.

Linie1

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #7 am: 20.11.2009, 21:43:59 »
in der Tat, aber eine Taktverdichtung auf 10min kostet nur zwei zusätzliche Züge, weil die Strecke so kurz ist. Eine Verdichtung für z.B. die 4 oder 15 wäre viel teurer.

Eine Taktverdichtung bei dem aktuellen Linienverlauf der 14 ist sinnlos! Das würde wohl erst ab Mitte 2010 Sinn machen. Also wohl doch erst zum übernächsten Fahrplanwechsel...

Aber wie eine Taktverdichtung in Stötteritz mehr Fahrgäste in die Karl-Heine-Straße locken oder anderweitig zur Verbesserung der 14 beträgt, erschließt sich mir nicht.

Wer sagt denn, dass alle Fahrgäste von Plagwitz bis nach Stötteritz zur Endstelle und umgekehrt fahren? Es geht schlicht und ergreifend darum, eine weitere West-Ost-Verbindung zu schaffen und dies könnte die SL 14 durchaus werden.

Schonmal daran gedacht, dass nicht alle Plagwitzer zum Hauptbahnhof wollen? Wenn die 14 nach Stötteritz fährt, kann meinetwegen auch die 4E eingespart werden und die 12 fährt früh zur HVZ bis zur Naunhofer Straße.

Im Übrigen könnte man sich die ganze Stötteritz Diskussion wohl sparen, wenn die LVB endlich mal 45 Meter Fahrzeuge auf der SL 4 einsetzen würden!

Nahverkehrer

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #8 am: 21.11.2009, 00:40:37 »
...Im Übrigen könnte man sich die ganze Stötteritz Diskussion wohl sparen, wenn die LVB endlich mal 45 Meter Fahrzeuge auf der SL 4 einsetzen würden!

Dies ist derzeit für die XXL-Bahnen aber noch nicht möglich, da hierzu die Kurve(n) in Stötteritz umgebaut werden müssten.
U.a. auch aus diesem Grund wollten die LVB dieses Jahr in Stötteritz die Kurven sanieren, was aber bekanntlich am fehlenden Geld scheiterte.
Allerdings gibt es natürlich auch noch andere längere Wagenzüge, die schon derzeit Stötteritz (Endstelle Holzhäuser Str.) ansteuern könnten (& früher auch schon ansteuerten).
Diese müssten aber eben erst einmal übrig sein...  ???
Hat jemand noch Geld übrig?!

Offline GK

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #9 am: 21.11.2009, 00:45:45 »
Ein TGZ kann doch nach Stötteritz - und was ist mit Leolinern?

Offline Rico Güttner

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #10 am: 21.11.2009, 01:05:19 »
LeoLiner waren doch schon des Öfteren auf der SL4...
Die letzten Adventswochenenden z.B. und auch im Februar gehäuft als Kurswagen auf der SL4..

MfG Rico

Offline Tino

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #11 am: 21.11.2009, 07:22:23 »
In der Tat fehlen derzeit moderne Großzüge, nach der Wende wurden auf Grund weggebrochener  Fahrgastzahlen zu viele NGT8 angeschafft.

Es besteht aber immer noch die Möglichkeit nach techn. Umrüstung freiwerdende NB4 mit NGT8 zu kuppeln, da beide Fahrzeuge noch über einen längeren Zeitraum erhalten bleiben sollen.

Offline Laany Toke

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #12 am: 21.11.2009, 07:41:30 »
Das böte sich ja jetzt auch an, die HU´s habn ja wieder begonnen.
Das Schönste an Dresden: Das Ortsausgangsschild.

Offline DAvE LE

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #13 am: 21.11.2009, 08:28:11 »
@Sascha Claus - Es lag schlicht und ergreifend eine Umleitungsstrecke gleich nebenan. > Eben, südlich die Weißenfelster Straße und für die Fußgänger auch einfach zu erreichen, der Parkplatz bei der GaraGe bietet ja eine Querverbindung an. Sonst hat man für die Fußgänger noch die Aurelienbrücke, die jedoch nördlich bissel weiter weg liegt als die König-Albert-Brücke.

Möglich wäre auch eine Verlängerung vom Goerdelerring nach Gohlis-Nord. Hier sollte man natürlich die Liniennummer "12" erhalten und nach Plagwitz schicken. Das Problem wäre nur, sie könnte nicht direkt an der großen Haltestelle Goerdelerring halten, sondern eher an der Haltestelle Lortzingstraße.

WTL

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Re: Wie weiter mit Tram-Linie 14?
« Antwort #14 am: 21.11.2009, 11:45:45 »
^ Das ist in der Tat ein Problem, dass es in Leipzig zwei wichtige und zentrale Großhaltestellen gibt, die nur von zwei Seiten angefahren werden können (Goerdelerring, Leuschnerplatz).
Beim Leuschnerplatz könnte ich mir sogar mal eine Verlegung an den Peterssteinweg vorstellen (neben dem alten Königsplatz und damit direkt neben dem Auf-/Abgang zum südlichen CTL-Zugang). Aber das hat eben alles seine Vor- und Nachteile.
Beim Goerdelerring war die HS bis weit nach dem Krieg in Nord-Süd-Richtung gebaut, bis aus den bisherigen zwei Kreuzungen bekanntlich eine einzige extrem aufgeweitete Kreuzung wurde.

@Thema Stötteritz:

Also ich persönlich fänd NGT8 im 5 Minuten-Takt nach Stötteritz (also jeweils auf SL 4 und 14 im 10 Minuten-Takt) attraktiver als einen XXL alle 10 Minuten.
Zumal wenn es eben noch eine längere Verbindung gen City gäbe (SL 4) als auch eine kürzere über die Prager Straße (SL14).